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E.ON SE (EOAN.DE)

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Briefkurs8,95 x 267700
Tagesspanne8,89 - 9,23
52-Wochen-Spanne7,60 - 11,56
Volumen14.472.544
Durchschn. Volumen6.227.360
Marktkap.23,362B
Beta (5 J., monatlich)0,57
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)14,62
EPS (roll. Hochrechn.)0,61
Gewinndatum11. Nov. 2020
Erwartete Dividende & Rendite0,46 (4,92%)
Ex-Dividendendatum29. Mai 2020
1-Jahres-Kursziel10,33
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    E.ON SE: E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis 12.08.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis * Halbjahresergebnis unterstreicht Resilienz des Geschäftsmodells: Großteil der Effekte aus Covid-19-Pandemie ohne nachhaltige Auswirkungen * Mittelfristige Prognose und Dividendenpolitik bestätigt, Jahresprognose um Covid-19-Effekte angepasst * Übernahme von innogy nach Squeeze-out vollständig abgeschlossen, Integration schreitet planmäßig voran * Konjunkturpakete und Green Deal eröffnen zusätzliche Wachstumschancen in E.ON-KerngeschäftenDer europäische Energiekonzern E.ON zeigt nach der abgeschlossenen Übernahme von innogy erneut seine Resilienz in der aktuellen Wirtschaftskrise.Unter der Annahme, dass kein weiterer, einschneidender Lockdown in E.ONs Kernmärkten stattfindet, geht das Unternehmen davon aus, dass mit dem zweiten Quartal bereits der überwiegende Teil von Covid-19-Effekten bilanziell verarbeitet ist. Mit rund 150 Millionen Euro entfällt die Hälfte der in Summe für das Jahr 2020 erwarteten rund 300 Millionen Euro Ergebnis-Effekte aus Covid-19 auf Beiträge aus reguliertem Netzgeschäft. Aufgrund der Regulierung in den unterschiedlichen Märkten kann der Großteil dieser Effekte in den Jahren 2022 bis 2024 aufgeholt werden.Die Belastungen im Kundengeschäft von ebenso etwa 150 Millionen Euro resultieren nur zu einem kleineren Teil aus der Vorsorge für erhöhte Ausfallrisiken von Kunden - da wesentliche Zahlungsausfälle bisher ausgeblieben sind - und mehrheitlich aus dem frühzeitigen und vorsorglichen Rückverkauf von Strommengen, die ursprünglich für Kunden beschafft worden waren und im Zuge des Lockdowns nicht abgesetzt wurden. Durch den Rückverkauf ist eine deutliche und frühzeitige Risikominimierung gelungen.Die nicht aufholbare Belastung aus Covid-19 beschränkt sich damit in Summe auf lediglich rund 2 Prozent des EBITDA in 2020.Vor diesem Hintergrund bestätigt E.ON seine Mittelfristziele und seine Aussagen zur Dividendenentwicklung. Zudem aktualisiert E.ON die Jahresprognose um die jetzt besser absehbaren, technischen Ergebniseffekte aus Covid-19. Unter Berücksichtigung dieser heute bereits absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geht E.ON für das Geschäftsjahr 2020 von einem bereinigten Konzern-EBIT in der Bandbreite von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus. Zuvor hatte E.ON Bandbreiten von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro für das bereinigte Konzern-EBIT und 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro für den bereinigten Konzernüberschuss angekündigt. Dabei hatte das Unternehmen nach dem ersten Quartal ausdrücklich hervorgehoben, dass Effekte aus regulatorischen Ergebnisverschiebungen im Netzgeschäft in der bisherigen Erwartung noch nicht enthalten waren, die nunmehr aus heutiger Sicht aber hinreichend abschätzbar sind.E.ON bestätigt die im Frühjahr auf dem Kapitalmarkttag kommunizierten Ergebnisambitionen für 2022 uneingeschränkt und passt lediglich die Wachstumsraten technisch durch die aktualisierte Prognose für 2020 an. Auch die Ankündigung, die Dividende bis zur Ausschüttung für 2022 jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern, bestätigt E.ON.Insgesamt sank das bereinigte EBIT in den ersten sechs Monaten 2020 durch die beschriebenen Effekte für den Konzern erwartungsgemäß auf rund 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 933 Millionen Euro von 1,05 Milliarden Euro im Vorjahr.CEO Johannes Teyssen betonte: "Wir sehen jetzt deutlich klarer als nach dem ersten Quartal und können mit mehr Zuversicht auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres blicken. Wir haben im ersten Halbjahr eine starke operative Leistung erbracht. Alle unsere Geschäfte laufen trotz Covid-19 robust und reibungslos, die Auswirkungen der Pandemie konnten begrenzt werden und fallen bisher moderat aus. Selbst die im ersten Quartal negativ wirkenden Wettereffekte konnten kompensiert werden. Das bestärkt uns darin, sowohl unsere mittelfristigen Ziele als auch unsere Dividendenpolitik in vollem Umfang zu bestätigen."