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Ölpreise kaum verändert

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Dienstag wenig bewegt und damit die Kursgewinne der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 86,84 US-Dollar und damit fünf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung stieg hingegen geringfügig um vier Cent auf 82,76 Dollar.

Bis zum Montag waren die Ölpreise noch drei Handelstage in Folge gestiegen und der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee hatte zu Beginn der Woche den höchsten Stand seit November erreicht. Als ein Grund für den jüngsten Anstieg der Ölpreise gelten unter anderem jüngste Drohnenangriffe der Ukraine auf Anlagen der russischen Ölindustrie.

Diese dürften nach Einschätzung eines Branchenexperten Raffineriekapazitäten von täglich 600 000 Barrel Öl beschädigt haben. Auf diese Größenordnung schätzte Torbjörn Törnqvist, Chef des Ölhändlers Gunvor, den Produktionsausfall auf einer Energiekonferenz von S&P Global in Houston. Rohstoffexperten der US-Bank JPMorgan Chase zufolge könnte der Schaden für die russische Ölwirtschaft noch größer sein: Sie bezifferten die möglichen Ausfälle auf 900 000 Barrel pro Tag.

Gestützt wurden die Ölpreise zudem von der Förderpolitik wichtiger Ölstaaten, die im Verbund Opec+ zusammengeschlossen sind. Diese hatten Anfang März eine Förderkürzung bis zur Mitte des Jahres verlängert und damit für Auftrieb bei den Ölpreisen gesorgt.