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Ölpreise geben weiter nach

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Enttäuschende Nachrichten aus den USA trüben den Ausblick am Markt. Auf Wochensicht sieht es für die Rohölpreise nach dem zweiten Verlust in Folge aus.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise haben im asiatischen Handel am Freitag weiter nachgegeben. Am Vorabend waren die Preise bereits stark gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 40,16 US-Dollar. Das waren 80 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 83 Dollar auf 37,90 Dollar. Damit sieht es für die Rohölpreise auf Wochensicht nach dem zweiten Verlust in Folge aus.

Neben einer immer noch schwachen Nachfrage wegen der Coronakrise trübten enttäuschende Nachrichten aus den USA den Ausblick am Markt. Nach ergebnislosen Gesprächen im US-Kongresse schwanden zuletzt die Hoffnungen auf ein neues US-Konjunkturpaket noch vor der Wahl im November.

Die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sorgte bei der Weltreservewährung Dollar zudem für Nachfrage. Die US-Währung gilt in Zeiten der Unsicherheit als sicherer Hafen. Da Öl international in Dollar gehandelt wird, wird hierdurch der Rohöl-Import im Verhältnis teurer.