WCH.DE - Wacker Chemie AG

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Gebot70,26 x 4300
Briefkurs70,26 x 18300
Tagesspanne68,50 - 70,96
52-Wochen-Spanne30,04 - 76,16
Volumen115.863
Durchschn. Volumen121.678
Marktkap.3,481B
Beta (5 J., monatlich)1,75
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)N/A
EPS (roll. Hochrechn.)-10,48
Gewinndatum30. Juli 2020
Erwartete Dividende & Rendite0,50 (0,76%)
Ex-Dividendendatum05. Aug. 2020
1-Jahres-Kursziel104,36
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    Wacker Chemie AG: Corona-Pandemie: WACKER plant zum Schutz der Teilnehmer virtuelle Durchführung der diesjährigen Hauptversammlung

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 05.05.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 5. Mai 2020 - Die Wacker Chemie AG hat sich wegen der anhaltenden Corona-Pandemie aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Teilnehmer dazu entschieden, ihre diesjährige Hauptversammlung als virtuelle Veranstaltung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten durchzuführen. Einem entsprechenden Beschluss des Vorstands hat der Aufsichtsrat des Münchner Chemiekonzerns heute zugestimmt. WACKER nimmt damit eine neue gesetzliche Regelung in Anspruch, die den Weg für präsenzlose, virtuelle Hauptversammlungen freigemacht hat. Bereits am 19. März hatte WACKER bekanntgegeben, dass die zuvor für den 20. Mai 2020 geplante Hauptversammlung auf den 4. August verschoben wird."Die Gesundheit der Hauptversammlungsteilnehmer hat für WACKER oberste Priorität", erläutert der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl den Grund für die Entscheidung. "Da gegenwärtig nicht klar ist, wann Präsenzveranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können, wollten wir auch nicht das Risiko eingehen, die Hauptversammlung möglicherweise erneut verschieben zu müssen. Uns ist es sehr wichtig, dass die Aktionärinnen und Aktionäre möglichst zeitnah ihr Frage- und Stimmrecht ausüben können", so Staudigl weiter.Für die virtuelle Hauptversammlung wird WACKER fristgerecht eine Einladung veröffentlichen. Die gesamte Hauptversammlung wird per Livestream übertragen werden. Aktionäre können ihre Fragen zur Tagesordnung vorab einreichen. Ihr Stimmrecht können die Aktionäre nach fristgerechter Anmeldung zur Hauptversammlung vorab per Briefwahl oder per Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben. Beides wird online auch während der Veranstaltung noch möglich sein. Weitere Einzelheiten werden der Einladung zu entnehmen sein.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *05.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1035589 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER steigert im 1. Quartal 2020 das Ergebnis deutlich und gibt auf Grund der Corona-Pandemie keine Jahresprognose

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 30.04.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * KONZERNUMSATZ DES 1. QUARTALS 2020 LIEGT MIT 1,20 MRD. € UM 3 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 4 PROZENT ÜBER VORQUARTAL * EBITDA VON 174 MIO. € STEIGT UNTER ANDEREM WEGEN HÖHERER AUSLASTUNG DER PRODUKTION UM 23 PRO-ZENT GEGENÜBER VORJAHR UND UM 10 PROZENT IM VERGLEICH ZUM VORQUARTAL * PERIODENERGEBNIS DES 1. QUARTALS BETRÄGT 69 MIO. € * NETTO-CASHFLOW IST MIT 23 MIO. € POSITIV, LIQUIDITÄT STEIGT AUF 750 MIO. € * AUF GRUND DER ZUNEHMENDEN KONKRETISIERUNG DER RISIKEN AUS DER CORONA-PANDEMIE UND DER ANHALTEND DYNAMISCHEN ENTWICKLUNG VON COVID-19 IST EIN ZUVERLÄSSIGER AUSBLICK FÜR 2020 NICHT MÖGLICHMünchen, 30. April 2020 - Die Wacker Chemie AG hat das 1. Quartal 2020 mit einem Gesamtumsatz leicht unter Vorjahr abgeschlossen, das EBITDA aber sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Vergleich zum Vorquartal deutlich gesteigert. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.197,5 Mio. € (Q1 2019: 1.235,7 Mio. €). Das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen leichten Rückgang waren niedrigere Preise für Solarsilicium und Standardsilicone sowie insgesamt etwas geringere Absatzmengen. Währungsveränderungen haben die Umsatzentwicklung im Jahresvergleich positiv beeinflusst. Gegenüber dem Vorquartal (1.155,5 Mio. €) ist der Umsatz dagegen vor allem mengen- und preisbedingt um 4 Prozent gewachsen.WACKER hat im 1. Quartal 2020 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 174,1 Mio. € erwirtschaftet. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr (142,0 Mio. €). Verantwortlich für diesen kräftigen Anstieg sind unter anderem eine höhere Auslastung der Produktionsanlagen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Im Vergleich zum Vorquartal (157,8 Mio. €) ist das EBITDA um 10 Prozent gewachsen. Für die drei Monate Januar bis März 2020 ergibt sich eine EBITDA-Marge von 14,5 Prozent (Vorjahr 11,5 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 13,7 Prozent betragen.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat ebenfalls deutlich zugelegt. Es summiert sich im Berichtsquartal auf 69,8 Mio. € (Q1 2019: 0,1 Mio. €). Das entspricht einer EBIT-Marge von 5,8 Prozent (Q1 2019: 0,0 Prozent). Neben den bereits genannten Faktoren haben auch die im Jahresvergleich niedrigeren Abschreibungen das EBIT positiv beeinflusst. Sie sanken um 27 Prozent auf 104,3 Mio. € (Q1 2019: 141,9 Mio. €). Hier wirkt sich unter anderem die Sonderabschreibung von 760 Mio. € auf die Polysiliciumanlagen aus, die WACKER zum 31. Dezember 2019 vorgenommen hatte. Die laufenden Abschreibungen sind dadurch zurückgegangen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 68,9 Mio. € (Q1 2019: -5,5 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,31 € (Q1 2019: -0,16 €).Bereits Mitte März hatte das Unternehmen bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für das Jahr 2019 klar darauf hingewiesen, dass seine damalige Prognose für das laufende Jahr wegen der möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft unter Vorbehalt steht. Die Risiken, die sich daraus für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ergeben, konkretisieren sich nun zunehmend. Gegenwärtig ist nicht verlässlich abzusehen, wie lange und wie stark die weltweit getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigen werden. WACKER ist daher zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, mit der gewohnten Zuverlässigkeit einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zu geben und verzichtet aus diesem Grund bis auf Weiteres auf eine entsprechende Prognose."Wir haben das 1. Quartal 2020 wie von uns erwartet mit insgesamt guten Zahlen abgeschlossen", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Trotz des anhaltend anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds und der zusätzlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie in China haben wir beim Umsatz nahezu den Vorjahreswert erreicht und unser EBITDA deutlich gesteigert. Bei Siliconen und Dispersionspulvern haben wir von höheren Absatzmengen und im Geschäft mit biotechnologisch hergestellten Produkten von einem verbesserten Produktmix profitiert. Dagegen haben die wegen der Coronakrise niedrigeren Absatzmengen im Solargeschäft sowie geringere Preise für Standardsilicone und Polysilicium die Umsatz- und Ergebnisentwicklung gebremst. Mit Blick auf die nächsten Monate gehen wir davon aus, dass wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr viel deutlicher spüren werden. Wir steuern deshalb mit Kurzarbeit gegen. In mehreren produktionsnahen und administrativen Einheiten an unseren deutschen Standorten haben wir die Einführung von Kurzarbeit zum 1. Mai bereits beschlossen, ebenso in unserer Polysiliciumproduktion. In unseren anderen Geschäftsbereichen können wir bei einer rückläufigen Auftragslage, wenn nötig, ebenfalls kurzfristig Maßnahmen zur Kurzarbeit umsetzen. Das Investitionsbudget für das laufende Jahr haben wir deutlich gekürzt und stärken so unsere Liquidität, die sich zum Ende des 1. Quartals auf 750 Mio. € erhöht hat. Zusätzlich verfügen wir über ungenutzte Kreditlinien von rund 600 Mio. €. Wie groß die Auswirkungen von COVID-19 auf unser Geschäft tatsächlich sein werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich einschätzen. Sollte die Pandemie in den nächsten Monaten erfolgreich eingedämmt werden, so kann es zum Beispiel durchaus sein, dass im zweiten Halbjahr die Weltwirtschaft wieder anzieht und es zu Nachholeffekten kommt."Zur aktuellen Situation im Unternehmen sagte Staudigl: "An unseren Standorten und in den Geschäfts- und Zentralbereichen arbeiten Krisenstäbe daran, abgestimmt, schnell, pragmatisch und zuverlässig das Räderwerk bei WACKER auch unter erschwerten Bedingungen am Laufen zu halten. Oberste Priorität haben dabei die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Aufrechterhaltung unserer Produktion, um unsere Kunden verlässlich zu beliefern. Wir haben zu diesem Zweck frühzeitig verbindliche Regeln und Maßnahmen im Unternehmen eingeführt. Dazu zählen beispielsweise Hygiene- und Abstandsregeln und das Verbot von Dienstreisen in Risikogebiete. Alle Mitarbeiter, denen es durch ihre Tätigkeit möglich ist, arbeiten von zu Hause aus. In Bereichen, die für das Funktionieren unserer Verbundstruktur besonders wichtig sind und in denen arbeitsbedingt der notwendige Abstand zu den Kollegen nicht eingehalten werden kann, tragen die Mitarbeiter Schutzmasken. Bis jetzt haben sich diese Maßnahmen gut bewährt. Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Mitarbeiter im Konzern ist nach wie vor sehr niedrig. Das hilft uns sehr, die Produktion in dieser kritischen Zeit auf einem hohen Niveau zu halten. Das ist auch deshalb wichtig, weil eine ganze Reihe unserer Produkte in Anwendungen gehen, die für die medizinische Versorgung und für die Hygiene besonders wichtig sind. Dazu zählen zum Beispiel unsere Silicone für medizinische Anwendungen. Sie kommen unter anderem in Masken, Schläuchen und Dichtungen für Beatmungsgeräte zum Einsatz. Ein weiteres Beispiel sind Dispersionen, die unter anderem zur Herstellung von Feuchttüchern für die Hygiene verwendet werden. Von WACKER hergestellte Cyclodextrine wiederum finden zum Beispiel Verwendung als Hilfsstoffe in antiviralen Substanzen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich bei dieser Gelegenheit für ihren hohen Einsatz in diesen schwierigen Zeiten besonders danken."RegionenIm 1. Quartal 2020 hat WACKER den Umsatz in der Region Amerika leicht gesteigert. Dort wuchsen die Erlöse auf 231,1 Mio. €. Das sind 2 Prozent mehr als im Vorjahr (226,7 Mio. €). In Asien dagegen ging der Konzernumsatz im Berichtsquartal um 11 Prozent auf 385,8 Mio. € (Q1 2019: 432,5) zurück. In Europa summierten sich die Erlöse auf 520,9 Mio. € (Q1 2019: 520,7 Mio. €). Das entspricht dem Niveau des Vorjahres.Investitionen und Netto-CashflowDie Investitionen des Konzerns beliefen sich im 1. Quartal 2020 auf 44,4 Mio. € (Q1 2019: 97,7 Mio. €). Das sind 55 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen schwerpunktmäßig in den Ausbau der Kapazitäten für Siliconprodukte.Der Netto-Cashflow belief sich im 1. Quartal 2020 auf 22,6 Mio. € (Q1 2019: -135,0 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für diese Verbesserung sind die positive Ergebnisentwicklung sowie die geringeren Investitionen.MitarbeiterDie Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal leicht zurückgegangen. Zum Stichtag 31. März 2020 waren im Konzern 14.597 (31.12.2019: 14.658) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.334 (31.12.2019: 10.356) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.263 (31.12.2019: 4.302) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 1. