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Krones AG (KRN.F)

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Durchschn. Volumen171
Marktkap.1,665B
Beta (5 J., monatlich)1,24
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)N/A
EPS (roll. Hochrechn.)N/A
GewinndatumN/A
Erwartete Dividende & Rendite0,75 (1,42%)
Ex-Dividendendatum19. Mai 2020
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  • DGAP

    Krones AG: Aufgrund der Covid-19-Situation schließt Krones das zweite Quartal 2020 mit Verlust ab

    DGAP-News: Krones AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis 30.07.2020 / 07:45 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News-Meldung30.07.2020Aufgrund der Covid-19-Situation schließt Krones das zweite Quartal 2020 mit Verlust ab \- Der Umsatz geht von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % zurück. Im ersten Halbjahr 2020 sinken die Erlöse um 10,1 % auf 1.698,6 Mio. Euro.\- Extreme Unsicherheit wegen der Corona-Situation lastet auf der Investitionsbereitschaft der Kunden. Der Auftragseingang verringert sich im zweiten Quartal um 38,2 %. Im ersten Halbjahr fällt der Wert der Bestellungen um 28,5 % auf 1.457,3 Mio. Euro.\- Kostensenkungen aufgrund struktureller Maßnahmen mildern negative Ergebnisauswirkungen aus dem rückläufigen Umsatz ab. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bleibt im ersten Halbjahr 2020 stabil bei 118,5 Mio. Euro nach 116,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBT nach sechs Monaten von 31,8 Mio. Euro beinhaltet einen Verlust im zweiten Quartal von 21,2 Mio. Euro.\- Kurzfristig ist die wirtschaftliche Entwicklung weiter von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft der Kunden abzuschätzen. Der Krones Vorstand sieht deshalb weiterhin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben.Wie erwartet, wirkten sich die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie im zweiten Quartal 2020 wesentlich stärker auf die Geschäfte von Krones aus als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres. Der Umsatz ging von April bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % von 905,8 Mio. Euro auf 756,6 Mio. Euro zurück. Im ersten Quartal verringerten sich die Erlöse nur um 4,2 %. Damit fiel der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2020 um insgesamt 10,1 % von 1.889,3 Mio. Euro auf 1.698,6 Mio. Euro.Die vielen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten lasten auf der Investitionsbereitschaft der Krones Kunden. Von Januar bis Juni 2020 verminderte sich der Auftragseingang um 28,5 % von 2.038,6 Mio. Euro auf 1.457,3 Mio. Euro. Im zweiten Quartal war der Bestelleingang gegenüber dem Vorjahr um 38,2 % rückläufig. Zum 30. Juni 2020 verfügte Krones über einen Auftragsbestand von 1.133,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1.410,4 Mio. Euro).Im zweiten Quartal schreibt Krones coronabedingt rote ZahlenDas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im zweiten Quartal 2020, im Vergleich zum von außerordentlichen Einflüssen belasteten schwachen Vorjahresquartal, von 30,9 Mio. Euro auf 29,0 Mio. Euro. Im EBITDA des zweiten Quartals 2020 sind Effekte aus der Erhöhung der Kreditrisikovorsorge von 3,2 Mio. Euro enthalten. Das negative Quartalsergbenis vor Steuern (EBT) von minus 21,2 Mio. Euro (Vorjahr: minus 3,6 Mio. Euro) beinhaltet Goodwill-Abschreibungen von 13,6 Mio. Euro. Insgesamt ging das Konzernergebnis nach Steuern im zweiten Quartal 2020 von minus 3,0 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 17,6 Mio. Euro zurück. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,56 Euro (Vorjahr: minus 0,09 Euro).Kosteneinsparungen mildern negative Ergebnisauswirkungen aus dem rückläufigen Umsatz abKrones hat im zweiten Halbjahr 2019 strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft eingeleitet. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten. Dies wirkte sich von Januar bis Juni 2020 positiv auf die Ertragskraft aus. Darüber hinaus war das erste Quartal 2020 noch nicht wesentlich von Corona betroffen. Deshalb legte das EBITDA in den ersten sechs Monaten 2020 trotz rückläufigen Umsatzes leicht von 116,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 118,5 Mio. Euro zu. