Werbung
Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 2 Minuten
  • DAX

    18.606,05
    -85,27 (-0,46%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.014,93
    -22,67 (-0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    39.065,26
    -605,78 (-1,53%)
     
  • Gold

    2.338,00
    +0,80 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,0825
    +0,0007 (+0,06%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.739,68
    -2.621,42 (-4,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.448,01
    -20,09 (-1,37%)
     
  • Öl (Brent)

    76,77
    -0,10 (-0,13%)
     
  • MDAX

    27.083,24
    -110,61 (-0,41%)
     
  • TecDAX

    3.419,45
    -30,51 (-0,88%)
     
  • SDAX

    15.062,82
    -39,47 (-0,26%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,11 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.307,29
    -31,94 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    8.080,36
    -21,97 (-0,27%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.736,03
    -65,51 (-0,39%)
     

AKTIE IM FOKUS: Übernahmevorhaben löst Gewinnmitnahmen bei Deutscher Börse aus

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die geplante Übernahme des dänischen Datenanbieters Simcorp DK0016026164 macht den Anlegern der Deutschen Börse DE0005810055 am Donnerstag nach dem Rekordlauf der Aktien einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Resultate, die der Börsenbetreiber am Vorabend nach Börsenschluss vorgelegt hatte und die Anleger zunächst überzeugten, rückten damit am Donnerstag in den Hintergrund. Im Xetra-Handel sackten die Titel um bis zu 7,5 Prozent ab. Zuletzt betrug der Kursverlust 6,4 Prozent auf 171,40 Euro.

Ein Händler betonte, die Resultate des ersten Quartals seien stark gewesen, dann aber wertete er die Übernahmeankündigung wegen der Bewertung und der dafür notwendigen Finanzierung negativ. Im Vergleich zum Simcorp-Schlusskurs vom Vortag zahlt der Börsenbetreiber mit 735 Kronen eine Prämie von 39 Prozent. In diesem Größenbereich zogen nun die Simcorp-Papiere an. Insgesamt soll das Übernahmeziel etwa 3,9 Milliarden Euro kosten.

Im ersten Quartal hatte die Deutsche Börse weiter vom regen Handel an den Aktien- und Rohstoffmärkten und höheren Zinsen profitiert. Der Börsenbetreiber sei nach wie vor Nutznießer der steigenden Kapitalmarktzinsen und der Schwankungen an den Märkten, schrieb der Berenberg-Analyst Peter Richardson. Dank des starken Starts blickt der Konzern jetzt etwas optimistischer auf das laufende Jahr.

Etwas weniger euphorisch äußerte sich derweil der Deutsche-Bank-Experte Benjamin Goy zu den Resultaten. Er attestierte dem Börsenbetreiber zwar weiter starke Geschäfte. Es sei aber fraglich, ob dies den Anlegern für eine anhaltend starke Kursentwicklung ausreicht. Es seien nur geringfügige Konsenssteigerungen zu erwarten. Insofern zollten die Aktien am Donnerstag wohl auch ihrer bisherigen Stärke Tribut. Am Dienstag hatten sie mit 186,35 Euro ein Rekordhoch markiert.