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 590,0 Mio. € erzielt. Das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr (604,9 Mio. €). Höhere Absatzmengen, insbesondere bei Spezialprodukten, sowie Währungsveränderungen haben die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. Die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Standardsilicone konnte der Geschäftsbereich dadurch aber nicht ganz ausgleichen. Im Vergleich zum Vorquartal (564,8 Mio. €) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs dagegen um 4 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 118,6 Mio. € vor allem preisbedingt um 7 Prozent unter Vorjahr (128,1 Mio. €). Im Vergleich zum Vorquartal (103,5 Mio. €) ist das EBITDA dagegen um 15 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge belief sich im 1. Quartal 2020 auf 20,1 Prozent nach 21,2 Prozent im 1. Quartal 2019 und 18,3 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 330,8 Mio. € um 2 Prozent über Vorjahr (323,6 Mio. €). Höhere Absatzmengen bei Dispersionspulvern sind der Haupttreiber für diesen Anstieg. Preiseffekte haben die Umsatzentwicklung im Berichtsquartal nur geringfügig beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (303,4 Mio. €) sind die Erlöse vor allem mengenbedingt um 9 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 1. Quartal 2020 auf 61,5 Mio. € (Vorjahr 44,5 Mio. €). Das sind 38 Prozent mehr als vor einem Jahr. Neben dem höheren Umsatz haben auch die hohe Auslastung der Produktionsanlagen und die gute Kostenentwicklung das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (48,3 Mio. €) ist das EBITDA um 27 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge lag im 1. Quartal 2020 bei 18,6 Prozent nach 13,8 Prozent im Vorjahr und 15,9 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 1. Quartal 2020 einen Gesamtumsatz von 63,3 Mio. €. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr (58,3 Mio. €) und entspricht dem Niveau des Vorquartals (63,2 Mio. €). Besonders gut entwickelt hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Cyclodextrinen, Cystein und Biopharmazeutika. Hier haben unter anderem gestiegene Absatzmengen den Umsatz erhöht. Währungseffekte wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 8,5 Mio. € um 44 Prozent über Vorjahr (5,9 Mio. €). Zusätzlich zum höheren Umsatz hat auch der gute Produktmix zu diesem Ergebnisanstieg beigetragen. Gegenüber dem starken Vorquartal (10,6 Mio. €) ist das EBITDA um 20 Prozent zurückgegangen. Die EBITDA-Marge belief sich auf 13,4 Prozent nach 10,1 Prozent im Vorjahr und 16,8 Prozent im 4. Quartal 2019.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 184,3 Mio. € erzielt. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahr (211,1 Mio. €). Die wesentlichen Ursachen für diesen Rückgang sind geringere Absatzmengen und niedrigere Durchschnittspreise für Solarsilicium. Gegenüber dem Vorquartal (192,6 Mio. €) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 4 Prozent zurückgegangen. Hier zeigten sich im Solargeschäft erste Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei Polysilicium für Halbleiteranwendungen blieb die Nachfrage dagegen stabil. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf -13,7 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr (-35,8 Mio. €) ist das eine Verbesserung um 22,1 Mio. €, zu der unter anderem Effizienzmaßnahmen in der Produktion und weitere Fortschritte bei der Senkung der Herstellungskosten beigetragen haben. Gegenüber dem Vorquartal (1,9 Mio. €), das von positiven Abgrenzungseffekten geprägt war, ist das EBITDA dagegen um 15,6 Mio. € zurückgegangen. Von Januar bis März 2020 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA-Marge von -7,4 Prozent nach -17,0 Prozent im 1. Quartal 2019 und 1,0 Prozent im 4. Quartal 2019.AusblickBereits Mitte März hatte das Unternehmen bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für das Jahr 2019 klar darauf hingewiesen, dass seine damalige Prognose für das laufende Jahr wegen der möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft unter Vorbehalt steht. Die Risiken, die sich daraus für die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ergeben könnten, hatte WACKER zu diesem Zeitpunkt als hoch mit möglichen Auswirkungen von mehr als 100 Mio. € angegeben. Diese Risiken konkretisieren sich nun zunehmend. So gehen führende Konjunkturexperten jetzt davon aus, dass es in der Weltwirtschaft zumindest im 2. Quartal 2020 zu einer kräftigen Rezession kommen wird. Dies wird sich voraussichtlich auch in den Zahlen von WACKER deutlich bemerkbar machen.Die weltweite Verbreitung von COVID-19 verläuft weiter sehr dynamisch. Gegenwärtig ist nicht verlässlich abzusehen, wie lange und wie stark die weltweit getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen das Geschäft des Unternehmens beeinträchtigen werden. WACKER ist daher zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, mit der gewohnten Zuverlässigkeit einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zu geben und verzichtet aus diesem Grund bis auf Weiteres auf eine entsprechende Prognose. Eckdaten WACKER-KonzernMio. € Q1 2020 Q1 2019 Veränd. in % Umsatz 1.197,5 1.235,7 -3,1 EBITDA 174,1 142,0 22,6 EBITDA-Marge (%) 14,5 11,5 - EBIT 69,8 0,1 >100 EBIT-Marge (%) 5,8 0,0 - Finanzergebnis -12,0 -9,6 25,0 Ergebnis vor Ertragsteuern 57,8 -9,5 n.a. Periodenergebnis 68,9 -5,5 n.a. Ergebnis je Aktie (€) 1,31 -0,16 n.a. Investitionen 44,4 97,7 -54,6 Abschreibungen 104,3 141,9 -26,5 Netto-Cashflow 22,6 -135,0 n.a. Mio. € 31.03.2020 31.03.2019 31.12.2019 Bilanzsumme 6.741,7 7.449,4 6.491,0 Eigenkapital 2.425,0 3.034,9 2.029,0 Eigenkapitalquote (%) 36,0 40,7 31,3 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.451,2 1.316,4 1.258,9 Nettofinanzschulden 701,6 886,4 713,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.597 14.744 14.658 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Die Inhalte dieser Presseinformation sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *30.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1033027 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER legt neuen Termin für Hauptversammlung 2020 fest

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung 19.03.2020 / 12:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 19. März 2020 - Die Wacker Chemie AG hat sich wegen der gegenwärtig bestehenden behördlichen Einschränkungen für größere Veranstaltungen und aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Teilnehmer dazu entschieden, ihre diesjährige Hauptversammlung zu verschieben. Die bislang für den 20. Mai 2020 geplante Veranstaltung wird demnach am 4. August 2020 stattfinden. Der Veranstaltungsort der Hauptversammlung bleibt wie vorgesehen das Internationale Congress Center München.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *19.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1001201 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER stellt Jahresprognose 2020 wegen Coronakrise unter Vorbehalt

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 17.03.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * UMSATZ 2019 MIT 4,93 MRD. € WEGEN NIEDRIGERER PREISE UM 1 PROZENT UNTER VORJAHR, EBITDA SINKT UM 16 PROZENT AUF 783 MIO. € * JAHRESERGEBNIS BETRÄGT -630 MIO. € WEGEN AUSSERPLANMÄSSIGER ABSCHREIBUNG VON 760 MIO. € AUF POLYSILICIUMANLAGEN * DIVIDENDENVORSCHLAG VON 0,50 € JE AKTIE ENTSPRICHT EINER AUSSCHÜTTUNG VON 25 MIO. € * FÜR 2020 RECHNET WACKER MIT UMSATZPLUS IM NIEDRIGEN EINSTELLIGEN PROZENTBEREICH * EBITDA WIRD BEREINIGT UM DIE 2019 VEREINNAHMTEN VERSICHERUNGSLEISTUNGEN UM EINEN MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTSATZ UNTER VORJAHR ERWARTET * AUSWIRKUNGEN DER CORONA-PANDEMIE AUF DAS ERGEBNIS KÖNNTEN BEI MEHR ALS 100 MIO. € LIEGEN * NETTO-CASHFLOW SOLL 2020 ERNEUT DEUTLICH POSITIV SEIN UND DEUTLICH ÜBER VORJAHR LIEGEN München, 17. März 2020 - Die Wacker Chemie AG hat im Geschäftsjahr 2019 wie bereits gemeldet beim Gesamtumsatz das Niveau des Vorjahres knapp erreicht. Wie der Münchner Chemiekonzern bei der Vorlage seines Geschäftsberichts heute bekannt gab, belief sich der Umsatz 2019 auf 4,93 Mrd. € (2018: 4,98 Mrd. €). Ausschlaggebend für den leichten Rückgang um 1 Prozent waren niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone. Insgesamt höhere Absatzmengen, Produktmixeffekte sowie Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar haben den Umsatz dagegen positiv beeinflusst.Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) summierte sich im Geschäftsjahr 2019 auf 783,4 Mio. € (2018: 930,0 Mio. €). Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBITDA-Marge von 15,9 Prozent (2018: 18,7 Prozent). Vor allem die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und damit auch Effekte aus Bestandsbewertungen, niedrigere Preise für Standardsilicone und die stark gestiegenen Stromkosten in Deutschland haben die Ertragsentwicklung belastet. Als Sonderertrag enthält das EBITDA Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston, die WACKER in den Herstellungskosten ausgewiesen hat.