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Ölpreise steigen etwas vor Ministertreffen der erweiterten Opec

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag vor einem Ministertreffen des erweiterten Ölverbunds Opec+ etwas zugelegt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,11 US-Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 52 Cent auf 62,43 Dollar.

Am Dienstag treffen sich ranghohe Minister des Ölverbunds Opec+, um über den künftigen Förderkurs zu beraten. Es handelt sich um das Komitee JMMC, das die Produktionsabsprachen in der Gruppe überprüfen soll. Das Komitee schlägt der kompletten Ministerrunde, die am Mittwoch zusammenkommt und Entscheidungen trifft, Optionen für die künftige Ölförderung vor.

Der Kurs für die kommenden Monate ist im Grunde vorgegeben, könnte aber revidiert werden. Von Mai bis Juli will die Opec+ ihre in de Corona-Pandemie gedeckelte Tagesförderung schrittweise um rund zwei Millionen Barrel erhöhen. Rohstoffexperten der Commerzbank geben zu bedenken, dass die Ausweitung verfrüht kommen könnte. Sie verweisen auf die teils sehr angespannte Corona-Lage in Ländern wie Indien, Japan oder der Türkei. All diese Länder sind große Ölimportländer.

Dem entgegen steht die kräftige Konjunkturerholung in anderen großen Nachfrageländern wie den USA oder China. Die Aussichten für die Erdölnachfrage sind damit mit großer Unsicherheit behaftet, was die Förderentscheidung der Opec+ erschwert.