Übernahme von innogy abgeschlossen, Integration im PlanMit dem Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre hat E.ON Anfang Juni den letzten großen Schritt zur vollständigen Übernahme von innogy vollzogen. Den Verkauf von Geschäften in Ungarn, Tschechien und Deutschland, den die EU-Kommission zur Auflage gemacht hatte, setzt E.ON planmäßig um. Entsprechende Verträge mit Käufern sind bereits unterschrieben und führen zu Verkaufserlösen von rund einer Milliarde Euro. Johannes Teyssen: "Wir konnten damit trotz des schwierigen Marktumfelds den vollen Wert dieser attraktiven Vertriebsgeschäfte realisieren und sind daher mit den Verkäufen wirtschaftlich zufrieden."Ende Juli gelang die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der slowakischen Regierung zur Übernahme des RWE-Anteils von 49 Prozent am Geschäft der VSEH. Die Regierung macht von ihrem Vorkaufsrecht bei Eigentümerwechsel der VSEH keinen Gebrauch. Damit wird E.ON in der Slowakei künftig rund 1,5 Millionen Kunden betreuen und zum größten Netzbetreiber in dem für Osteuropa wichtigen Markt aufsteigen.Auch die geplanten Synergien aus der innogy-Transaktion von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro im Jahr 2024 wird E.ON aus heutiger Sicht wie geplant erzielen. Insgesamt ist im Zuge der Integration ein Abbau von bis zu 5.000 Stellen vorgesehen.Starke operative EntwicklungCFO Marc Spieker präsentierte vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie ein operativ robustes erstes Halbjahr: "Wie erwartet hat sich die Covid-19-Krise auf das EBIT im zweiten Quartal ausgewirkt. Der zu weiten Teilen auf die Auswirkungen der Pandemie zurückzuführende Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist allerdings vergleichsweise moderat ausgefallen. Die Absatzrückgänge in den warmen Wintermonaten, die das erste Quartal belastet hatten, konnte E.ON durch operative Maßnahmen vollständig kompensieren. Wir sehen also in erster Linie technische Verschiebungen von Ergebnisbeiträgen auf Folgejahre, operativ hat unser Geschäftsmodell in der Krise seine hohe Resilienz und Leistungsfähigkeit bewiesen."Das Geschäftsfeld Energienetze läuft in allen Märkten stabil und erzielte - verglichen mit den Pro-Forma-Zahlen für 2019 - ein bereinigtes EBIT von rund 1,7 Milliarden Euro, rund 250 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Hier machten sich geringere Volumina in der Folge der Covid-19-Pandemie mit rund 100 Millionen Euro sowie geringere Erlöse in Schweden infolge der neuen Regulierungsperiode, die dieses Jahr begonnen hat, bemerkbar.Das bereinigte EBIT im Segment Kundenlösungen stieg um 14 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ebenfalls pro forma - auf jetzt 457 Millionen Euro. Im Kundenlösungsgeschäft treibt E.ON die Digitalisierung der Services voran. Schon heute werden mehr als eine Million Kunden in Deutschland über neue digitale Plattformen betreut, bis Ende des Jahres werden es vier Millionen sein, und Ende 2024 sollen es alle deutschen Kunden sein. Auch in Großbritannien kommt die Restrukturierung des Geschäftes wie geplant voran, derzeit werden täglich rund 10.000 Kunden in die neue, digitale Kundenplattform übernommen, die E.ON mit seinem Partner Kraken Technologies entwickelt hat. Mitte 2022 soll die vollständige Transformation in diesem Markt abgeschlossen sein.Konjunkturpakete eröffnen Wachstumschancen für E.ONDie jetzt von der europäischen Union und der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturprogramme bestätigen die strategische Positionierung von E.ON, da sie erhebliche