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summierte sich im vergangenen Geschäftsjahr auf -536,3 Mio. € (2018: 389,6 Mio. €). Das entspricht einer EBIT-Marge von -10,9 Prozent (2018: 7,8 Prozent). Ausschlaggebend für das negative EBIT ist eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhen von 760,0 Mio. €, die WACKER auf den Bilanzwert seiner Anlagen zur Herstellung von Polysilicium vorgenommen hat. Hintergrund dieser Maßnahme sind die verhaltenen Erwartungen des Unternehmens für die weitere Preisentwicklung bei Solarsilicium. Insgesamt belaufen sich die Abschreibungen im Jahr 2019 auf 1,32 Mrd. € (2018: 540,4 Mio. €). Das Jahresergebnis beträgt -629,6 Mio. € (2018: 260,1 Mio. €).Im Geschäftsjahr 2020 rechnet WACKER trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit einem leichten Wachstum. Das Unternehmen will seinen Umsatz um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigern. Das EBITDA des Konzerns wird im Vergleich zu 2019 voraussichtlich zurückgehen. Der wesentliche Grund dafür sind die 2019 vereinnahmten Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall am US-Produktionsstandort Charleston. Bereinigt um diesen Sondereffekt wird das EBITDA um einen mittleren einstelligen Prozentsatz unter Vorjahr erwartet. Der Jahresüberschuss des Konzerns soll deutlich steigen. Nicht berücksichtigt in dieser Prognose sind allerdings die wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine mögliche Pandemie durch das Coronavirus nach sich ziehen könnte.In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres ist der Konzernumsatz etwas niedriger als vor einem Jahr. Mitverantwortlich dafür sind Einschränkungen in China beim Transport der Produkte zu den Kunden. Das bremst derzeit die dortigen Umsätze in allen Geschäftsbereichen. Insgesamt rechnet WACKER im 1. Quartal 2020 mit einem Konzernumsatz von etwa 1,2 Mrd. € (Q1 2019: 1,24 Mrd. €). Das EBITDA des Konzerns wird im 1. Quartal 2020 voraussichtlich deutlich über dem Niveau des Vorjahres (142,0 Mio. €) liegen. Hier machen sich unter anderem operative Verbesserungen im Polysiliciumgeschäft positiv bemerkbar."2020 wird aus heutiger Sicht ein weiteres sehr anspruchsvolles Jahr", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Dienstag in München. "Der hohe Wettbewerbs- und Preisdruck im Geschäft mit Polysilicium bleibt eine Herausforderung. Handelskonflikte und geopolitische Krisen bergen Abwärtsrisiken. Die Unsicherheiten auf Grund des Coronavirus überschatten derzeit jedoch zusätzlich alle anderen Risiken. Andererseits sind wir zuversichtlich, dass wir mit hervorragenden Produkten in allen unseren Geschäftsbereichen über hohes Wachstumspotenzial verfügen."Staudigl erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem Industriestrompreis von unter 4 Cent pro Kilowattstunde für energieintensive Unternehmen in Deutschland: "Unsere chinesischen Wettbewerber zahlen unter 2 Cent pro Kilowattstunde - staatlich subventioniert aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Hätten wir dieselben Strompreise wie in China, dann wäre WACKER das weltweit effizienteste Unternehmen in der Herstellung von hochqualitativem Polysilicium, und zwar mit großem Abstand."Um die Organisation von WACKER konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen, hat WACKER ein Effizienzprogramm gestartet. Wie bereits gemeldet, beabsichtigt das Unternehmen, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Mio. € einzusparen. In diesem Zusammenhang sollen bis Ende des Jahres 2022 mehr als 1.000 Stellen in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche wegfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei mit mehr als 80 Prozent auf den Standorten in Deutschland.InvestitionenDie Investitionen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 379,5 Mio. € (2018: 460,9 Mio. €). Das sind 18 Prozent weniger als vor einem Jahr.Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war auch im vergangenen Jahr der Ausbau der Kapazitäten in den drei Chemiebereichen. Am US-Standort Charleston hat eine neue Anlage für hochdisperse Kieselsäuren die Produktion aufgenommen. In Ulsan, Südkorea, stellt WACKER jetzt in einem neuen Sprühtrockner Dispersionspulver für Bauanwendungen her. In Zhangjiagang, China, hat das Unternehmen eine neue Anlage für Festsiliconkautschuk errichtet, die für den asiatischen Markt produziert. Am norwegischen Standort Holla hat im vergangenen Jahr eine neue Produktionsanlage für Siliciummetall den Betrieb aufgenommen. Die Eigenproduktion dieses wichtigen Ausgangsstoffs macht WACKER unabhängiger von Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten und steigert die Versorgungssicherheit in Zeiten hoher Nachfrage.MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg im Geschäftsjahr 2019 um rund 120. Zum 31. Dezember 2019 waren weltweit 14.658 Mitarbeiter (31.12.2018: 14.542 Mitarbeiter) beschäftigt. An den deutschen Standorten von WACKER arbeiteten zum Stichtag 10.356 Mitarbeiter (2018: 10.291), im Ausland waren es 4.302 (2018: 4.251).Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und EigenkapitalquoteWACKER hat im Geschäftsjahr 2019 einen Mittelzufluss in dreistelliger Millionenhöhe erwirtschaftet. Der Netto-Cashflow hat sich mit 184,4 Mio. € (2018: 86,2 Mio. €) mehr als verdoppelt. Neben dem Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft ist das auch auf die Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston zurückzuführen. Gegenläufig hat eine Sonderzahlung an die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG den Netto-Cashflow um rund 70 Millionen Euro gemindert.Die Nettofinanzschulden des Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Sie beliefen sich zum Stichtag 31. Dezember 2019 auf 713,7 Mio. € (31.12.2018: 609,7 Mio. €). Der Grund für diesen Anstieg um 17 Prozent sind die Anforderungen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16. Dieser legt fest, dass jetzt auch Leasingverbindlichkeiten in die Berechnung der Finanzschulden einbezogen werden müssen.Die Bilanzsumme des WACKER-Konzerns lag zum 31. Dezember 2019 bei 6,49 Mrd. € (31.12.2018: 7,12 Mrd. €). Die wesentliche Ursache für diesen Rückgang um 9 Prozent ist das geringere Sachanlagevermögen auf Grund der Sonderabschreibung auf Polysiliciumanlagen. Zusätzlich haben die auf Grund der niedrigeren Diskontierungssätze höheren Pensionsrückstellungen das Eigenkapital des Konzerns deutlich gemindert. Es belief sich zum Bilanzstichtag auf 2,03 Mrd. € (31.12.2018: 3,15 Mrd. €). Damit beträgt die Eigenkapitalquote 31,3 Prozent (31.12.2018: 44,2 Prozent).GeschäftsbereicheDer Umsatz im Geschäftsbereich WACKER SILICONES ist im Jahr 2019 um 2 Prozent zurückgegangen. Er belief sich auf 2,45 Mrd. € (2018: 2,50 Mrd. €). Dafür verantwortlich sind niedrigere Preise bei Standardsiliconen sowie Mengen- und Mixeffekte. Das EBITDA ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gesunken. Es verringerte sich um 22 Prozent auf 478,5 Mio. € (2018: 616,6 Mio. €).Der Umsatz von WACKER POLYMERS hat 2019 um 3 Prozent zugelegt. Er stieg auf 1,32 Mrd. € (2018: 1,28 Mrd. €). Verantwortlich dafür sind höhere Absatzmengen bei Dispersionen und Dispersionspulver sowie positive Währungseffekte. Das EBITDA lag mit 194,2 Mio. € (2018: 147,7 Mio. €) um 32 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Hier haben sich der höhere Umsatz sowie die gute Kostenstruktur des Bereichs ausgewirkt.Der Geschäftsbereich WACKER BIOSOLUTIONS konnte 2019 seinen Umsatz um 7 Prozent auf 243,0 Mio. € (2018: 227,0 Mio. €) steigern. Maßgeblich für den Anstieg waren höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte. Das EBITDA liegt mit 31,1 Mio. € (2018: 23,5 Mio. €) um 32 Prozent über Vorjahr. Dafür verantwortlich sind das Mengenwachstum und die höhere Auslastung im Bereich Biopharmazeutika.Der Umsatz von WACKER POLYSILICON hat sich im Geschäftsjahr 2019 um 5 Prozent verringert. Er belief sich auf 780,0 Mio. € (2018: 823,5 Mio. €). Die wesentlichen Gründe dafür sind deutlich niedrigere Durchschnittspreise für Solarsilicium. Höhere Absatzmengen konnten das nicht ausgleichen. Das EBITDA ist mit 56,9 Mio. € (2018: 72,4 Mio. €) preisbedingt um 21 Prozent gesunken. Im EBITDA enthalten sind Versicherungsleistungen von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston in den USA.Vorschlag zur GewinnverwendungDie Wacker Chemie AG weist für das Jahr 2019 nach handelsrechtlichen Vorschriften einen Bilanzgewinn von 1.324,9 Mio. € aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,50 € je Aktie vor. Bezogen auf die am 31. Dezember 2019 dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer Ausschüttungssumme von 24,8 Mio. €. Bezogen auf den durchschnittlichen Börsenkurs der WACKER-Aktie im Jahr 2019 ergibt sich eine Dividendenrendite von 0,7 Prozent.AusblickFür das Jahr 2020 rechnen Konjunkturforscher mit einem Wachstum der Weltwirtschaft auf dem Niveau des Vorjahres oder darunter. Abwärtsrisiken bergen nicht nur bestehende Handelskonflikte und geo-politische Krisen, sondern auch die möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft.In seinem Chemiegeschäft sieht WACKER für das laufende Jahr gute Chancen, sowohl den Umsatz als auch den Ertrag zu steigern. WACKER SILICONES und WACKER POLYMERS erwarten ein Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bei WACKER BIOSOLUTIONS wird der Umsatzanstieg voraussichtlich im hohen einstelligen Prozentbereich liegen.Das EBITDA von WACKER SILICONES soll auf Grund niedrigerer Durchschnittspreise auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Geschäftsbereich erwartet eine leicht rückläufige EBITDA-Marge. WACKER POLYMERS geht bei höheren Absatzmengen von einem EBITDA leicht über dem Vorjahr aus. Die EBITDA-Marge soll sich ebenfalls leicht erhöhen. WACKER BIOSOLUTIONS rechnet mit einem EBITDA und einer EBITDA-Marge deutlich über Vorjahr.In seinem Polysiliciumgeschäft geht WACKER für 2020 von einem leichten Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus. Dafür verantwortlich ist ein verbesserter Produktmix hin zu höherwertigen Produkten. Niedrige Durchschnittspreise für Polysilicium werden durch Kosteneinsparungen kompensiert. Das EBITDA erwartet der Geschäftsbereich bereinigt um den Sondereffekt aus Versicherungsleistungen des Jahres 2019 auf dem Niveau des Vorjahres.Insgesamt rechnet WACKER im Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bereinigt um den Sondereffekt der Versicherungsleistung wird das EBITDA um einen mittleren einstelligen Prozentsatz unter dem Vorjahr erwartet. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER etwas niedriger als im Vorjahr. In dieser Prognose ist ein Teil der wirtschaftlichen Unsicherheiten berücksichtigt, ebenso das im Vergleich zum Vorjahr das voraussichtlich geringere Beteiligungsergebnis. Allerdings stuft das Unternehmen das Risiko einer Pandemie durch das Coronavirus auf Grund der dynamischen Entwicklung seit Ende Februar als hoch mit möglicherweise großen Auswirkungen (>100 Mio. €) auf die Finanz- und Ertragslage ein. Dies könnte folglich bedeuten, dass das EBITDA um einen zweistelligen Prozentsatz unter Vorjahr liegt. Die Investitionen werden mit rund 350 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Abschreibungen belaufen sich auf rund 425 Mio. € und sind damit deutlich niedriger als im Vorjahr. Beim Konzernjahresüberschuss rechnet WACKER mit einem deutlichen Anstieg. