Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.634,98
    +265,04 (+1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.036,26
    +71,17 (+1,43%)
     
  • Dow Jones 30

    38.852,20
    +104,78 (+0,27%)
     
  • Gold

    2.347,00
    +20,40 (+0,88%)
     
  • EUR/USD

    1,0852
    +0,0107 (+1,00%)
     
  • Bitcoin EUR

    64.305,55
    +2.916,20 (+4,75%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.443,05
    +48,01 (+3,44%)
     
  • Öl (Brent)

    77,99
    +0,09 (+0,12%)
     
  • MDAX

    26.750,71
    +293,38 (+1,11%)
     
  • TecDAX

    3.461,31
    +32,71 (+0,95%)
     
  • SDAX

    15.048,41
    +209,29 (+1,41%)
     
  • Nikkei 225

    38.876,71
    -258,08 (-0,66%)
     
  • FTSE 100

    8.222,45
    +74,64 (+0,92%)
     
  • CAC 40

    7.869,40
    +80,19 (+1,03%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.669,00
    +325,45 (+1,88%)
     

Aktien Europa: Durchwachsene Unternehmenszahlen bremsen - Sanofi brechen ein

PARIS/LONDON (dpa-AFX) -Trotz positiv aufgenommener Geschäftszahlen der US-Techkonzerne Amazon US0231351067 und Intel US4581401001 sind die europäischen Börsen am Freitag nicht in die Gänge gekommen. Durchwachsene Quartalsberichte hiesiger Unternehmen, die teilweise deutliche Kursverluste provozierten, hielten den Gesamtmarkt im Zaum.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 trat am späten Vormittag nahezu auf der Stelle mit 4048,45 Punkten. Für den französischen Cac 40 FR0003500008 ging es um 0,48 Prozent auf 6855,73 Punkte nach unten. Der britische FTSE 100 GB0001383545 stieg dank starker Ölwerte unterdessen um 0,17 Prozent auf 7366,99 Punkte.

Neben der Flut an Quartalszahlen warf auch die Geldpolitik ihre Schatten auf die Märkte. "Die Hauptfrage ist, ob die Fed einen weiteren Leitzinsschritt nach oben wagt", stellte Marktstratege Robert Greil von Merck Finck mit Blick auf die US-Notenbank fest. "Wenn der Schritt nicht nächste Woche kommt, dann wohl im Dezember." Dafür spreche die Inflation in den USA ebenso wie die robuste Konjunktur.

Damit könnte die US-Notenbank die Stimmung ebenso trüben, nachdem in der nun endenden Woche die Europäische Zentralbank im Fokus gestanden hatte. "Positiv hätte eigentlich die Zinspause auf die Aktienkurse wirken sollen, die die EZB-Präsidentin am Donnerstag verkündete", stellte Volkswirt Ulrich Kater von der Dekabank fest. "Nur machten sich keinerlei Anzeichen bemerkbar, dass die Geldpolitiker bereits über Zinssenkungen nachdenken würden - im Gegenteil: Bei unbefriedigender Inflationsentwicklung wurden sogar weitere Erhöhungen in Aussicht gestellt. Das verhagelte den Börsianern endgültig die Stimmung."

WERBUNG

Schwächster Sektor war Pharma. Grund war der Kursrutsch um 15 Prozent von Sanofi FR0000120578, während sich Schwergewichte wie Roche CH0012032048 und Novartis CH0012005267 kaum beeindruckt zeigten und zulegten. Analysten verwiesen auf die Aussichten für das kommende Jahr von Sanofi. Dies dürften sich negativ auf den Gewinn je Aktie auswirken, so Richard Vosser von der Bank JPMorgan.

Auch im Sektor der Nahrungs- und Genussmittel gab es einen kräftigen Rücksetzer. Remy Cointreau fielen um 11 Prozent. Ein deutlich gesenkter Ausblick belastete hier.

Schwächer tendierten zudem die Reise- und Freizeitwerte. Hier kamen Zahlen von Air France-KLM FR0000031122 und IAG ES0177542018 nicht allzu gut an. Beide verloren zwei bis 2,5 Prozent

Vorne lagen dagegen die Ölwerte. Der italienische Öl- und Gaskonzern Eni IT0003132476 hatte im dritten Quartal etwas mehr verdient als von Experten erwartet und damit an die solide Entwicklung anderer Unternehmen der Branche angeknüpft. Die Aktie stieg um knapp ein Prozent.

Vinci FR0000125486 überzeugte derweil einmal mehr. Der französische Mischkonzern hatte in den ersten neun Monaten von einem starken Flughafen - sowie einem robusten Energiegeschäft profitiert und deutlich mehr umgesetzt. Hier ging es um 2,4 Prozent nach oben.