Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 38 Minuten
  • Nikkei 225

    27.531,37
    -154,10 (-0,56%)
     
  • Dow Jones 30

    34.156,69
    +265,67 (+0,78%)
     
  • BTC-EUR

    21.700,05
    +268,48 (+1,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    537,57
    +11,61 (+2,21%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.113,79
    +226,34 (+1,90%)
     
  • S&P 500

    4.164,00
    +52,92 (+1,29%)
     

Ab April soll es bundesweit gelten: Landes-Verkehrsminister einigen sich auf Starttermin für 49-Euro-Ticket

Im neuen Jahr können Bus- und Bahnkunden für nur 49 Euro im Monat durch Deutschland fahren. - Copyright: picture alliance / SvenSimon, Frank Hoermann
Im neuen Jahr können Bus- und Bahnkunden für nur 49 Euro im Monat durch Deutschland fahren. - Copyright: picture alliance / SvenSimon, Frank Hoermann

Millionen Fahrgäste in Deutschland können jetzt mit dem Deutschlandticket für den Nah- und Regionalverkehr planen. Denn Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und die Minister und Verkehrsministerinnen der Bundesländer haben auf der Sonder-Verkehrsministerkonferenz beschlossen: Die neue Fahrkarte, mit der Pendler für 49 Euro im Monat bundesweit mit Bussen und Regionalbahnen fahren, soll ab dem 1. April gelten. Die Länder streben einen Start des 49-Euro-Tickets im Nah- und Regionalverkehr zum 1. April an. Das geht aus einem Beschlusspapier hervor.

Den Beschluss zum Deutschlandticket gibt es hier zum Nachlesen.

Maike Schaefer (Grüne), die aktuelle Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, sagte am Abend dazu: „Die Minister der Länder haben eingesehen, dass es sowohl rechtlich als auch finanztechnisch eine große Herausforderung ist, das Deutschlandticket einzuführen.“ Daher strebe man länderseitig eine Verschiebung des Starts um drei Monate an, dann eben zum 1. April.

Außerdem sei die Finanzierung erneut Thema gewesen. Ursprünglich war man von insgesamt drei Milliarden Euro für das 49-Euro-Ticket ausgegangen. Da eventuell Mehrkosten entstehen, bekundete die Bremer Verkehrssenatorin auch, die Bundesländer seien bereit, die Hälfte der Mehrkosten zu tragen. Allerdings habe sich die Diskussion deshalb in die Länge gezogen, weil der Bundesminister die gleiche Zusage eben nicht machen konnte. Die Bremerin und der brandenburgische Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) sagten, Wissing habe für eine finanzielle Zusage „kein Mandat gehabt“.

Keine Einigung zum Ende der Maskenpflicht

Zuvor hatten die Verkehrsminister von Bund und Ländern erneut fünf Stunden lang über den Starttermin beraten. Obwohl sie wollten eigentlich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Verkehrsbereich – wie die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen –, über Klimaschutz und eine Offensive für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sprechen wollten.

Dabei schien alles seit Anfang November in trockenen Tüchern. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz hatten sich die Landeschefs und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf die Finanzierung geeinigt. Das Kanzleramt will für das sogenannte „Deutschlandticket“ zusätzliche Mittel für den regionalen Bahnverkehr in Höhe von einer Milliarde Euro noch in diesem Jahr bereitstellen. Das „Deutschlandticket“ soll etwa drei Milliarden Euro kosten und wird jeweils zur Hälfte aus Landes- und Bundesmitteln finanziert.

Alle Neuigkeiten und Infos zum 49-Euro-Ticket findet ihr hier.