Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.026,58
    +96,26 (+0,54%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.984,48
    +29,47 (+0,59%)
     
  • Dow Jones 30

    37.889,62
    -93,62 (-0,25%)
     
  • Gold

    2.371,80
    -2,30 (-0,10%)
     
  • EUR/USD

    1,0636
    -0,0010 (-0,10%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.408,11
    +1.179,13 (+1,99%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    84,77
    -0,89 (-1,04%)
     
  • MDAX

    26.447,14
    -129,69 (-0,49%)
     
  • TecDAX

    3.334,32
    +8,06 (+0,24%)
     
  • SDAX

    14.258,08
    -90,39 (-0,63%)
     
  • Nikkei 225

    39.232,80
    -290,75 (-0,74%)
     
  • FTSE 100

    7.965,53
    -30,05 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    8.045,11
    +34,28 (+0,43%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.030,20
    -144,90 (-0,90%)
     

Ölpreise sinken - Deutlicher Anstieg auf Wochensicht

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Freitag gefallen. Sie konnten damit die deutlichen Kursgewinne der vergangenen Handelstage vorerst nicht fortsetzen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 84,94 US-Dollar und damit 48 Cent weniger als am Vorabend. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung fiel um 49 Cent auf 80,77 Dollar.

Kurz vor dem Wochenende wurden die Ölpreise durch die jüngste Kursentwicklung des US-Dollars belastet. Die US-Währung hatte am Donnerstag im Handel mit anderen wichtigen Währungen deutlich an Stärke gewonnen, was den Rohstoff in Ländern außerhalb des Dollarraums teurer macht und die Nachfrage bremst.

Zuvor hatte eine Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) den Ölpreisen deutlichen Auftrieb verliehen. Die in Paris ansässige Agentur, die die großen Volkswirtschaften bei Energiefragen berät, erwartet in diesem Jahr ein Angebotsdefizit am Rohölmarkt. Grund seien die Förderbeschränkungen des Ölverbundes Opec+.

Auf Wochensicht sind die Ölpreise deutlich gestiegen. So hat sich Rohöl der Sorte Brent seit Montag um etwa drei Dollar je Barrel verteuert. "Die Ölpreise sind weiterhin gut unterstützt", kommentierte Rohstoffexperten der Commerzbank das Marktgeschehen. Sie verwiesen zudem auf geopolitische Risiken im Nahen Osten, die ebenfalls für Auftrieb bei den Ölpreisen sorgen. "Die Lage im Roten Meer bleibt angespannt", heißt es in einer Analyse der Commerzbank.