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Ölpreise steigen weiter - Einbruch der US-Fördermenge

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Donnerstag zugelegt und damit an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am späten Nachmittag 81,10 US-Dollar. Das waren 1,06 Dollar mehr als am Tag zuvor. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,03 Dollar auf 76,12 Dollar.

Die Erdölpreise bewegen sich aktuell in der Nähe ihrer einmonatigen Höchststände. Auslöser der jüngsten Gewinne waren neue Lagerdaten aus den USA. Laut einer Veröffentlichung des Energieministeriums vom Mittwoch sind die nationalen Vorräte in der vergangenen Woche kräftig gefallen. Rückläufige Bestände können auf eine stärkere Nachfrage oder ein knapperes Angebot hinweisen und so für Preisauftrieb sorgen.

Am Markt wurde zudem auf einen Einbruch der Fördermenge in den USA verwiesen. Wie das US-Energieministerium ebenfalls am Mittwoch mitteilte, ging die Ölproduktion in der vergangenen Woche um täglich 1,0 Millionen auf 12,3 Millionen Barrel zurück. Experten begründen den ungewöhnlich starken Rückgang mit kaltem Winterwetter in Teilen der USA, was eine Ölförderung erschwere.

Für Auftrieb bei den Ölpreisen sorgten zuletzt auch immer wieder geopolitische Risiken. Wegen mehrfacher Angriffe von Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer und Militärschlägen der USA und verbündeter Nationen gegen Stützpunkte der Rebellen verstärkte sich die Sorge einer Eskalation der Lage im ölreichen Nahen Osten. Außerdem nehmen Reedereien beim Transport von Rohöl nach Europa Umwege in Kauf, was zu längeren Lieferzeiten führt.