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 6,2 % auf 7,0 %. Auch aufgrund der Goodwill-Abschreibungen verringerte sich das EBT im ersten Halbjahr 2020 auf 31,8 Mio. Euro (Vorjahr: 47,9 Mio. Euro). Die EBT-Marge lag bei 1,9 % (Vorjahr: 2,5 %). Insgesamt erzielte Krones von Januar bis Juni 2020 ein Konzernergebnis nach Steuern von 21,5 Mio. Euro nach 33,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,68 Euro (Vorjahr: 1,06 Euro).Krones verbessert den Free Cashflow deutlichIm Wesentlichen wegen des gesunkenen Umsatzes stieg das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz im ersten Halbjahr 2020 auf 27,6 % (Vorjahr: 26,0 %). Von Januar bis Juni 2020 baute Krones deutlich weniger Working Capital auf als im Vorjahr. Auch deshalb verbesserte das Unternehmen den Free Cashflow im Berichtszeitraum kräftig um 194,6 Mio. Euro auf minus 64,8 Mio. Euro.Prognose für das Gesamtjahr 2020 weiterhin seriös nicht möglichDie gesamtwirtschaftlichen Aussichten haben sich im zweiten Quartal weltweit eingetrübt und die weitere Entwicklung ist aufgrund der Covid-19-Situation mit großen Unsicherheiten behaftet. Von diesen Unwägbarkeiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von Krones betroffen. Der Vorstand rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik zurückgeht.Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird mittel- und langfristig weltweit weiter steigen. Kurzfristig bleibt es schwierig, die nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investionsbereitschaft der Kunden abzuschätzen. Die aktuelle Marktentwicklung wird den Umsatz und das Ergebnis von Krones im Gesamtjahr 2020 negativ beeinflussen. Der Vorstand sieht aufgrund der großen Unsicherheiten weiterhin davon ab, einen konkreten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben.Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2020 zeigt, dass das Unternehmen mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen gut vorankommt.Den vollständigen Bericht über das erste Halbjahr 2020 hat Krones im Internet unter https://www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations.php veröffentlicht. Kontakt: Olaf Scholz Leiter Investor Relations Tel.: +49 (0) 9401 - 701169 E-Mail: olaf.scholz@krones.com * * *30.07.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Krones AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland Telefon: +49 (0)9401 701169 Fax: +49 (0)9401 709 1 1169 E-Mail: investor-relations@krones.com Internet: www.krones.com ISIN: DE0006335003 WKN: 633500 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1105733 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

  • DGAP

    Krones AG: Krones verbessert im ersten Quartal 2020 die Ertragskraft bei leicht rückläufigem Umsatz

    DGAP-News: Krones AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis 29.04.2020 / 07:45 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News-Meldung 29.04.2020Krones verbessert im ersten Quartal 2020 die Ertragskraft bei leicht rückläufigem Umsatz \- Umsatz verringert sich von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der ersten Einflüsse durch die Covid-19-Situation um 4,2 % auf 942,0 Mio. Euro.\- Gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten belasten die Investitionsbereitschaft der Kunden für neue Projekte signifikant, insbesondere seit März 2020. Der Auftragseingang geht im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19,3 % zurück.\- Strukturelle Maßnahmen beginnen zu greifen. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigt trotz des Umsatzrückgangs auf 89,5 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbessert sich auf 9,5 % (Vorjahr: 8,7 %).\- Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar.Die Geschäfte von Krones waren im ersten Quartal 2020 ersten Einflüssen der Covid-19-Situation ausgesetzt. Auf den Umsatz hielten sich die Auswirkungen von Corona wie erwartet noch in Grenzen. Er verringerte sich von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % von 983,5 Mio. Euro auf 942,0 Mio. Euro. Neben guten Umsätzen im Servicegeschäft profitierte Krones vom hohen Auftragsbestand für Neumaschinen.Seit März 2020 halten sich die Kunden von Krones mit Investitionen stark zurück. Grund für die geringe Investitionsbereitschaft sind die vielen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten infolge des Coronavirus. Im ersten Quartal 2020 fiel der Auftragseingang von Krones im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 % von 1.041,6 Mio. Euro auf 841,1 Mio. Euro. Kurzfristig rechnet Krones nicht mit einer Trendwende bei den Bestellungen. Mittel- und langfristig dürfte der Markt für Abfüll- und Verpackungstechnik aber stabil wachsen. Zum 31. März 2020 lag der Auftragsbestand von Krones bei 1.284,8 Mio. Euro. Damit ging der Orderbestand im Vergleich zum Vorjahr (1.319,2 Mio. Euro) um 2,6 % zurück. Der Auftragsbestand ist aber weiterhin relativ zufriedenstellend. Ein Teil der Aufträge wird auf Kundenwunsch erst später in Produktion gehen.Krones stärkt die Ertragskraft Krones hat bereits im zweiten Halbjahr 2019 damit begonnen, umfangreiche strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft umzusetzen. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten. Die Maßnahmen beginnen zu greifen und trugen dazu bei, dass das Ergebnis im ersten Quartal 2020 trotz sinkender Umsatzerlöse gestiegen ist. Mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen kommt das Unternehmen gut voran. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen 2020 und 2021 positiv auf das Ergebnis auswirken.Auch der höhere Anteil des Servicegeschäfts am Konzernumsatz der ersten drei Monate spiegelt sich in der besseren Ertragskraft wider. Insgesamt stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal 2020 um 4,1 % von 86,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 89,5 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 9,5 % (Vorjahr: 8,7 %).Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte um 2,9 % auf 53,0 Mio. Euro zu. Dies entspricht einer EBT-Marge von 5,6 % (Vorjahr: 5,2 %). Das Konzernergebnis stieg im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 % auf 39,1 Mio. Euro. Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 1,24 Euro (Vorjahr: 1,15 Euro).Krones verbessert den Free Cashflow und verfügt über starke Finanzposition Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz ist in den ersten drei Monaten 2020 von 26,4 % im Vorjahr auf 27,1 % leicht angestiegen. Den Free Cashflow verbesserte Krones im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 120,6 Mio. Euro auf minus 16,0 Mio. Euro. Ende März 2020 verfügte Krones über einen zugesagten Liquiditätsrahmen von rund einer Milliarde Euro und ist damit - auch in Krisenzeiten - finanziell sehr gut aufgestellt.Extrem hohe Unsicherheiten - seriöse Prognose derzeit für 2020 nicht möglich Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2020 haben sich seit März weltweit deutlich eingetrübt. Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Lock-Downs haben massive negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Dauer der Krise und deren Folgen sind derzeit noch nicht abzuschätzen. Von diesen Unsicherheiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von Krones betroffen.Krones rechnet insgesamt damit, dass der Weltmartkt für Abfüll- und Verpackungstechnik kurzfristig zurückgehen wird. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird mittel- und langfristig weltweit weiter ansteigen. Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis von Krones für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar.Die vollständige Quartalsmitteilung hat Krones im Internet veröffentlicht unter: https://www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations.phpKontakt: Olaf Scholz Leiter Investor Relations Tel.: +49 (0) 9401 - 701169 E-Mail: olaf.scholz@krones.com * * *29.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Krones AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland Telefon: +49 (0)9401 701169 Fax: +49 (0)9401 709 1 1169 E-Mail: investor-relations@krones.com Internet: www.krones.com ISIN: DE0006335003 WKN: 633500 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1032299 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Krones AG: Krones plant für 2019 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten

    DGAP-News: Krones AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 19.03.2020 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Corporate News-Meldung 19.03.2020Krones plant für 2019 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten \- Krones veröffentlicht den Geschäftsbericht 2019 und bestätigt Vorabzahlen.\- Konzernumsatz legt 2019 um 2,7 % auf 3,96 Mrd. Euro zu. Der Auftragseingang übertrifft mit 4,08 Mrd. Euro den Vorjahreswert um 3,2 %.\- Die EBT-Marge beträgt 1,1 % (Vorjahr: 5,3 %). Ohne Sonderbelastungen läge die EBT-Marge mit 2,8 % wie prognostiziert bei rund 3 %.\- Krones will die Dividende auf Basis des Ergebnisses ohne Sonderbelastungen ausschütten. Aktionäre sollen für 2019 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie erhalten.\- Auf Basis der Auswirkungen des Coronavirus mit den Erkenntnissen von Anfang März rechnet Krones mit stabilem Umsatz und einer EBITDA-Marge von rund 6,7 bis 7,2 % (2019: 5,7 %).\- Aufgrund der aktuellen weltweiten Dynamik rund um das Coronavirus in den letzten Tagen sind belastbare Aussagen zum Umsatz und Ergebnis 2020 aktuell nicht seriös einschätzbar.Krones, führender Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik, hat heute den Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht. Das Unternehmen blickt auf ein insgesamt herausforderndes Jahr 2019 zurück.Das Wachstumsziel von 3 % hat Krones trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen erreicht. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 % von 3.854,0 Mio. Euro auf 3.958,9 Mio. Euro zu. Die Debatte um Kunststoffverpackungen beeinflusste den Konzernumsatz von Krones 2019. In der Kunststofftechnik, in der das Unternehmen Maschinen und Anlagen zum Abfüllen und Verpacken von PET-Behältern anbietet, sind die Erlöse insbesondere im ersten Halbjahr 2019 primär aufgrund der öffentlichen Debatte rund um das Thema Plastik gesunken. Dies konnte Krones durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgleichen.Der Auftragseingang verbesserte sich 2019 um 3,2 % von 3.957,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 4.083,5 Mio. Euro. Ende 2019 hatte Krones Aufträge im Wert von 1.385,7 Mio. Euro in den Büchern. Der bereits im Vorjahr hohe Auftragsbestand von 1.261,1 Mio. Euro wurde damit um 9,9 % übertroffen.Wichtige strukturelle Maßnahmen eingeleitet Die Ertragskraft von Krones blieb 2019 hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Verantwortlich waren hierfür hauptsächlich hohe Personalkosten sowie Aufwendungen für Restrukturierung und Wertminderungen für Portfoliooptimierungen. Darüber hinaus wirkte sich der Produktmix negativ auf die Ertragskraft aus. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Konzern 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 204,3 Mio. Euro auf 41,7 Mio. Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 % auf 1,1 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Krones im vierten Quartal 2019 Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt rund 70 Mio. Euro ertragswirksam verbuchte. Davon entfallen rund 30 Mio. Euro auf Aufwendungen und Rückstellungen für den Personalabbau im Jahr 2020. Auf bestimmte Technologien im Bereich Direktdruck, die Krones teilweise nicht weiterverfolgt, wurden Wertminderungen von rund 20 Mio. Euro vorgenommen. Zudem fielen Goodwill-Abschreibungen von rund 20 Mio. Euro an. Ohne diese Aufwendungen für strukturelle Maßnahmen lag die EBT-Marge 2019 bei 2,8 %. Damit hat Krones das im Juli 2019 angepasste Margenziel von rund 3 % erreicht.Die im zweiten Halbjahr eingeleiteten strukturellen Maßnahmen beim Ausbau des globalen Setups, bei der Reduktion der Mitarbeiter in Deutschland aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und Einsparungen in den Materialkosten zeigten bereits im letzten Quartal erste positive Wirkungen.Hauptsächlich wegen des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 und der außerordentlichen Wertminderungen haben sich die Abschreibungen von Krones 2019 deutlich auf 183,3 Mio. Euro (Vorjahr: 102,7 Mio. Euro) erhöht. Das davon unbeeinflusste EBITDA ging 2019 weniger stark zurück als das EBT. Es fiel von 305,9 Mio. Euro auf 227,3 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag bei 5,7 % (Vorjahr: 7,9 %). Somit erwirtschaftete Krones 2019 ein Konzernergebnis von 9,2 Mio. Euro (Vorjahr: 150,6 Mio. Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,30 Euro (Vorjahr: 4,78 Euro).Starker Ergebnisrückgang im Kernsegment von Krones Das Kernsegment von Krones "Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung", das 82,5 % zum Konzernumsatz beitrug, erwirtschaftete 2019 ein EBT von 56,4 Mio. Euro (Vorjahr: 223,3 Mio. Euro). Die EBT-Marge verringerte sich damit von 7,0 % auf 1,7 %. Dabei ist zu beachten, dass mit rund 60 Mio. Euro der Großteil der Aufwendungen für strukturelle Maßnahmen im Kernsegment anfielen.Im Segment "Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik" verbesserte sich das EBT von minus 19 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 14,7 Mio. Euro. Außerplanmäßige Wertminderungen und Aufwendungen für Restrukturierung belasteten das EBT dieses Segments mit rund 11 Mio. Euro. Hohes Working Capital verringert den Free CashflowDer Free Cashflow fiel im Gesamtjahr 2019 auf minus 94,4 Mio. Euro (Vorjahr: plus 120,7 Mio. Euro). Hauptverantwortlich für den Rückgang des Free Cashflow war das höhere Working Capital zum Stichtag. Die Nettoliquidität, also die liquiden Mittel abzüglich der Bankschulden, betrug Ende des Berichtszeitraums 38,1 Mio. Euro (Vorjahr: 215,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 41,3 % (Vorjahr: 43,2 %). Insgesamt weist Krones weiterhin eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur aus.Mit den genannten Zahlen bestätigt Krones die am 20. Februar 2020 veröffentlichten Vorabzahlen. Wesentliche Änderungen gab es im Verlauf der Wirtschaftsprüfertätigkeiten nicht.Aktionäre sollen eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie erhaltenAuf die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 haben die Aufwendungen für Wertminderungen und Restrukturierung keine Auswirkung. Der Dividendenvorschlag basiert auf dem Ergebnis ohne diese Sonderbelastungen. Krones schüttet grundsätzlich 25 bis 30 % des Konzerngewinns an die Aktionäre aus. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 18. Mai 2020 für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr: 1,70 Euro).Ausblick Das Jahr 2020 wird von politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten geprägt sein. Vor allem die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sind derzeit nicht abzuschätzen. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv, denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird weltweit weiter wachsen.Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Aussichten und den Auswirkungen des Coronavirus mit den Erkenntnissen von Anfang März rechnet Krones für 2020 mit einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau und einer EBITDA-Marge von rund 6,7 bis 7,2 %. Dies entspricht einer EBT-Marge von rund 3,2 bis 3,7 %. Aufgrund der aktuellen weltweiten Dynamik rund um das Coronavirus in den letzten Tagen sind belastbare Aussagen zum Umsatz und Ergebnis 2020 aktuell nicht seriös einschätzbar.Mit der Umsetzung der eingeleiteten strukturellen Maßnahmen kommt Krones gut voran. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen 2020 weiter positiv auf das Ergebnis auswirken.Ab 2020 steuert Krones die Profitabilität mit der EBITDA-Marge anstatt der EBT-Marge. Der Grund hierfür liegt darin, dass das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) näher am Cashflow und besser vergleichbar ist, weil es die Abschreibungen, das Finanzergebnis sowie Steuern unberücksichtigt lässt.Für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, erwartet Krones 26 % für das Geschäftsjahr 2020, nach 26,9 % im Geschäftsjahr 2019.Den Geschäftsbericht 2019 hat Krones im Internet veröffentlicht unter: https://www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/geschaeftsbericht-konzern-2019.php Kontakt: Olaf Scholz Leiter Investor Relations Tel.: +49 (0) 9401 - 701169 E-Mail: olaf.scholz@krones.com * * *19.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: Krones AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland Telefon: +49 (0)9401 701169 Fax: +49 (0)9401 709 1 1169 E-Mail: investor-relations@krones.com Internet: www.krones.com ISIN: DE0006335003 WKN: 633500 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1001429 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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