zusätzliche Investitionsmöglichkeiten in das Kerngeschäft bieten werden, vor allem in den Bereichen Netze, Batterien und Speicher sowie Infrastruktur. Bereits anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2020 hatte E.ON zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung in Höhe von 500 Millionen Euro angekündigt und wird noch in diesem Jahr 200 Millionen Euro mehr als geplant in Infrastruktur investieren.E.ON wird sich mit der Kompetenz seiner Regionalgesellschaften auch an der Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie beteiligen. Wasserstoff kann eine entscheidende Rolle bei der vollständigen Dekarbonisierung von Industrie, Verkehr und Wohnen spielen. E.ON wird den Markthochlauf auf allen Stufen der Wertschöpfungskette - von Produktion über Speicherung und Verteilung bis zum Einsatz beim Kunden - unterstützen, um die verschiedenen Sektoren bis 2050 zu dekarbonisieren. Bereits heute verfügt das Unternehmen über rund 50 konkrete Wasserstoff-Projekte in Europa. Die Netzgesellschaften des E.ON-Konzerns stellen ihre Gasverteilungsnetze derzeit auf "H2-Readyness" um, mit dem Ziel, die Verteilungsnetze über dezentrale "Power-to-Gas"-Anlagen und durch Anschluss an das geplante Wasserstoff-Transportnetz Erdgas mit "grünen" Gasen zu mischen. Im in diesem Jahr berufenen Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung stellt der E.ON-Konzern die Vorsitzende.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *12.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1115811 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Dividende 28.05.2020 / 12:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON zeigt Stärke und Zuverlässigkeit in der Krise * Erste virtuelle Hauptversammlung des Unternehmens * Strategische und operative Ziele des Geschäftsjahres 2019 erreicht * Dividende von 46 Cent/Aktie vorgeschlagen * Guter Start in das Geschäftsjahr 2020 * Corona-Folgen nach dem ersten Quartal noch nicht vollumfänglich zu beurteilen * E.ON-CEO Teyssen fordert Vorfahrt für grünen Strom und Entlastung für Kunden Das Essener Energieunternehmen E.ON blickt auf ein strategisch und operativ erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. "Wir haben alle strategischen und operativen Ziele erreicht. Die neue E.ON hat mit Energienetzen und Kundenlösungen ein robustes Geschäftsmodell. Und unsere Kunden und Aktionäre können sich gerade in Krisenzeiten auf E.ON voll und ganz verlassen", sagte der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, heute auf der ersten virtuellen Hauptversammlung des Unternehmens. Teyssen richtete sich per Online-Übertragung an die Aktionäre, die ursprünglich in Essen zusammenkommen sollten. Das hatte die COVID-19-Pandemie unmöglich gemacht. Teyssen betonte, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten Sicherheit und Gesundheit an erster Stelle stünden.Das virtuelle Format bei E.ON stellt sicher, dass Aktionäre wie gewohnt Fragen an den Vorstand richten können, die im Verlauf der Versammlung beantwortet werden. Auch Abstimmungen erfolgen online, so gefasste Beschlüsse haben uneingeschränkte Gültigkeit.Konzernumbau mit innogy-Übernahme abgeschlossenE.ON zeichne sich besonders in der Krise durch hohe Stabilität und Verlässlichkeit aus, sagte Teyssen. "Die Covid-19-Krise bestärkt mich in der Überzeugung, dass wir mit der neuen E.ON den richtigen Weg gehen. Rund 80 Prozent unserer Erträge kommen nach der Übernahme von innogy aus regulierten oder quasi-regulierten Aktivitäten, insbesondere dem Netzgeschäft. Unser Konzernumbau zur neuen E.ON, die sich auf die Wachstumsgeschäfte Energienetze und Kundenlösungen fokussiert, und den wir 2014 begonnen haben, ist nun strategisch abgeschlossen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die daraus entstehenden Synergien wie angekündigt erreichen und damit unsere beeinflussbaren Kosten deutlich um rund 740 Millionen Euro jährlich ab 2022 senken."Strategische und operative Ziele 2019 erreichtIm abgelaufenen Geschäftsjahr konnte E.ON bei einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 41,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,1 Milliarden Euro) das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Anstieg von mehr als 10 Milliarden Euro ist vor allem auf den Erwerb der Mehrheit an innogy im September 2019 zurückzuführen. Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 3,2 Milliarden Euro (3,0 Milliarden Euro), der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 1,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.Dividende soll erneut steigenTeyssen bestätigte den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE für die Dividende: "Ich hatte Ihnen bei unserer letzten Hauptversammlung gesagt: E.ON wird immer stärker, berechenbarer und planbarer. Genau das ist mit der Übernahme von innogy geschehen. Und wir stehen auch zu unserem damit verbundenen Dividenden-Versprechen. Wie im Vorjahr angekündigt schlagen wir unseren Anteilseignern vor, nach 43 Cent im Vorjahr eine Dividende von 46 Cent pro Aktie für das Geschäftsjahr 2019 zu beschließen. Das ist der vierte Anstieg in Folge. Wir halten damit an unserer attraktiven Dividendenpolitik fest. Und wir planen weiterhin, die Dividende in den nächsten drei Jahren jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern."Geschäftsmodell in der Corona-Pandemie widerstandsfähigTeyssen betonte, das Geschäft von E.ON sei aus derzeitiger Sicht auch hinsichtlich der Corona-Pandemie widerstandsfähig. Dennoch gehe die Pandemie auch an E.ON nicht spurlos vorbei und sei weder in ihrem Fortgang noch hinsichtlich der Tragweite ihrer ökonomischen Folgen vollständig absehbar. Daher beobachte E.ON die damit verbundenen Risiken sehr genau und überprüfe regelmäßig die Planungen. Mit Aussagen zum weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahrs ist E.ON daher zwar zurückhaltend, rechnet aber damit, dass die prognostizierten Bandbreiten für das bereinigte Konzern-EBIT und den bereinigten Konzernüberschuss erreicht werden. Bereits realisierte Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 sind dabei berücksichtigt, heute nicht absehbare Belastungen im Jahresverlauf nicht.Guter Start in das Geschäftsjahr 2020Das bereits abgeschlossene erste Quartal 2020 hat mit Blick auf die Pandemie und ihre Folgen noch wenig Aussagekraft. Nur die letzten drei Wochen des ersten Quartals waren von Lock-Down-Maßnahmen in den Märkten, in denen E.ON präsent ist, betroffen. Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten des Jahres erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 9,1 Milliarden auf 17,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT stieg um 285 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss stieg leicht auf 691 Millionen Euro.Klimaschutz bleibt wichtigste HerausforderungTeyssen betonte, E.ON werde trotz Corona-Krise weiterhin mit aller Kraft gegen den Klimawandel und für ein modernes, kundenfreundliches und klimaverträgliches Energiesystem kämpfen. Die eigenen Klimaziele hat E.ON verschärft. Teyssen: "Die neue E.ON geht mit gutem Beispiel voran. Wir reduzieren unseren CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 75 Prozent; CO₂-neutral werden wir bis 2040. 2019 haben wir darüber hinaus gemeinsam mit unseren Kunden mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen vermieden. Und auch da machen wir weiter - als Partner in Richtung einer Null-Emissionsgesellschaft."Teyssen bekräftigte die geplanten Investitionen des Unternehmens in kritische Infrastruktur für die Energiewende und erneuerte die Zusage, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren. "Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen wollen wir zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig eine halbe Milliarde Euro mobilisieren", so Teyssen.Kunden entlasten, Planung beschleunigenTeyssen wiederholte seine Forderung, grünen Strom billiger zu machen, um die Energiewende voranzubringen und Kunden zu entlasten. "Das Finanzierungsmodell für die Erneuerbaren Energien ist nicht mehr tragbar. Weder wirtschaftlich, noch sozial. Und jetzt in der Krise wird die lange bekannte Schwäche des EEG noch deutlicher. Deshalb fordere ich eine dauerhafte Deckelung der EEG-Umlage