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Agrarministerin Klöckner für Ende schädlicher Fischereisubventionen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/GENF (dpa-AFX) - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat im Ringen um ein Ende schädlicher Fischereisubventionen ein klares Zeichen für die Nachhaltigkeit gefordert. "Fischerei muss nach klaren, verlässlichen Regeln funktionieren, sonst sind Überfischungen die Folge", sagte Klöckner der Deutschen Presse-Agentur vor dem Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag.

"Ich setze sehr auf einen erfolgreichen Abschluss der WTO-Verhandlungen. Von den WTO-Handelsministern erwarte ich, hier eines der wichtigen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen konsequent umzusetzen." Auch die illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei müsse unterbunden werden.

Die Handelsminister der 164 WTO-Mitgliedsländer verhandeln am Donnerstag online über das geplante Abkommen. Es soll im Dezember unterzeichnet werden. Ein Drittel der Fischbestände weltweit gilt als überfischt. Viele Subventionen fördern den Kapazitätsausbau.

Zahlreiche Länder fordern Ausnahmen von Subventionsverboten. Knackpunkt ist etwa, ob China mit der größten Fischfangflotte der Welt Ausnahmen beanspruchen kann, die für Entwicklungsländer gelten sollen. China ist als Entwicklungsland in der WTO.

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