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Ärztepräsident: Bei Impf-Reihenfolge auch an Praxisärzte denken

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich dafür ausgesprochen, auch die Praxisärzte frühzeitig zu impfen. "Sie behandeln nicht nur in großer Zahl Hochrisikopatienten, sie stehen auch bei der Versorgung von Corona-Infizierten in der ersten Reihe. Trotzdem rangieren sie auf der Prioritätenliste für die Schutzimpfungen bisher weiter unten", sagte Reinhardt der "Rheinischen Post" (Freitag). Das sei für die Bewältigung der Pandemie riskant, "denn die Praxen bilden einen wichtigen Schutzwall für die ohnehin schon stark belasteten Kliniken." Daher müssten krankheitsbedingte Ausfälle vermieden werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will am Freitag eine Impf-Verordnung unterzeichnen. Sie soll die Grundlage für die voraussichtlich am 27. Dezember beginnenden Impfungen sein und basiert auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut.

In einer ersten Stufe sollten demnach Alten- und Pflegeheimbewohner und Menschen über 80 Jahre geimpft werden. Ebenfalls in der Reihenfolge weit vorne stehen sollte Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko etwa in medizinischen Einrichtungen, beispielsweise in Notaufnahmen oder bei der Behandlung von Corona-Patienten, zudem Pflegepersonal in der ambulanten Pflege und Heimen sowie andere dort Beschäftigte mit Kontakt zu Bewohnern. Eine Prioritätensetzung ist nötig, weil zunächst nur begrenzte Mengen an Impfdosen verfügbar sein werden.