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und deutlich über dem Vorjahr liegen. Die Nettofinanzschulden gehen auf Grund des positiven Netto-Cashflows zurück. Eckdaten WACKER-KonzernMio. € 2019 2018 Veränd. in % Ergebnis / Rendite Umsatz 4.927,6 4.978,8 -1,0 EBITDA(1) 783,4 930,0 -15,8 EBITDA-Marge(2) (%) 15,9 18,7 n.a. EBIT(3) -536,3 389,6 n.a. EBIT-Marge(2) (%) -10,9 7,8 n.a. Finanzergebnis -54,9 -65,2 -15,8 Ergebnis vor Ertragsteuern -591,2 324,4 n.a. Jahresergebnis -629,6 260,1 n.a. Ergebnis je Aktie (€) -12,94 4,95 n.a. Kapitalrendite (ROCE) (%) -11,3 5,9 n.a. Bilanz /Cashflow Bilanzsumme 6.491,0 7.118,7 -8,8 Eigenkapital 2.029,0 3.145,5 -35,5 Eigenkapitalquote (%) 31,3 44,2 n.a. Finanzierungsverbindlichkeiten 1.258,9 997,2 26,2 Nettofinanzschulden(4) 713,7 609,7 17,1 Investitionen (5) 379,5 460,9 -17,7 Abschreibungen -1.319,7 -540,4 >100 Netto-Cashflow (6) 184,4 86,2 >100 Forschung Forschungsaufwand 173,3 164,6 5,3 Mitarbeiter Personalaufwand (fortgeführte Aktivitäten) 1.253,8 1.231,5 1,8 Mitarbeiter (Stand 31.12., Anzahl) 14.658 14.542 0,8 1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzschulden.5 Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ohne Nutzungsrechte.6 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit und Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere). Hinweise für die Redaktionen: Der Bericht zum Geschäftsjahr 2019 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.Die Bilanzpressekonferenz der Wacker Chemie AG findet in diesem Jahr aus Gründen des Gesundheitsschutzes als Webcast statt. Sie können diesen heute ab 10.30 Uhr unter folgendem Link verfolgen:Wacker Chemie AG - Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2019 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *17.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 998667 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Aufsichtsrat verlängert den Vorstandsvertrag von Tobias Ohler bis 2025

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Personalie 12.03.2020 / 13:44 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 12. März 2020 - Der Aufsichtsrat der Wacker Chemie AG hat in seiner gestrigen Sitzung den Finanzvorstand Tobias Ohler (49) für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Der aktuelle Vertrag von Ohler, der dem Vorstand von WACKER seit 2013 angehört, läuft noch bis zum 31. Dezember 2020.Dr. Tobias Ohler studierte Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen in Frankreich, Deutschland und Australien und hat an der Universität Oldenburg im Bereich Volkswirtschaftslehre promoviert. Nach seinem Studium arbeitete er von 1997 bis 2004 als Berater bei McKinsey. In die Wacker Chemie AG trat Ohler im Jahr 2005 als Leiter des Konzerncontrollings ein. 2008 übernahm er die Leitung des Zentralbereichs Rohstoffeinkauf, 2010 wurde er in den Vorstand der Siltronic AG berufen. Mitglied des Vorstands der Wacker Chemie AG ist Tobias Ohler seit Januar 2013. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *12.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 995809 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER startet Effizienzprogramm zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung 20.02.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 20. Februar 2020 - Die Wacker Chemie AG hat heute erste Zielvorstellungen für ihr Effizienzprogramm "Zukunft gestalten" bekanntgegeben. Demnach beabsichtigt das Unternehmen, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Mio. € einzusparen. Zentrales Anliegen des Programms ist es dabei, die Organisation von WACKER konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen.In diesem Zusammenhang sollen bis Ende des Jahres 2022 mehr als 1.000 Stellen in den Verwaltungsbereichen des Konzerns sowie den indirekten und nicht operativen Funktionen der Geschäftsbereiche wegfallen. Der Schwerpunkt liegt dabei mit mehr als 80 Prozent auf den Standorten in Deutschland. Das Unternehmen will für den Stellenabbau gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern ein Paket von sozialverträglichen Maßnahmen erarbeiten. Denkbare Instrumente sind beispielsweise Verrentung, Altersteilzeitregelungen oder Aufhebungsverträge. Sofern sich die angestrebten Ziele auf diese Weise erreichen lassen, soll auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Insgesamt beschäftigt WACKER weltweit rund 14.500 Mitarbeiter, davon rund 10.000 in Deutschland."Wir bereiten uns sowohl im Geschäft mit Polysilicium als auch in unseren Chemiebereichen auf eine härtere Gangart im Wettbewerb vor", erläuterte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Staudigl die Hintergründe des Programms. "Mit ,Zukunft gestalten' verfolgen wir einen umfassenden Ansatz, um nicht nur Kosten in signifikantem Umfang einzusparen, sondern vor allem die Wettbewerbsfähigkeit von WACKER auch für zukünftige Herausforderungen zu stärken und dauerhaft zu sichern", so der Konzernchef weiter."Nach einer gründlichen Analyse der Ist-Situation haben wir den Arbeitnehmervertretern jetzt unsere ersten Zielvorstellungen für eine Neuausrichtung unserer Organisation präsentiert. Gemeinsam werden wir unsere Vorstellungen nun weiter beraten und bewerten", sagte Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Christian Hartel. "Wie bisher werden wir uns dabei eng mit den Arbeitnehmervertretern abstimmen und zeitnah in konstruktive Verhandlungen eintreten. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele mit guten und fairen Lösungen erreichen können", betonte der Personalvorstand.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *20.02.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 979365 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Sondereinflüsse prägen die Geschäftszahlen von WACKER im Jahr 2019

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis 28.01.2020 / 07:15 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. \- KONZERNUMSATZ ERREICHT MIT 4,93 MRD. € KNAPP DAS NIVEAU DES VORJAHRES\- EBITDA IST MIT 780 MIO. € UM 16 PROZENT UNTER VORJAHR\- GUTE ENTWICKLUNG IM CHEMIEGESCHÄFT, RAHMEN-BEDINGUNGEN BEI SOLARSILICIUM UNBEFRIEDIGEND\- AUSSERPLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNG VON RUND 760 MIO. € AUF POLYSILICIUMANLAGEN MINDERT EBIT UND JAHRESERGEBNIS\- EBIT BELÄUFT SICH DAMIT AUF RUND -540 MIO. €\- JAHRESERGEBNIS 2019 LIEGT BEI -630 MIO. €\- NETTO-CASHFLOW IST MIT RUND 185 MIO. € POSITIV UND DEUTLICH ÜBER VORJAHRMünchen, 28. Januar 2020 - Die Wacker Chemie AG hat das Jahr 2019 im Rahmen ihrer eigenen Erwartungen abgeschlossen. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte der Münchner Chemiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 4,93 Mrd. € (2018: 4,98 Mrd. €) und hat damit das Niveau des Vorjahres knapp erreicht. Niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone sind der wesentliche Grund für den leichten Rückgang um 1 Prozent. Insgesamt höhere Absatzmengen, Produktmixeffekte sowie Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar haben den Umsatz dagegen positiv beeinflusst.Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsjahres 2019 belief sich nach den vorläufigen Zahlen auf 780 Mio. € (2018: 930 Mio. €). Das sind 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das EBITDA enthält als Sonderertrag Versicherungsleistungen von 112,5 Mio. € aus dem Schadensfall des Jahres 2017 am Standort Charleston, die WACKER im 3. Quartal in den Herstellungskosten verbucht hatte. Vor allem die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und damit auch Effekte aus Bestandsbewertungen, niedrigere Preise für Standardsilicone und die stark gestiegenen Stromkosten in Deutschland haben die Ertragsentwicklung belastet.Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich auf -540 Mio. € (2018: 390 Mio. €). Dies ist vor allem eine Konsequenz der Sonderabschreibung von 760 Mio. €. Wie bereits gemeldet, wird WACKER im Zuge der Abschlusserstellung diese außerplanmäßige Abschreibung auf den Bilanzwert seiner Anlagen zur Herstellung von Polysilicium vornehmen. Hintergrund dieser Maßnahme sind die verhaltenen Erwartungen des Unternehmens für die weitere Preisentwicklung bei Solarsilicium. Insgesamt belaufen sich die Abschreibungen im Jahr 2019 damit auf rund 1,32 Mrd. €. Das Jahresergebnis 2019 liegt damit bei -630 Mio. € (2018: 260 Mio. €)."Unsere Ertragsentwicklung im vergangenen Jahr ist stark von Sondereinflüssen aus den erhaltenen Versicherungsleistungen und der außerplanmäßigen Abschreibung auf das Anlagevermögen geprägt", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl. "Operativ hat sich vor allem unser Chemiegeschäft weiter gut entwickelt. Die Margen bei Siliconen sind nach dem Ausnahmejahr 2018 wieder auf das normale Niveau zurückgekehrt. Dagegen haben wir bei Dispersionen, Dispersionspulvern und biotechnologisch hergestellten Produkten unsere Ertragskraft deutlich gesteigert. Weiterhin unbefriedigend waren jedoch die Rahmenbedingungen im Geschäft mit Solarsilicium. Hier sind die Preise wegen der hohen Überkapazitäten, die staatlich subventionierte Wettbewerber in China aufgebaut haben, im vergangenen Jahr erheblich zurückgegangen. Derzeit erarbeiten wir ein umfassendes Programm, mit dem wir WACKER effizienter und leistungsfähiger aufstellen und Kosten in signifikantem Umfang einsparen wollen. Konkrete Ziele dazu werden wir voraussichtlich schon im 1. Quartal 2020 bekanntgeben."Investitionen, Netto-Cashflow und NettofinanzschuldenDie Investitionen von WACKER im Geschäftsjahr 2019 lagen nach den vorläufigen Zahlen bei 380 Mio. € (2018: 461 Mio. €). Das sind 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten in den Chemiebereichen. Der Netto-Cashflow summierte sich im Geschäftsjahr 2019 auf rund 185 Mio. € (2018: 86 Mio. €; angepasst wegen geänderter Definition) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Die erhaltenen Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall in Charleston haben den Mittelzufluss um rund 100 Mio. € erhöht. Gegenläufig hat eine Sonderzahlung an die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, die das Unternehmen im 4. Quartal 2019 geleistet hat, den Netto-Cashflow um 70 Mio. € gemindert. Die Nettofinanzschulden lagen zum Stichtag 31. Dezember 2019 bei rund 715 Mio. € (31.12.2018: 610 Mio. €). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die neue Leasingbilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen. Sie hat die Nettofinanzschulden um 120 Mio. € erhöht.GeschäftsbereicheWACKER hat im Geschäftsjahr 2019 von der weiterhin guten Kundennachfrage nach seinen Chemieprodukten profitiert. WACKER SILICONES erzielte einen Jahresumsatz von 2,45 Mrd. € (2018: 2,50 Mrd. €) und blieb damit trotz spürbar niedrigerer Preise für Standardsilicone nur um 2 Prozent unter dem hohen Wert des Vorjahres. WACKER POLYMERS erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 1,32 Mrd. € (2018: 1,28 Mrd. €). Das ist ein Plus von 3 Prozent. Der Umsatz von WACKER BIOSOLUTIONS wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 8 Prozent auf 245 Mio. € (2018: 227 Mio. €).Das EBITDA der Chemiebereiche ist 2019 in der Summe um 11 Prozent zurückgegangen. Ursächlich dafür waren in erster Linie die niedrigeren Preise für Standardsilicone. Dagegen hat WACKER im Geschäft mit Dispersionen, Dispersionspulvern und biotechnologisch hergestellten Produkten das EBITDA kräftig ausgebaut. WACKER SILICONES erzielte 2019 ein EBITDA von 480 Mio. € (2018: 617 Mio. €). Das ist ein Rückgang um 22 Prozent. Das EBITDA von WACKER POLYMERS belief sich auf 195 Mio. € (2018: 148 Mio. €). Ausschlaggebend für diesen Anstieg um 32 Prozent waren die im Jahresvergleich höheren Absatzmengen und die gute Kostenstruktur des Geschäftsbereichs. WACKER BIOSOLUTIONS erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr ein EBITDA von 30 Mio. € (2018: 24 Mio. €). Das ist ein Plus von 25 Prozent. Höhere Absatzmengen und die steigende Auslastung der Biopharma-Produktion haben die Ertragsentwicklung positiv beeinflusst.WACKER POLYSILICON erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 780 Mio. € (2018: 824 Mio. €). Maßgeblich für diesen Rückgang um 5 Prozent waren die im Jahresvergleich deutlich niedrigeren Preise für Solarsilicium auf Grund der in China aufgebauten Überkapazitäten. Stark gestiegene Absatzmengen konnten das nicht vollständig ausgleichen. Das EBITDA des Geschäftsbereichs summierte sich 2019 auf 55 Mio. € (2018: 72 Mio. €) und blieb damit um 24 Prozent unter Vorjahr. Zusätzlich zu den niedrigeren Durchschnittspreisen für Polysilicium haben Bestandsabwertungen das EBITDA gemindert. Dagegen haben die Versicherungsleistungen für den Schadensfall in Charleston, die der Geschäftsbereich im 3. Quartal 2019 verbucht hatte, das EBITDA um 112,5 Mio. € erhöht. Bereinigt um diesen Sonderertrag beläuft das EBITDA von WACKER POLYSILICON im Gesamtjahr 2019 auf rund -55 Mio. €.Vorläufige Eckdaten WACKER-KonzernMio. € 2019e 2018 Veränd. in % Umsatz 4.930 4.979 -1 EBITDA 780 930 -16 EBITDA-Marge (%) 16 19 - EBIT -540 390 n.a. EBIT-Marge (%) -11 8 - Jahresergebnis -630 260 n.a. Investitionen 380 461 -18 Netto-Cashflow 185 86 >100 Die in dieser Presseinformation enthaltenen Zahlen und Trendaussagen zu den Geschäftsergebnissen des Jahres 2019 sind vorläufig. Die Wacker Chemie AG wird ihren Bericht zum Geschäftsjahr 2019 am 17. März 2020 veröffentlichen. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *28.01.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 961393 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER beabsichtigt außerplanmäßige Abschreibung auf das Anlagevermögen

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Sonstiges/Prognoseänderung 05.12.2019 / 17:17 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. München, 5. Dezember 2019 - Die Wacker Chemie AG wird im Zuge der Aufstellung des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich eine außerplanmäßige Abschreibung in der Größenordnung von 750 Mio. € auf den Bilanzwert ihrer Produktionsanlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilicium vornehmen. Hintergrund ist die nach wie vor ausbleibende Erholung der Preise für Polysilicium für die Solarindustrie auf Grund der hohen Überkapazitäten, die von chinesischen Herstellern aufgebaut wurden.Die genaue Ermittlung der Höhe dieser Abschreibung wird im Rahmen der Abschlusserstellung erfolgen. Sie verringert nicht nur den Wert der Sachanlagen in der Konzernbilanz, sondern auch das EBIT des Konzerns und des Geschäftsbereichs WACKER POLYSILICON sowie das Konzernjahresergebnis. Auf den Cashflow hat die außerplanmäßige Abschreibung dagegen keine Auswirkungen."Die erwartete Erholung auf dem Solarmarkt ist bisher ausgeblieben und die Preise für Polysilicium für Photovoltaikanwendungen sind nach wie vor sehr niedrig", erläuterte Tobias Ohler, Finanzvorstand von WACKER, den Grund für die außerplanmäßige Abschreibung. "Gleichzeitig haben wir im Hinblick auf die weitere Marktentwicklung gegenwärtig nur eine geringe Visibilität. Grund dafür ist vor allem, dass der Zubau von Solaranlagen in China hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Zudem belasten die hohen Überkapazitäten bei Polysilicium in China. Der chinesische Staat subventioniert diesen Ausbau nicht nur mit Krediten und Fördermitteln, sondern stellt dort den Polysilicium-Produzenten auch Strom aus Kohlekraftwerken zu extrem günstigen Preisen zur Verfügung. Unsere Einschätzungen für das kommende Jahr haben wir deshalb entsprechend angepasst."Die Strategie des Münchner Chemiekonzerns für sein Polysiliciumgeschäft bleibt unverändert. "Wir arbeiten weiter konsequent daran, unsere Kosten zu senken und fokussieren uns auf Polysilicium für Halbleiteranwendungen sowie auf hochqualitatives Material für monokristalline Solarzellen", erläuterte Ohler.Auf Grund der außerplanmäßigen Abschreibung erwartet WACKER das Ergebnis des Jahres 2019 jetzt in der Größenordnung von etwa -750 Mio. € (bisherige Prognose: leicht positives Jahresergebnis). Wie bisher ist in dieser Prognose der Sonderertrag von 112,5 Mio. € aus Versicherungsleistungen, den WACKER im 3. Quartal 2019 verbucht hatte, nicht enthalten. Vor dem Sondereffekt dieser außerplanmäßigen Abschreibung und einschließlich der Versicherungsleistungen läge das Jahresergebnis bei mehr als 100 Mio. €. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *05.12.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 929389 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER beabsichtigt außerplanmäßige Abschreibung auf das Anlagevermögen'

    Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Gewinnwarnung/Prognoseänderung Wacker Chemie AG: WACKER beabsichtigt außerplanmäßige Abschreibung auf das Anlagevermögen' 05.12.2019 / 17:16 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MARWacker Chemie AG / Außerplanmäßige AbschreibungWACKER beabsichtigt außerplanmäßige Abschreibung auf das AnlagevermögenMünchen, 5. Dezember 2019, 16.30 Uhr MEZ - Die Wacker Chemie AG wird im Zuge der Aufstellung des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich eine außerplanmäßige Abschreibung in der Größenordnung von 750 Mio. € auf den Bilanzwert ihrer Produktionsanlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilicium vornehmen. Hintergrund ist die nach wie vor ausbleibende Erholung der Preise für Polysilicium für die Solarindustrie auf Grund der hohen Überkapazitäten, die von chinesischen Herstellern aufgebaut wurden.Die genaue Ermittlung der Höhe dieser Abschreibung wird im Rahmen der Abschlusserstellung erfolgen. Sie verringert nicht nur den Wert der Sachanlagen in der Konzernbilanz, sondern auch das EBIT des Konzerns und des Geschäftsbereichs WACKER POLYSILICON sowie das Konzernjahresergebnis. Auf den Cashflow hat die außerplanmäßige Abschreibung dagegen keine Auswirkungen.Entsprechend erwartet WACKER das Konzernergebnis des Jahres 2019 jetzt in der Größenordnung von etwa -750 Mio. € (bisherige Prognose: leicht positives Jahresergebnis). Wie bisher ist in dieser Prognose der Sonderertrag von 112,5 Mio. € aus Versicherungsleistungen, den WACKER im 3. Quartal 2019 verbucht hatte, nicht enthalten.Emittent und Kontakt:Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 D-81737 München Investor Relations Jörg Hoffmann Tel. +49 89 6279 1633 Fax. +49 89 6279 2933 investor.relations@wacker.com www.wacker.comZusatzinformationen:ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Deutsche Boerse: WCH Ticker Bloomberg CHM/WCH:GR Ticker Reuters CHE/WCHG.DE Zulassung: Amtlicher Markt (Prime Standard), Frankfurter WertpapierbörseDisclaimer: Diese Veröffentlichung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Dieses Dokument enthält (in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte) ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von WACKER sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen. Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2018 der Wacker Chemie AG, der unter www.wacker.com abrufbar ist.Die Inhalte dieser Veröffentlichung sprechen Frauen und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z.B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.* * *05.12.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 929703 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER schließt das 3. Quartal 2019 mit Zuwächsen bei Umsatz und EBITDA ab

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 24.10.2019 / 07:14 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *\- KONZERNUMSATZ DES 3. QUARTALS 2019 LIEGT MIT 1,27 MRD. EUR UM 2 PROZENT ÜBER VORJAHR UND AUF DEM NIVEAU DES VORQUARTALS\- EBITDA IST WEGEN EINES SONDERERTRAGS AUS VERSICHERUNGSLEISTUNGEN MIT 273 MIO. EUR UM 13 PROZENT ÜBER VORJAHR UND UM 30 PROZENT HÖHER ALS IM VORQUARTAL\- PERIODENERGEBNIS DES 3. QUARTALS BETRÄGT 86 MIO. EUR\- NETTO-CASHFLOW IST MIT 176 MIO. EUR DREISTELLIG POSITIV\- JAHRESPROGNOSE GESENKT: DER KONZERNUMSATZ WIRD 2019 VORAUSSICHTLICH AUF VORJAHRESNIVEAU LIEGEN, DAS EBITDA WIRD UM ETWA 30 PROZENT UNTER VORJAHR ERWARTETMünchen, 24. Oktober 2019 -Im 3. Quartal 2019 hat die Wacker Chemie AG den Umsatz und auf Grund eines Sonderertrags auch das EBITDA gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.267,9 Mio. EUR (Q3 2018: 1.242,7 Mio. EUR). Das ist ein Plus von zwei Prozent. Ausschlaggebend für diesen Zuwachs waren positive Mengen- und Produktmixeffekte sowie Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar. Niedrigere Preise vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone und einige weitere Chemieprodukte konnte WACKER dadurch mehr als ausgleichen. Gegenüber dem Vorquartal (1.268,5 Mio. EUR) ist der Umsatz gleichgeblieben.WACKER hat im 3. Quartal 2019 ein EBITDA von 272,9 Mio. EUR erzielt. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr (241,7 Mio. EUR) und 30 Prozent mehr als im Vorquartal (210,7 Mio. EUR). Maßgeblich für diesen kräftigen Anstieg ist ein Sonderertrag. WACKER hat im September in den Herstellungskosten Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. EUR aus dem Schadensfall verbucht, der sich 2017 am Standort Charleston in den USA ereignet hatte. Bereinigt um diesen Betrag beträgt das EBITDA 160,4 Mio. EUR und wäre gegenüber Vorjahr um 34 Prozent sowie im Vergleich zum Vorquartal um 24 Prozent zurückgegangen. Vor allem die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium, niedrigere Preise für Standardsilicone und Effekte aus Bestandsbewertungen haben die Ergebnisentwicklung im Berichtsquartal belastet. Daneben hat ein Anlagenausfall bei einem Rohstofflieferanten zu zeitweisen Einschränkungen bei der Herstellung von Polymerprodukten am Standort Burghausen geführt. Im Quartalsvergleich ist darüber hinaus zu berücksichtigen, dass WACKER im 2. Quartal erhaltene Anzahlungen in Höhe von 19,0 Mio. EUR aus Vertrags- und Lieferbeziehungen mit einem Solarkunden einbehalten hatte. Für die drei Monate Juli bis September 2019 ergibt sich im WACKER-Konzern einschließlich der Versicherungsleistungen eine EBITDA-Marge von 21,5 Prozent (Q3 2018: 19,4 Prozent). Ohne Versicherungsleistungen beläuft sich die EBITDA-Marge auf 12,7 Prozent. Im Vorquartal hatte sie 16,6 Prozent betragen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres summiert sich das Konzern-EBITDA einschließlich der Versicherungsleistungen auf 625,6 Mio. EUR. Ohne Versicherungsleistungen beläuft sich das EBITDA im Neun-Monats-Zeitraum auf 513,1 Mio. EUR.