Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.459,75
    +204,42 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.032,99
    +39,56 (+0,99%)
     
  • Dow Jones 30

    34.200,67
    +164,68 (+0,48%)
     
  • Gold

    1.777,30
    +10,50 (+0,59%)
     
  • EUR/USD

    1,1980
    +0,0004 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    51.932,38
    +154,10 (+0,30%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.398,97
    +7,26 (+0,52%)
     
  • Öl (Brent)

    63,07
    -0,39 (-0,61%)
     
  • MDAX

    33.263,21
    +255,94 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.525,62
    +8,38 (+0,24%)
     
  • SDAX

    16.105,82
    +145,14 (+0,91%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.019,53
    +36,03 (+0,52%)
     
  • CAC 40

    6.287,07
    +52,93 (+0,85%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.052,34
    +13,58 (+0,10%)
     

Aktien Europa: Aufwärtstrend hält an - Erholung im Bankensektor

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Börsen sind am Dienstag weiter vorgerückt. Dabei kletterte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> erstmals seit Anfang 2008 auch wieder über die Marke von 3900 Zählern. Zuletzt verbuchte er ein Plus von 0,51 Prozent auf 3902,55 Punkte. Unterstützung kam von festen Überseebörsen. Anleger fokussieren sich auf die Impffortschritte.

Zudem erholte sich der Bankensektor <EU0009658806> von seinen Verlusten zu Wochenbeginn. Es sehe so aus, als würde der Schaden durch die Schieflage des Hedgefonds Archegos auf die Institute begrenzt bleiben, die direkte Gegenparteien gewesen seien, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Systemische Risiken gebe es nicht, auch wenn der Vorfall nun die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen habe, erläuterte Stanzls Kollege Michael McCarthy.

In Paris stieg der Leitindex Cac 40 <FR0003500008> um 0,56 Prozent auf 6049,15 Punkte. Der FTSE 100 <GB0001383545> in London gewann 0,41 Prozent bei 6764,12 Zähler.

In der Stoxx-600-Branchenübersicht <EU0009658806> lagen die Banken mit plus zwei Prozent vorne, begünstigt auch vom weiteren Renditeanstieg am Anleihemarkt. Die Rendite auf zehnjährige US-Staatspapiere kletterte am Dienstag mit über 1,75 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2020. Banken profitieren von steigenden Zinsen, etwa durch höhere Einnahmen im Kreditgeschäft.

Im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> waren BNP Paribas <FR0000131104> und Santander <ES0113900J37>, die am Vortag zu den schwächsten Werten gezählt hatten, nun weit vorne mit Aufschlägen von bis zu zweieinhalb Prozent. In der Schweiz notierten Credit Suisse <CH0012138530> ein knappes halbes Prozent höher. Die Credit Suisse trifft der Zahlungsausfall von Archegos besonders, am Vortag hatten die Papiere fast 14 Prozent verloren. Deutsche Bank-Aktien <DE0005140008> zeigten sich nach dem Rücksetzer am Vortag mit plus 1,8 Prozent ebenfalls erholt.

Nach einer positiven Barclays-Studie zur Wasserstoffbranche gewannen die norwegische Nel <NO0010081235> und die britische ITM Power <GB00B0130H42> um die viereinhalb beziehungsweise zweieinhalb Prozent. Die Barclays-Experten sprachen von einem "Megatrend" an der Spitze der Klimaschutzbemühungen von Industrie und Regierungen zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes. Für Nel und ITM sehen sie große Chancen.

In London verloren die Papiere des Tabakkonzerns Imperial Brands <GB0004544929> nach Zahlen und Ausblick eineinhalb Prozent.