bei maximal 5 Cent/Kilowattstunde und ein dauerhaftes Absenken der Stromsteuer auf den EU-Mindestsatz von 0,05 Cent/ Kilowattstunde. Eine Familie mit gut 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch würde damit brutto um mehr als 200 Euro pro Jahr entlastet. Ein Bäckereibetrieb mit 50.000-60.000 Kilowattstunden um bis zu 3.000 Euro. Mittelständler würden noch stärker profitieren. Bei der Stromsteuer und der Finanzierung der EEG-Umlage ist inzwischen Bewegung in die politische Diskussion gekommen. Das ist gut, aber kann nur ein Anfang sein."Die mittelfristige Gegenfinanzierung solle aus einer wirksamen Bepreisung des CO₂-Verbrauchs erfolgen. Damit würde die Lenkungswirkung in Richtung grüner Elektrifizierung verstärkt, so Teyssen. Dies führe zu mehr Investitionen in Nachhaltigkeit in allen Sektoren von der Mobilität bis zur Industrie, und verbessere die regionale Energieinfrastruktur von Städten und Gemeinden. Außerdem forderte Teyssen einen Ruck in den Planungs- und Genehmigungsverfahren: "Es kann nicht sein, dass sich Projekte wie heute auf über fünf Jahre ziehen. Es braucht daher künftig eine zeitliche Höchstgrenze für solche Verfahren, dann wären wir bei der Modernisierung unserer Infrastruktur konkurrenzfähig. Das hieße dann auch, das liebgewonnene Beteiligungs- und Klagerecht in den Blick zu nehmen. Auch hier muss es Grenzen geben. Denn unsere Gesellschaft muss ihre Zukunft nach Corona mit aller Kraft angehen, ohne sich selbst im Wege zu stehen."Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *28.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1057305 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON plant zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 12.05.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON plant zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung * Konzern kündigt 500 Millionen Euro zusätzlicher Investitionen für die klimafreundliche Modernisierung von Energieinfrastrukturen an. * CEO Teyssen fordert die sofortige Begrenzung der EEG-Umlage ab 2021 auf höchstens 5 ct/kWh und die weitgehende Streichung der Stromsteuer als Pflichtteil eines Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der Corona-Krise. * Robustes Quartal unterstreicht Resilienz: Bereinigtes EBIT auch durch innogy-Übernahme auf 1,5 Milliarden Euro gesteigert, bereinigter Konzernüberschuss liegt mit gut 690 Millionen Euro leicht über Vorjahresniveau. * Corona-Folgen für Energiewirtschaft nach dem ersten Quartal noch nicht vollumfänglich zu beurteilen.Das Essener Energieunternehmen E.ON setzt in der aktuellen Pandemie ein Zeichen für eine nachhaltige Belebung der Wirtschaft und erhöht seine Investitionen in klimafreundliche, moderne Energieinfrastrukturen, um die grüne Energiewende in Deutschland und Europa mit seinen Kunden kraftvoll voranzutreiben. Das Quartalsergebnis konnte E.ON vor allem aufgrund der Übernahme von innogy gegenüber dem Vorjahr steigern. Das erste Quartal zeigt nur begrenzte, pandemieabhängige Effekte, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Unternehmen lassen sich aber nach dem ersten Quartal insgesamt noch nicht verlässlich einschätzen.Der Vorstandsvorsitzende der E.ON SE, Johannes Teyssen, betonte, E.ON werde trotz Corona-Krise weiterhin mit aller Kraft gegen den Klimawandel und für eine modernes, kundenfreundliches und klimaverträgliches Energiesystem kämpfen. Das auch in langjährigen Vergleichen ungewöhnlich warme und trockene erste Quartal, das auch das E.ON-Ergebnis insbesondere im saisonalen Erdgas- und Wärmegeschäft besonders in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien spürbar belastet hat, sei ein weiterer Hinweis, dass der Klimawandel voranschreite. Er bekräftigte die eigenen Investitionen in kritische Infrastruktur für die Energiewende und kündigte außerdem an, darüber hinaus weitere 500 Millionen Euro für ein besseres Energiesystem mit Kundenprojekten für den Klimaschutz zu mobilisieren. "Wir wollen jetzt unseren Beitrag für den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Krise leisten. Mit unseren Kunden sehen wir interessante und