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Ölpreise unter Druck

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Die Rohölpreise haben ihre Gewinne vom Vortag größtenteils wieder abgegeben. Marktteilnehmer rechnen weiterhin mit niedrigen Notierungen.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise geben am Mittwoch deutlich nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 2,60 Prozent auf 39,66 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt 2,93 Prozent auf 37,79 Dollar.

Am Dienstagabend hatte der US-Industrieverband American Petroleum Institute (API) mitgeteilt, dass die US-Rohölvorräte in der vergangenen Woche gestiegen seien. Im Tagesverlauf werden die offiziellen Daten der US-Regierung erwartet.

Das große Thema bleibt jedoch die Coronakrise. Die weltweit steigenden Infektionszahlen belasten den Ausblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft und damit die Nachfrage nach Rohöl. In Deutschland wie auch vielen anderen europäischen Ländern droht ein neuerliches Herunterfahren der Wirtschaft zur Eindämmung der Pandemie.

Am Dienstag hatte die teilweise Schließung der Ölförderung im Golf von Mexiko wegen des Tropensturms „Zeta“ die Preise noch gestützt. Es wird erwartet, dass „Zeta“ im Tagesverlauf die US-Küste erreicht.