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Ölpreise steigen auf neue Zehn-Monats-Hochs

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Am Ölmarkt sorgt die jüngste Angebotsverknappung weiter für hohe Preise. Am Montag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November bis zu 94,78 US-Dollar. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung wurde mit bis zu 91,70 Dollar gehandelt. Das waren jeweils die höchsten Preise seit vergangenen November.

Bis zum Mittag gaben die Notierungen einen Teil ihrer Aufschläge ab. Brent notierte mit 94,30 Dollar 37 Cent höher als am Freitag, WTI kostete mit 91,30 Dollar 53 Cent mehr als vor dem Wochenende. In den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten haben die Preise deutlich zugelegt. So hatte ein Fass der Sorte Brent Ende Juni lediglich etwas mehr als 70 Dollar gekostet.

Für Preisauftrieb sorgt vor allem das anhaltend knappe Angebot großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Bestehende Kürzungen wurden unlängst bis zum Jahresende verlängert. Offiziell soll damit der Markt im Gleichgewicht gehalten werden. Faktisch dient das Vorgehen dazu, die Preise und die Einnahmen aus dem Erdölverkauf hoch zu halten.

In der laufenden Woche dürfte mit Spannung verfolgt werden, wie sich die zahlreichen Notenbanken in ihren anstehenden Zinssitzungen zu der Entwicklung äußern. Neben der US-Zentralbank Fed entscheiden weitere Währungshüter über ihre Geldpolitik, darunter die Bank of England. Steigende Rohölpreise bedeuten ein zusätzliches Inflationsrisiko.