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AKTIE IM FOKUS: Manz mit frischen Aufwärtsimpulsen nach Metzlers Kaufempfehlung

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Manz <DE000A0JQ5U3> haben am Dienstag von einer Kaufempfehlung des Bankhauses Metzler Rückenwind erhalten. Zeitweise kletterten sie auf über 60 Euro und gewannen am frühen Nachmittag dann 4,4 Prozent auf 59,50 Euro. So viel hatten sie seit ihrem Kurssturz im Herbst 2015 nicht mehr gekostet.

Metzler-Analyst Holger Schmidt nahm die Bewertung der Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 70 Euro auf, womit er dem Papier aktuell noch ein Kursplus von rund 18 Prozent zutraut. Der Hersteller von High-Tech-Ausrüstungen biete innovative Produktlösungen für elektronische Anwendungsbereiche und deren Bestandteile wie Displays, Leiterplatten oder Zellkontaktiersysteme, schrieb er. Zudem sei Manz in den Bereichen Lithium-Ionen-Batterien und Solar aktiv.

Vor allem aber zielte Schmidt auf das Segment Energy Storage (Energiespeicher) ab. Eine starke Nachfrage aus diesem Markt habe das Auftragsbuch des Reutlinger Unternehmens in diesem Segment auf mehr als das Doppelte anschwellen lassen und auch die Projekt-Pipeline hier sei stark. Manz sei erst am Anfang, um sich weiter als wichtiger Hersteller von Produktionsausrüstung für Energiespeicherprodukte zu etablieren, gibt sich Schmidt überzeugt.

Er rechnet in der Sparte mit kräftigen Umsatzzuwächsen. Von 2022 an dürften die Erlöse aus dem Energy-Storage-Segment dann 46 Prozent des Gruppenumsatzes ausmachen, nach 15 Prozent im Jahr 2019. "Manz scheint sich also in Richtung eines Spezialisten für die Ausstattung in der Batterieproduktion zu mausern", schrieb der Analyst.

Erst in der vergangenen Woche hatte Manz eine strategische Kooperation im Bereich Lithium-Ionen-Batteriesysteme mit den Grob-Werken geschlossen. Die beiden Unternehmen wollen Markt- und Kundenzugang bündeln sowie ihr Technikwissen. So soll der komplette Produktionsprozess zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen und -modulen aus einer Hand angeboten werden.

Auch charttechnisch gesehen sind die Aktien inzwischen wieder einen Blick wert: Anfang April konnten sie sich endlich aus dem Kursbereich um die 50 Euro befreien, wo sie seit geraumer Zeit festgehangen hatten. Zuvor hatte sie mit Mühe den mittelfristigen Aufwärtstrend gehalten. Ein Charttechnikexperte, der das Mitte März erreichte Hoch bei 53,80 Euro als "ein kleiner Trigger" bezeichnet hatte, sieht nach dem zu Monatsanfang gelungenen Ausbruch der Aktie nun den Weg geebnet für Kurse um die 68 Euro.