vielversprechende Projekte im Bereich der Digitalwirtschaft und der Elektromobilität, die wir zusätzlich unterstützen wollen. Wir halten insbesondere die schnellere umweltgerechte Modernisierung der Energieinfrastrukturen für besonders geeignet, um Klimafreundlichkeit mit neuen lokalen Arbeitsplätzen zu verbinden. Für solche Zukunftsthemen beabsichtigen wir, zusätzlich zu unseren bereits geplanten Investitionen mittelfristig noch einmal eine halbe Milliarde Euro zu mobilisieren", so Teyssen.Gleichzeitig zeigte sich Teyssen besorgt über zusätzliche Belastungen insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben in der Corona-Krise: "Die Regierung hat im Zusammenhang mit der Einführung des auch von uns unterstützten CO2-Preises in allen Sektoren die Entlastung der Kosten von grünem Strom um mindestens 1,5 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf dann nur noch rund 5 ct/kWh versprochen." Im Gefolge der Corona-Krise droht nun im Gegenteil eine Explosion der EEG-Umlagekosten auf möglicherweise bis zu 8 ct/kWh. Ursachen sind fallende fossile Großhandelspreise, eine pandemiebedingt in diesem Jahr massiv gefallene Stromnachfrage sowie in diesem Frühjahr eine Rekordeinspeisung aus Wind- und Solarparks. Eine dadurch veranlasste deutliche Erhöhung der Strompreise im Frühjahr 2021 würde aber jeden Aufschwung gerade des ohnehin gebeutelten Gewerbes abwürgen. "Daher muss die Politik jetzt ihren Worten kraftvolle Taten folgen lassen," so Teyssen weiter. "Fünf ist hierbei die magische Zahl: Die EEG-Umlage sollte am besten ganz wegfallen, muss aber mindestens durch eine Mitfinanzierung der Zusatzkosten über den Bundeshaushalt auf höchstens 5 ct/kWh dauerhaft begrenzt werden. Zusätzlich brauchen wir eine Senkung der in Deutschland unnötig hohen Stromsteuer auf den europäischen Zielsatz von 0,05 ct/kWh. Gemeinsam mit unseren zusätzlichen 500 Millionen Euro Investitionsmitteln kann so ein Gesamtpaket entstehen, das Kunden entlastet und zu einem nachhaltigen Aufschwung beiträgt."Über die Mitfinanzierung von klimafreundlichem Grünstrom habe die Politik ein exzellentes Instrument, um in der Fläche den konjunkturellen Aufschwung zu beflügeln und gleichzeitig den Klimaschutz voranzubringen. "Über die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen schafft dies in der Fläche eine spürbare Entlastung für Wirtschaft und Gesellschaft", so Teyssen. "Damit würde außerdem ein starker Impuls zur schnelleren Elektrifizierung insbesondere im Verkehrs- und im Wärmesektor gesetzt. Die von uns allen erhoffte schnelle Erholung der Wirtschaft kann gemeinsam mit der bereits entschiedenen, schrittweisen Besteuerung aller fossilen Brennstoffe die Gegenfinanzierung sichern."Außerdem forderte Teyssen einen Ruck in den Planungs- und Genehmigungsverfahren gerade auch bei den regionalen Energieinfrastrukturen und der Modernisierung von Städten und Gemeinden. "Vorrang und Vorfahrt für eine klimafreundliche Investitionsoffensive," forderte Teyssen. Es müsse eine zeitliche Höchstgrenze für solche Verfahren geben, Verfahren sollten konsequent beschleunigt und digitalisiert werden. Auch liebgewonnene Beteiligungs- und Klagerechte, darunter das Verbandsklagerecht, müssten in Frage gestellt, mindestens aber dauerhaft auf ein sinnvolles Maß begrenzt werden. Entwicklungen wie rund um das Tesla-Projekt bei Berlin, aber auch bei vielen dringend erforderlichen Netzausbauten und Modernisierungsprojekten sprächen eine deutliche Sprache. "Zukunft schaffen, nicht verhindern und verzögern - das muss die Richtung nach Corona sein. Es muss jetzt darum gehen, Genehmigungsverfahren mit allen Mitteln zu beschleunigen. Nach der Wiedervereinigung hatten wir einen solchen Mut, leider nur für kurze Zeit. Jetzt brauchen wir nach den gewaltigen Schäden der Pandemie und den noch größeren möglichen Schäden des ungebremsten Klimawandels noch viel mehr Mut für dauerhafte Reformen. Kein Netzmodernisierungs- oder Klimaprojekt darf länger als drei Jahre in der Genehmigung hängen. Hier können wir aus der Corona-Krise lernen, indem wir auch Anhörungsverfahren digitalisieren und Verwaltungsprozesse