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist auf Grund der oben genannten Faktoren kräftig gewachsen. Es summiert sich von Juli bis September 2019 auf 137,1 Mio. EUR (Q3 2018: 106,5 Mio. EUR). Das sind 29 Prozent mehr als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 10,8 Prozent (Q3 2018: 8,6 Prozent). Gegenüber dem 2. Quartal 2019 (70,7 Mio. EUR) ist das EBIT um 94 Prozent gestiegen. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 86,3 Mio. EUR (Q3 2018: 68,9 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,67 EUR (Q3 2018: 1,31 EUR).Wie bereits gemeldet, hat WACKER seine Prognose für das Gesamtjahr 2019 gesenkt. WACKER erwartet den Konzernumsatz 2019 jetzt auf dem Niveau des Vorjahres (4.978,8 Mio. EUR). Das EBITDA wird - ohne Berücksichtigung der Versicherungsleistungen - voraussichtlich um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert (930,0 Mio. EUR) liegen und das Jahresergebnis soll leicht positiv sein."Trotz der zunehmend schwierigeren Rahmenbedingungen hat WACKER im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz im Jahresvergleich weiter ausgebaut und auch den Wert des Vorquartals wieder erreicht", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Angesichts der weltweit immer schwächer werdenden Konjunktur ist das eine durchaus respektable Leistung. Nicht zufrieden sind wir jedoch mit der Ertragsentwicklung. Zwar konnten wir auf Grund eines Sonderertrags unser Ergebnis im 3. Quartal kräftig steigern. Operativ allerdings ist das EBITDA sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Vergleich zum Vorquartal ganz erheblich zurückgegangen. Um Ertragslage und Wettbewerbsfähigkeit wetterfest zu machen, erarbeiten wir jetzt ein umfassendes Programm. Wir wollen WACKER auch für zukünftige Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger aufstellen und Kosten in signifikantem Umfang einsparen. Dazu werden wir in den nächsten Wochen unsere gesamte Organisation auf den Prüfstand stellen. Wir wollen herausfinden, wo wir schlanker werden, Funktionen zusammenführen, Aufgaben reduzieren und Prozesse noch besser gestalten können. Wir müssen und werden den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen."Regionen Im 3. Quartal 2019 ist der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr mengen- bzw. währungsbedingt in fast allen Regionen gewachsen. Am kräftigsten fiel das Plus in Asien aus. Dort wuchs der Umsatz auf 461,8 Mio. EUR. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr (407,8 Mio. EUR). In der Region Amerika stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 236,2 Mio. EUR (Q3 2018: 232,0 Mio. EUR). In Europa lag der Umsatz mit 506 Mio. EUR dagegen um 7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (542,4 Mio. EUR).Investitionen und Netto-Cashflow Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 3. Quartal 2019 auf 87,8 Mio. EUR (Q3 2018: 121,6 Mio. EUR). Das sind 28 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte.Der Netto-Cashflow lag im 3. Quartal 2019 bei 175,7 Mio. EUR (Q3 2018: 4,1 Mio. EUR). Die wesentliche Ursache für diesen Anstieg ist der im Jahresvergleich deutlich höhere Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft.Mitarbeiter Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist im Berichtsquartal geringfügig zurückgegangen. Zum Stichtag 30. September 2019 waren im Konzern 14.775 (30.06.2019: 14.826) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.434 (30.06.2019: 10.453) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.341 (30.06.2019: 4.373) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 3. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 633,3 Mio. EUR erzielt und damit das Niveau des Vorjahres (634,9 Mio. EUR) erreicht. Sowohl die im Jahresvergleich insgesamt etwas höheren Absatzmengen als auch Währungsveränderungen haben den Umsatz positiv beeinflusst. Preiseffekte haben den Umsatz dagegen gemindert. Im Vergleich zum Vorquartal (650,0 Mio. EUR) ging der Umsatz preisbedingt um drei Prozent zurück. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 127,1 Mio. EUR um 27 Prozent unter Vorjahr (173,4 Mio. EUR). Zusätzlich zu den im Jahresvergleich geringeren Preisen für Standardsilicone haben sich Maßnahmen zur Optimierung des Working Capital im EBITDA ausgewirkt. Den Wert des Vorquartals (119,8 Mio. EUR) hat der Bereich dagegen um 6 Prozent übertroffen. Die EBITDA­Marge belief sich im 3. Quartal 2019 auf 20,1 Prozent nach 27,3 Prozent im 3. Quartal 2018 und 18,4 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 334,8 Mio. EUR um 1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (338,8 Mio. EUR). Positive Währungseffekte haben die im Durchschnitt geringfügig niedrigeren Absatzmengen und Preise für Polymerprodukte nicht vollständig ausgeglichen. Im Vergleich zum Vorquartal (353,3 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 5 Prozent zurückgegangen. WACKER POLYMERS hat im 3. Quartal 2019 ein EBITDA von 48,7 Mio. EUR (Vorjahr 46,9 Mio. EUR) erzielt. Das ist ein Plus von 4 Prozent. Vor allem die gute Kostenstruktur hat das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (52,7 Mio. EUR) ist das EBITDA dagegen um 8 Prozent zurückgegangen. Hier wirkte sich unter anderem ein Anlagenausfall bei einem Rohstofflieferanten aus. Die Produktion am Standort Burghausen war dadurch zeitweise beeinträchtigt, was wiederum die Auslastung reduziert und so das EBITDA gemindert hat. Die EBITDA­Marge lag im Berichtsquartal bei 14,5 Prozent nach 13,8 Prozent im Vorjahr und 14,9 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 3. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 60,7 Mio. EUR. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr (57,3 Mio. EUR). Besonders gut hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit biopharmazeutischen Produkten entwickelt. Hier haben vor allem deutlich gesteigerte Absatzmengen den Umsatz erhöht. Währungseinflüsse wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Gegenüber dem Vorquartal (60,8 Mio. EUR) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs in etwa gleich geblieben. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 7,3 Mio. EUR um 22 Prozent über Vorjahr (6,0 Mio. EUR) und entspricht dem Wert des Vorquartals (7,3 Mio. EUR). Neben den höheren Volumina machten sich im Jahresvergleich auch eine verbesserte Kostenstruktur und die steigende Auslastung der Biopharma-Produktion positiv bemerkbar. Die EBITDA-Marge wuchs auf 12,0 Prozent nach 10,5 Prozent im Vorjahr. Im 2. Quartal 2019 hatte die EBITDA- Marge ebenfalls 12,0 Prozent betragen.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 206,4 Mio. EUR erzielt. Das sind 19 Prozent mehr als im Vorjahr (173,5 Mio. EUR) und 22 Prozent mehr als im Vorquartal (169,9 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für diesen Zuwachs sind stark gestiegene Absatzmengen. Die sowohl im Jahres- als auch im Quartalsvergleich niedrigeren Durchschnittspreise für Solarsilicium konnte der Geschäftsbereich dadurch mehr als ausgleichen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 85,1 Mio. EUR. Das sind 80,8 Mio. EUR mehr als im Vorjahr (4,3 Mio. EUR) und 79,4 Mio. EUR mehr als im Vorquartal (5,7 Mio. EUR). Der Grund für diesen starken Anstieg ist ein Sonderertrag. Der Geschäftsbereich hat im Berichtsquartal Versicherungsleistungen in Höhe von 112,5 Mio. EUR aus dem Schadensfall verbucht, der sich 2017 am Standort Charleston in den USA ereignet hatte. Operativ ist das EBITDA deutlich auf -27,4 Mio. EUR zurückgegangen. Zusätzlich zu den niedrigeren Durchschnittspreisen für Polysilicium haben Bestandsabwertungen das EBITDA gemindert. Von Juli bis September 2019 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA-Marge von 41,2 Prozent nach 2,5 Prozent im 3. Quartal 2018 und 3,4 Prozent im 2. Quartal 2019. Ohne Versicherungsleistungen beläuft sich die EBITDA-Marge des Berichtsquartals auf -13,3 Prozent.AusblickWie bereits gemeldet geht WACKER jetzt davon aus, dass wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer ausfallen werden als bislang prognostiziert. Ausschlaggebend für die geringeren Erwartungen sind die nach wie vor extrem niedrigen Preise für Polysilicium. Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet. Diese Annahme war auch Bestandteil der bisherigen Prognose von WACKER. Bislang jedoch haben sich die Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind im Gegenteil im 3. Quartal weiter zurückgegangen. Darüber hinaus bremst auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur alle Geschäftsbereiche.Im Einzelnen hat das Unternehmen jetzt folgende Erwartungen, wobei die Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall am Standort Charleston wie bisher nicht Bestandteil der Jahresprognose sind:Der Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2019 wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA wird um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr).Die EBITDA-Marge erwartet WACKER unverändert deutlich unter Vorjahr. Nicht geändert hat sich auch die Prognose für die Investitionen (rund 400 Mio. EUR). Die Netto-Finanzschulden werden über dem Niveau des Vorjahres erwartet, wobei der Anstieg nicht nur aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16, sondern auch aus dem niedrigeren Netto-Cashflow kommt. Die Abschreibungen sollen bei rund 550 Mio. EUR liegen und der ROCE wird voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des Vorjahres sein.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht zum 3. Quartal 2019 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Eckdaten WACKER-KonzernMio. EUR Q3 2019 Q3 2018 Veränd. in % 9M 2019 9M 2018 Veränd. in % Umsatz 1.267,9 1.242,7 2,0 3.772,1 3.790,2 -0,5 EBITDA 272,9 241,7 12,9 625,6 756,7 -17,3 EBITDA-Marge (%) 21,5 19,4 - 16,6 20,0 - EBIT 137,1 106,5 28,7 207,9 353,2 -41,1 EBIT-Marge (%) 10,8 8,6 - 5,5 9,3 - Finanzergebnis -13,6 -16,7 -18,6 -41,2 -51,9 -20,6 Ergebnis vor Ertragsteuern 123,5 89,8 37,5 166,7 301,3 -44,7 Periodenergebnis 86,3 68,9 25,3 118,0 231,5 -49,0 Ergebnis je Aktie (EUR) 1,67 1,31 27,5 2,18 4,42 -50,7 Investitionen 87,8 121,6 -27,8 290,2 288,5 0,6 Abschreibungen 135,8 135,2 0,4 417,7 403,5 3,5 Netto-Cashflow 175,7 4,1 >100 62,5 55,1 13,4 Mio. EUR 30.09.2019 30.09.2018 31.12.2018 Bilanzsumme 7.543,6 6.998,0 7.118,7 Eigenkapital 2.609,4 3.142,3 3.145,5 Eigenkapitalquote (%) 34,6 44,9 44,2 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.275,1 1.018,6 997,2 Nettofinanzschulden 829,2 637,1 609,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.775 14.407 14.542 Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *24.