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Ölpreise legen weiter zu - Sorge um Entwicklung im Nahen Osten

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gestiegen und haben damit an die Erholung der vergangenen beiden Handelstage angeknüpft. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 78,99 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur März-Lieferung stieg um 40 Cent auf 73,71 Dollar.

Gestützt wurden die Ölpreise durch die Sorge um die weitere Entwicklung im ölreichen Nahen Osten. Im Roten Meer war am Dienstag erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Rund 50 Seemeilen von der jemenitischen Hafenstadt Aden entfernt habe sich in unmittelbarer Nähe eines griechischen Schiffes eine Explosion ereignet, bestätigte die griechische Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur.

In den vergangenen Wochen haben vom Iran unterstützte islamistische Huthi-Milizen im Roten Meer mehrfach Handelsschiffe angegriffen und damit eine wichtige Schifffahrtslinie für den Ölhandel bedroht. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet damit die kürzeste Verbindung auf dem Seeweg zwischen Asien und Europa.

Die jüngste Entwicklung der US-Ölreserven konnte die Ölpreise am Morgen nur zeitweise bremsen. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der Lagerbestände an Rohöl verzeichnet hat. Steigende US-Reserven belasten in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werde die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet, die für neue Impulse sorgen könnten.