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ÖPNV-Warnstreiks am Freitag auch in Berlin und Brandenburg

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Auch in Berlin und Brandenburg sollen am Freitag Busse und Bahnen stillstehen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ihren Aufruf zum Warnstreik für Freitag auch auf diese beiden Bundesländer erweitert, wie sie am Dienstag mitteilte. Damit sind in dieser Woche acht Bundesländer betroffen. Hintergrund ist die Forderung des Verdi-Bundesverbands nach einer bundesweit einheitlichen Tarifregelung für die rund 87 000 Beschäftigten im ÖPNV. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hatte das am Dienstag erneut abgelehnt.

Tarife im Nahverkehr werden derzeit in den 16 Bundesländern einzeln ausgehandelt. Weil sich deshalb die Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Regionen aus Sicht der Gewerkschaft zu weit auseinander entwickelt haben, sollen die regionalen Regelungen um eine bundesweite ergänzt werden. Der VKA lehnt das ab und sieht die Zuständigkeit für die Tarifverhandlungen weiter bei seinen Mitgliedsverbänden auf Landesebene.

"Die Warnstreiks sind nicht nur eine Zumutung für die Bevölkerung, sondern auch für die krisengeplagten Nahverkehrsunternehmen, die enorme Einnahmeverluste im Zuge der Corona-Krise zu verkraften haben", teilte der VKA am Dienstag mit. Die stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende, Christine Behle, entgegnete: "Wir informieren frühzeitig über die Warnstreiks, damit sich die Bürgerinnen und Bürger auf die Situation einstellen und Alternativen organisieren könnten."

Am Dienstag waren Beschäftigte des ÖPNV in Hessen dazu aufgerufen, die Arbeit ruhen zu lassen. Niedersachsen und Bremen solltem am Mittwoch betroffen sein, NRW und Baden-Württemberg am Donnerstag. Freitag soll der Verkehr nun in Bayern, Berlin und Brandenburg ruhen.