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 895153 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER senkt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung 15.10.2019 / 17:57 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *München, 15. Oktober 2019 - Die Wacker Chemie AG rechnet nach ihren aktuellen Abschätzungen vom heutigen Tag damit, dass wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer ausfallen werden als bislang prognostiziert. Der Konzernumsatz wird im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA wird um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr). Wie bisher enthält die Prognose von WACKER keine Sondererträge aus Versicherungsleistungen."Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die nach wie vor extrem niedrigen Preise für Polysilicium", erläuterte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von WACKER, die Hauptursache für die Absenkung der Prognose. "Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet - eine Annahme, die auch Bestandteil unserer bisherigen Prognose war. Bislang jedoch haben sich die Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind im Gegenteil im 3. Quartal auf Grund von Überkapazitäten chinesischer Wettbewerber weiter zurückgegangen."Darüber hinaus bremst auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur alle Geschäftsbereiche.Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, wird vor diesem Hinter-grund jetzt ein umfassendes Programm erarbeitet, um WACKER für zukünftige Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger auf-zustellen und Kosten in signifikantem Umfang einzusparen. "Wir müssen und werden den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen", zeigte sich Staudigl zuversichtlich.Nach vorläufigen und nicht auditierten Zahlen liegt der Konzernumsatz des 3. Quartals 2019 bei 1.270 Mio. EUR. Das EBITDA des 3. Quartals erwartet WACKER bei 270 Mio. EUR. Dieses enthält einen Sonderertrag in Höhe von rund 112 Mio. EUR aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston im Jahr 2017. WACKER hat diesen Betrag im abgelaufenen Quartal im Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON verbucht.Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2019 wird WACKER am 24. Oktober 2019 veröffentlichen.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung. Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *15.10.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 890563 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: WACKER beteiligt sich an britischem Batteriematerialspezialisten Nexeon

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Beteiligung/Unternehmensbeteiligung 12.09.2019 / 10:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *München / Abingdon, 12. September 2019 - Die Wacker Chemie AG intensiviert ihre Forschungsaktivitäten im Bereich silicium-basierter Materialien für Hochleistungsbatterien mit einer Beteiligung an Nexeon Ltd. Wie der Münchner Chemiekonzern heute mitteilte, erwirbt WACKER 25 Prozent der Anteile des britischen Spezialunternehmens für neue Batteriematerialien. Über den Kaufpreis haben WACKER und Nexeon Stillschweigen vereinbart. Nexeon entwickelt, produziert und vertreibt inno-vative Anodenmaterialien auf Basis von Silicium, mit dem sich die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien deutlich steigern lässt. WACKER forscht auf diesem Gebiet bereits seit dem Jahr 2010 und hatte schon 2013 mit Nexeon kooperiert."Die heutige Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Aktivitäten bei siliciumbasierten Anodenmaterialien für Batterien der nächsten Generation zu verbreitern und damit weiter zu stärken", erläuterte Christian Hartel, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für Forschung und Entwicklung bei WACKER. "Einerseits können wir so unsere eigene erfolgreiche Forschungsarbeit auf diesem Feld fokussieren und weiterentwickeln. Andererseits stärken wir mit dieser Beteiligung unsere bisherige Zusammenarbeit mit Nexeon in der Entwicklung ergänzender Materialkonzepte. WACKER ist aufgrund seiner jahrzehntelangen und tiefgehenden Erfahrung in der Silicium-chemie dazu prädestiniert, solche innovativen Materialien zu ent-wickeln und herzustellen.""Wir freuen uns sehr darauf, unsere bewährte Kooperation mit WACKER weiter zu intensivieren", sagte Scott Brown, Chief Executive Officer von Nexeon. "Bei der Entwicklung siliciumbasierter Materialien, die Kohlenstoff als Anode in Lithium-Ionen-Batterien ersetzen, zählen wir zu den Technologieführern. Mit WACKER haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns bei der weiteren Entwicklung und Kommerzialisierung unterstützen kann."Insbesondere für Anwendungen in mobilen Kommunikationsgeräten wie Smartphones und Tablets sowie in Elektrofahrzeugen kommt leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien eine Schlüsselrolle zu. Siliciumbasierte Materialien besitzen die höchste bekannte Speicher-fähigkeit für Lithiumionen und haben deshalb das Potenzial die Energiedichte solcher Batterien und damit ihre Leistungskraft erheblich zu steigern.Über NexeonNexeon Ltd mit Hauptsitz in Großbritannien konzentriert sich darauf, innovative und kosteneffiziente Anodenmaterialien auf Basis von Silicium zu entwickeln und zu lizensieren, die deutlich leistungs-fähigere Batterien ermöglichen. Nexeon arbeitet mit OEMs und Batterieherstellern zusammen, um Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation zu realisieren und verfügt über ein etabliertes anwendungstechnisches Labor in Yokohama, Japan. Das Unterneh-men hat bei der Entwicklung seiner Materialien die Skalierbarkeit in der Massenproduktion ebenso wie die Nachhaltigkeit im Blick.Über WACKERWACKER ist ein global tätiges Chemieunternehmen mit rund 14.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 4,98 Mrd. EUR (2018). Mit einem breiten Angebot an technologisch hoch entwickelten Spezial-produkten nimmt WACKER in einer Vielzahl von Branchen und Industrien eine führende Position ein. WACKER-Produkte werden in zahlreichen Endverbrauchermärkten mit hohen Wachstumsraten benötigt, wie etwa in der Solarindustrie, bei elektronischen Gütern oder bei Produkten der Pharma- und Pflegemittelindustrie. WACKER verfügt über ein Netzwerk von derzeit 24 Produktionsstandorten und 22 technischen Kompetenzzentren in Europa, Amerika und Asien sowie rund 50 Vertriebsniederlassungen weltweit. Die Aktie der Wacker Chemie AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *12.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 872091 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Wacker Chemie AG: Solides Chemiegeschäft und schwieriger Solarmarkt prägen im 2. Quartal 2019 die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von WACKER

    DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/9-Monatszahlen 01.08.2019 / 07:14 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. * * *\- KONZERNUMSATZ DES 2. QUARTALS 2019 LIEGT MIT 1,27 MRD. EUR UM 5 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 3 PROZENT ÜBER VORQUARTAL\- EBITDA IST WEGEN DEUTLICH GERINGERER PREISE FÜR POLYSILICIUM, NIEDRIGERER PREISE FÜR STANDARDSILICONE UND GESTIEGENER ENERGIEKOSTEN MIT 211 MIO. EUR UM 19 PROZENT UNTER VORJAHR, ABER UM 48 PROZENT HÖHER ALS IM VORQUARTAL\- PERIODENERGEBNIS DES 2. QUARTALS BETRÄGT 37 MIO. EUR\- NETTO-CASHFLOW IST MIT 22 MIO. EUR POSITIV\- JAHRESPROGNOSE BLEIBT UNVERÄNDERT: DER KONZERNUMSATZ SOLL 2019 UM EINEN MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTSATZ WACHSEN, DAS EBITDA WIRD VORAUSSICHTLICH UM 10 BIS 20 PROZENT UNTER VORJAHR LIEGENMünchen, 1. August 2019 - Die Wacker Chemie AG hat im 2. Quartal 2019 den Umsatz und das EBITDA gegenüber dem Vorquartal gesteigert, die entsprechenden Vorjahreswerte aber nicht erreicht. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.268,5 Mio. EUR (Q2 2018: 1.329,9 Mio. EUR). Das sind 5 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren insgesamt niedrigere Preise, vor allem für Solarsilicium, aber auch für Standardsilicone. Mengen- und Produktmixeffekte haben den Umsatz in der Summe ebenfalls geringfügig gemindert. Dagegen haben Wechselkursveränderungen durch den im Jahresvergleich stärkeren US-Dollar den Umsatz erhöht. Gegenüber dem Vorquartal (1.235,7 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 3 Prozent gewachsen.WACKER hat im 2. Quartal 2019 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 210,7 Mio. EUR erwirtschaftet. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr (260,5 Mio. EUR). Maßgeblich für diesen Rückgang waren die erheblich geringeren Durchschnittspreise für Solarsilicium und niedrigere Preise für Standardsilicone. Daneben haben auch gestiegene Energiekosten das EBITDA gemindert. Gegenüber dem Vorquartal (142,0 Mio. EUR) hat WACKER das EBITDA dagegen um 48 Prozent gesteigert. Zusätzlich zum Umsatzplus hat ein Sonderertrag das EBITDA erhöht. WACKER hat im Berichtsquartal erhaltene Anzahlungen in Höhe von 19,0 Mio. EUR aus Vertrags- und Lieferbeziehungen mit einem Solarkunden einbehalten. Für die drei Monate April bis Juni 2019 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 16,6 Prozent (Q2 2018: 19,6 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 11,5 Prozent betragen.Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summiert sich im Berichtsquartal auf 70,7 Mio. EUR (Q2 2018: 125,0 Mio. EUR). Das sind 43 Prozent weniger als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 5,6 Prozent (Q2 2018: 9,4 Prozent). Gegenüber dem 1. Quartal 2019 (0,1 Mio. EUR) ist das EBIT dagegen stark gewachsen. Neben den bereits genannten Faktoren haben auch die im Jahresvergleich höheren Abschreibungen das EBIT gemindert. Sie beliefen sich im Berichtsquartal auf 140,0 Mio. EUR (Q2 2018: 135,5 Mio. EUR). Das sind 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier wirkt sich neben Wechselkurseffekten vor allem der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 aus, der die Bilanzierung von Leasingverhältnissen regelt. Das Periodenergebnis des Berichtsquartals summiert sich auf 37,2 Mio. EUR (Q2 2018: 83,5 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,68 EUR (Q2 2018: 1,59 EUR).Die Prognose für das Gesamtjahr 2019 bleibt gegenüber dem im Geschäftsbericht 2018 veröffentlichten Ausblick unverändert. WACKER erwartet den Konzernumsatz 2019 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher als im Vorjahr (4.978,8 Mio. EUR). Das EBITDA wird voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent unter dem Vorjahreswert (930,0 Mio. EUR) liegen. Auf Grund der weltweit nachlassenden konjunkturellen Dynamik und der bislang noch ausstehenden Belebung im chinesischen Solarmarkt erwartet WACKER das EBITDA des Gesamtjahres jetzt eher am unteren Ende dieser Spanne."Zur Mitte des Jahres zeigt sich unser Chemiegeschäft in einer insgesamt soliden Verfassung", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Trotz der sich eintrübenden Weltkonjunktur war die Nachfrage nach unseren Chemieprodukten weiterhin gut. In der Summe konnten unsere Chemiebereiche ihren Umsatz gegenüber dem 2. Quartal 2018 leicht steigern. WACKER SILICONES hat den hohen Umsatz des Vorjahres nahezu erreicht. Ertragsseitig zeigen sich die Effekte einer Normalisierung nach dem Boom des Vorjahres. Das macht sich sowohl in den Preisen für Standardsilicone als auch in den Beständen bei WACKER und seinen Kunden bemerkbar. WACKER POLYMERS hat seinen Umsatz weiter ausgebaut und noch deutlich stärker das EBITDA gesteigert. Die Nachfrage nach unseren Dispersionspulvern und Dispersionen ist anhaltend gut. Wir können hier unsere Stärke als Weltmarktführer voll ausspielen und den Kunden die steigenden Mengen liefern, die sie benötigen. Im Geschäft mit Solarsilicium sind die Marktbedingungen weiterhin schwierig. Insbesondere das bislang extrem niedrige Preisniveau stellt nicht nur WACKER POLYSILICON, sondern ebenso unsere Wettbewerber vor große Herausforderungen. Der Geschäftsbereich hat trotz dieser anspruchsvollen Marktbedingungen im Berichtsquartal ein positives EBITDA erwirtschaftet. Der Grund dafür ist nicht nur ein Sonderertrag. Auch die operativen Verbesserungen und Kostensenkungen, die WACKER POLYSILICON mit den Maßnahmen erzielt hat, um seine Produktionsprozesse weiter zu optimieren, haben die Ergebnisentwicklung positiv beeinflusst. Insgesamt bleiben wir weiter zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für 2019 erreichen können."Regionen Im 2. Quartal 2019 hat WACKER den Umsatz in der Region Amerika gesteigert. Dort wuchsen die Erlöse auf 242,7 Mio. EUR. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr (223,7 Mio. EUR). In Europa summierten sich die Erlöse auf 527,1 Mio. EUR (Q2 2018: 543,2 Mio. EUR) und in Asien belief sich der Konzernumsatz im Berichtsquartal auf 434,5 Mio. EUR (Q2 2018: 495,7). Das sind 3 Prozent bzw. 12 Prozent weniger als vor einem Jahr.Investitionen und Netto-Cashflow Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 2. Quartal 2019 auf 104,7 Mio. EUR (Q2 2018: 97,7 Mio. EUR). Das sind 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte.Der Netto-Cashflow lag im 2. Quartal 2019 bei 21,8 Mio. EUR (Q2 2018: -97,7 Mio. EUR). Die wesentliche Ursache für diesen Anstieg ist der im Jahresvergleich deutlich höhere Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft.Mitarbeiter Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten hat sich im Berichtsquartal leicht erhöht. Zum Stichtag 30. Juni 2019 waren im Konzern 14.826 (31.03.2019: 14.744) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 10.453 (31.03.2019: 10.428) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 4.373 (31.03.2019: 4.316) Mitarbeiter.GeschäftsbereicheWACKER SILICONES hat im 2. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 650,0 Mio. EUR erzielt und damit das Niveau des Vorjahres (653,8 Mio. EUR) nahezu erreicht. Leicht höhere Preise für Spezialitäten konnten den Preisrückgang bei Standardsiliconen nicht vollständig ausgleichen. Mengen- und Mixeffekte haben die Umsatzentwicklung ebenfalls gebremst. Dagegen haben Währungsveränderungen den Umsatz positiv beeinflusst. Den Umsatz des Vorquartals (604,9 Mio. EUR) hat der Bereich um 7 Prozent übertroffen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 119,8 Mio. EUR um 32 Prozent unter Vorjahr (176,6 Mio. EUR) und um sechs Prozent unter dem Wert des Vorquartals (128,1 Mio. EUR). Zusätzlich zu den Mengen- und Mixeffekten sowie den niedrigeren Preisen für Standardsilicone haben sich Maßnahmen zur Optimierung des Working Capital im EBITDA ausgewirkt. Die EBITDA­Marge belief sich im 2. Quartal 2019 auf 18,4 Prozent nach 27,0 Prozent im 2. Quartal 2018 und 21,2 Prozent im Vorquartal.Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 353,3 Mio. EUR um 3 Prozent über Vorjahr (343,1 Mio. EUR). Etwas höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte sind die Ursachen für diesen Anstieg. Die Preise für Dispersionen und Dispersionspulver waren im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Im Vergleich zum Vorquartal (323,6 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 9 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im 2. Quartal 2019 auf 52,7 Mio. EUR (Vorjahr 32,6 Mio. EUR). Das ist ein Plus von 62 Prozent. Sowohl der höhere Umsatz als auch eine gute Kostenstruktur und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung haben das EBITDA positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorquartal (44,5 Mio. EUR) ist das EBITDA um 18 Prozent gewachsen. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 14,9 Prozent nach 9,5 Prozent im Vorjahr und 13,8 Prozent im Vorquartal.WACKER BIOSOLUTIONS erzielte im 2. Quartal 2019 einen Gesamtumsatz von 60,8 Mio. EUR. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr (57,2 Mio. EUR). Besonders gut hat sich im Berichtsquartal das Geschäft mit Cyclodextrinen und Acetylaceton entwickelt. Hier haben höhere Absatzmengen beziehungsweise bessere Preise den Umsatz erhöht. Währungseinflüsse wirkten sich ebenfalls positiv auf die Erlöse aus. Gegenüber dem Vorquartal (58,3 Mio. EUR) ist der Umsatz des Geschäftsbereichs vor allem mengenbedingt um 4 Prozent gewachsen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 7,3 Mio. EUR um 35 Prozent über Vorjahr (5,4 Mio. EUR) und um 24 Prozent über dem Wert des Vorquartals (5,9 Mio. EUR). Neben den höheren Volumina und den besseren Preisen für einige Produkte machte sich hier auch die steigende Auslastung der Biopharma­-Produktion positiv bemerkbar. Die EBITDA-­Marge stieg auf 12,0 Prozent nach 9,4 Prozent im Vorjahr und 10,1 Prozent im 1. Quartal 2019.WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 169,9 Mio. EUR erzielt. Das sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr (242,1 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für diesen Rückgang sind die deutlich niedrigeren Durchschnittspreise für Solarsilicium. Etwas geringere Absatzmengen als im Vorjahr haben den Umsatz ebenfalls gemindert. Gegenüber dem Vorquartal (211,1 Mio. EUR) ist der Umsatz vor allem mengenbedingt um 20 Prozent zurückgegangen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 5,7 Mio. EUR. Das sind 85 Prozent weniger als im Vorjahr (39,1 Mio. EUR). Zusätzlich zu den niedrigeren Durchschnittspreisen für Polysilicium haben Bestandsabwertungen und die gegenüber dem Vorjahr deutlich höheren Energiepreise das EBITDA gemindert. Im Vergleich zum Vorquartal (-35,8 Mio. EUR) hat der Geschäftsbereich das EBITDA dagegen um 42 Mio. EUR gesteigert. Hier zeigen sich unter anderem die operativen Verbesserungen, die WACKER POLYSILICON mit den Maßnahmen erzielt hat, um seine Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Darüber hinaus hat der Geschäftsbereich im Berichtsquartal erhaltene Anzahlungen eines Solarkunden in Höhe von 19,0 Mio. EUR einbehalten. Von April bis Juni 2019 errechnet sich für den Geschäftsbereich eine EBITDA­Marge von 3,4 Prozent nach 16,2 Prozent im 2. Quartal 2018 und -17,0 Prozent im 1. Quartal 2019.Ausblick WACKER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2018 ausführlich dargestellt. Die dort getroffenen Aussagen zu den Erwartungen des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum insgesamt nicht geändert.Der Konzernumsatz soll insgesamt um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen. Das EBITDA wird dagegen um 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr liegen. Auf Grund der weltweit nachlassenden konjunkturellen Dynamik und der bislang noch ausstehenden Belebung im chinesischen Solarmarkt geht WACKER jetzt davon aus, dass die Prognose für das EBITDA des Gesamtjahres voraussichtlich eher am unteren Ende der genannten Spanne erreicht wird. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER deutlich unter Vorjahr. Die Investitionen werden bei rund 400 Mio. EUR und damit unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim Konzernjahresüberschuss rechnet WACKER mit einem deutlichen Rückgang. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und deutlich über dem Vorjahr liegen. Die Nettofinanzschulden werden über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Hier wirkt sich die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 aus, der jetzt auch die Einbeziehung der Leasingverbindlichkeiten in die Berechnung der Finanzschulden verlangt.Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht zum 2. Quartal 2019 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.> Eckdaten WACKER-KonzernMio. EUR Q2 2019 Q2 2018 Veränd. in % Ergebnis / Rendite Umsatz 1.268,5 1.329,9 -4,6 EBITDA(1) 210,7 260,5 -19,1 EBITDA-Marge(2) (%) 16,6 19,6 - EBIT(3) 70,7 125,0 -43,4 EBIT-Marge(2) (%) 5,6 9,4 - Finanzergebnis -18,0 -17,6 2,3 Ergebnis vor Ertragsteuern 52,7 107,4 -50,9 Periodenergebnis 37,2 83,5 -55,4 Ergebnis je Aktie (EUR) 0,68 1,59 -57,2 Investitionen 104,7 97,7 7,2 Abschreibungen 140,0 135,5 3,3 Netto-Cashflow 21,8 -97,7 n.a. Mio. EUR 30.06.2019 30.06.2018 31.12.2018 Bilanzsumme 7.295,1 6.947,7 7.118,7 Eigenkapital 2.666,9 3.066,0 3.145,5 Eigenkapitalquote (%) 36,6 44,1 44,2 Finanzierungsverbindlichkeiten 1.300,0 1.028,3 997,2 Nettofinanzschulden 989,3 639,5 609,7 Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag) 14.826 14.270 14.542 1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen.2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.5 Investitionen ohne Akquisitionen.6 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne die Veränderung der erhaltenen Anzahlungen und dem Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere) inklusive Zugänge aus Finanzierungsleasing.Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.Weitere Informationen erhalten Sie von: Wacker Chemie AG Presse und Information Christof Bachmair Tel. +49 89 6279-1830 christof.bachmair@wacker.com * * *01.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Wacker Chemie AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München Deutschland Telefon: 0049-89-6279-1633 Fax: 0049-89-6279-2933 E-Mail: investor.relations@wacker.com Internet: www.wacker.com ISIN: DE000WCH8881 WKN: WCH888 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 849885 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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