Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.795,85
    +101,34 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.776,81
    +19,76 (+0,53%)
     
  • Dow Jones 30

    33.761,05
    +424,38 (+1,27%)
     
  • Gold

    1.818,90
    +11,70 (+0,65%)
     
  • EUR/USD

    1,0257
    -0,0068 (-0,66%)
     
  • BTC-EUR

    23.879,50
    +308,63 (+1,31%)
     
  • CMC Crypto 200

    574,64
    +3,36 (+0,59%)
     
  • Öl (Brent)

    91,88
    -2,46 (-2,61%)
     
  • MDAX

    27.907,48
    +11,32 (+0,04%)
     
  • TecDAX

    3.192,17
    -1,93 (-0,06%)
     
  • SDAX

    13.229,37
    +32,71 (+0,25%)
     
  • Nikkei 225

    28.546,98
    +727,65 (+2,62%)
     
  • FTSE 100

    7.500,89
    +34,98 (+0,47%)
     
  • CAC 40

    6.553,86
    +9,19 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.047,19
    +267,27 (+2,09%)
     

AKTIE IM FOKUS 2: Hugo Boss sehr schwach nach Ausblick und kritischen Stimmen

·Lesedauer: 1 Min.

(neu: Kurs, Analysten und mehr Details)

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX Broker) - Ein laut Händlern unter den Erwartungen liegender Ausblick sowie kritische Analystenkommentare haben den Aktien von Hugo Boss <DE000A1PHFF7> am Donnerstag hohe Verluste eingebrockt. Die Titel des Modekonzerns büßten um die Mittagszeit 6,35 Prozent auf 44,06 Euro ein und waren damit einer der größten Verlierer im MDax <DE0008467416>. Tags zuvor hatten sie noch mit dem Gesamtmarkt eine Erholungsrally hingelegt.

Hugo Boss erwartet trotz der derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten für 2022 ein Umsatzplus von 10 bis 15 Prozent auf einen Rekord von 3,1 bis 3,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll um 10 bis 25 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr hatte Hugo Boss Umsatz und Ergebnis deutlich verbessert und will daher wieder eine Dividende von 70 Cent je Aktie zahlen.

Analyst Thomas Chauvet von der Citigroup erwartet aufgrund des Ukraine-Krieges sinkende Konsensschätzungen für das Ebit. Zudem bemängelte er den niedriger als vom Markt erwarteten Dividendenvorschlag.

Laut Expertin Kathryn Parker von Jefferies Research erfüllt der Umsatzausblick nicht ganz die Erwartungen. Sie verwies aber darauf, dass sich der Modekonzern wie schon 2021 möglicherweise konservative Ziele setze angesichts der gegenwärtigen Unsicherheiten um den Ukraine-Konflikt und die Inflation in Europa.

Auch Analystin Manjari Dhar von der kanadischen Bank RBC hält den Ausblick für das laufende Jahr für konservativ. Boss habe - vorbehaltlich geopolitischer Risiken - gute Chancen, die eigenen Ziele zu übertreffen.

Die Boss-Aktien haben seit Mitte Februar rund ein Viertel an Wert eingebüßt und sind am Montag auf den tiefsten Stand seit mehr als neun Monaten abgerutscht./edh/gl/jha/

-----------------------

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX

-----------------------

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.