Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.786,29
    -93,04 (-0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.636,44
    -48,84 (-1,33%)
     
  • Dow Jones 30

    30.932,37
    -469,64 (-1,50%)
     
  • Gold

    1.733,00
    -42,40 (-2,39%)
     
  • EUR/USD

    1,2088
    -0,0099 (-0,81%)
     
  • BTC-EUR

    39.244,12
    -32,11 (-0,08%)
     
  • CMC Crypto 200

    912,88
    -20,25 (-2,17%)
     
  • Öl (Brent)

    61,66
    -1,87 (-2,94%)
     
  • MDAX

    31.270,86
    -370,00 (-1,17%)
     
  • TecDAX

    3.346,40
    -21,82 (-0,65%)
     
  • SDAX

    15.109,96
    -157,04 (-1,03%)
     
  • Nikkei 225

    28.966,01
    -1.202,26 (-3,99%)
     
  • FTSE 100

    6.483,43
    -168,53 (-2,53%)
     
  • CAC 40

    5.703,22
    -80,67 (-1,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.192,35
    +72,92 (+0,56%)
     

Ölpreise legen zu

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Nachdem sie im frühen Handel kaum verändert in die Woche gestartet waren, legten die wichtigsten Preise im Mittagshandel zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 55,80 US-Dollar. Das sind 39 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 38 Cent auf 52,65 Dollar.

Am Markt wurde der Anstieg der Ölpreise mit Spekulationen auf eine geringere Fördermenge erklärt. Am Wochenende hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass der Irak in den ersten beiden Monaten des Jahres weniger Rohöl fördern will als im Dezember. Die Agentur berief sich auf Informationen der staatlichen irakischen Ölgesellschaft. Am Freitag wurden die Ölpreise noch durch einen überraschenden Anstieg der US-Lagerbestände an Rohöl belastet.

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank wies aber darauf hin, dass die US-Lagerdaten "nicht so negativ sind, wie es auf den ersten Blick erscheint". Demnach müsse berücksichtigt werden, dass Daten zu den Ölreserven um die Jahreswende häufig unzuverlässig seien. Weinberg erklärte dies mit Steuerzahlungen auf die Reserven, die zum Jahresende erhoben werden. Aus diesem Grund würden die Bestände teilweise gezielt für kurze Zeit zurückgefahren.