durch Online-Technologien schneller gestalten", so Teyssen.Starker Anstieg von Umsatz und Ergebnis durch innogy-ÜbernahmeCFO Marc Spieker präsentierte ein operativ solides erstes Quartal. Der Konzernumsatz von E.ON erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres von 9,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 17,7 Milliarden Euro. Der Umsatz im Netzbereich betrug 4,7 Milliarden Euro und stieg damit um 2,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr an. Dieser strukturelle Effekt ist insbesondere auf die Einbeziehung der innogy-Aktivitäten, vor allem in Deutschland, zurückzuführen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Kundenlösungen legten um 7,5 Milliarden Euro auf rund 14,4 Milliarden Euro zu. Auch dieser Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus der Einbeziehung von innogy - insbesondere in Deutschland, Großbritannien sowie den Niederlanden und Belgien.Im Geschäftsfeld Energienetze lag das bereinigte EBIT mit rund 1,1 Milliarden Euro um 0,4 Milliarden Euro über dem Vorjahresniveau. Grund hierfür war insbesondere die Einbeziehung der innogy-Aktivitäten, vor allem in Deutschland.Im Bereich Kundenlösungen stieg das bereinigte EBIT um 75 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf jetzt 300 Millionen Euro. Fast alle nun enthaltenen innogy-Geschäfte trugen dazu erstmals bei - insbesondere in Deutschland sowie in den Niederlanden und Belgien.Das Ergebnis im Kerngeschäft wurde im ersten Quartal von der überdurchschnittlich warmen Witterung besonders in Deutschland, Großbritannien und Schweden mit einem niedrigen dreistelligen Millionen Euro-Betrag spürbar belastet. Die Corona-bedingten Auswirkungen auf das Geschäft lassen sich an den Zahlen des ersten Quartals, das lediglich in den letzten drei Wochen von den Lockdown-Maßnahmen in Europa betroffen war, nur eingeschränkt beurteilen. Sie resultierten aus dem Abverkauf von ursprünglich für Kunden beschafften Strommengen zu deutlich niedrigeren aktuellen Großhandelspreisen in Folge der Corona-Verwerfungen an den Energiemärkten. Diese Maßnahmen wurden im März und April zügig umgesetzt, betreffen das erste Quartal aber erst mit geringen Kosten. Damit stellt sich der Konzern bereits jetzt auf den heute einschätzbaren, niedrigeren Kundenbedarf für das Gesamtjahr neu ein, die Folgequartale werden von entsprechenden Risiken entlastet. E.ON rechnet in diesem Zusammenhang zum jetzigen Zeitpunkt mit einer Belastung im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für das Gesamtjahr.Im Nicht-Kerngeschäft verzeichnete E.ON einen deutlichen Ergebnisanstieg, der vor allem auf höhere Vermarktungspreise von PreussenElektra zurückzuführen ist. Durch höhere Aufwendungen für Reststrommengen wurde dies teilweise kompensiert.In Summe lag das bereinigte EBIT für den Konzern mit knapp 1,5 Milliarden Euro um 285 Millionen über dem Vorjahreswert. Der bereinigte Konzernüberschuss lag entsprechend mit 691 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau von 650 Millionen Euro.Hoher Anteil regulierter GeschäfteZur hohen Resilienz des Geschäftes von E.ON trägt bei, dass über 80 Prozent des Ergebnisses aus regulierten Geschäften kommen. Diese bilden auch den Schwerpunkt der Investitionen des Unternehmens. In den ersten drei Monaten 2020 lagen die Investitionen im Kerngeschäft und für den Konzern insgesamt deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Löwenanteil ging in das Geschäftsfeld Energienetze. Dort hat E.ON die Investitionen gegenüber dem Vorjahreswert auf 575 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Darüber hinaus trugen höhere Investitionen für Neuanschlüsse sowie Ersatz- und Modernisierungsmaßnahmen zum Anstieg bei.Ausblick bestätigtE.ONs Geschäftsmodell sei grundsätzlich zwar nicht gegen jede Krise gefeit, aber aufgrund des gewählten Fokus auf Energieinfrastruktur und Endkundenbedürfnisse sehr resilient, betonte Spieker. Das Unternehmen beobachte natürlich die Risiken aus der Covid-19-Pandemie sehr genau. Wegen der hohen Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie und deren Folgen könne es derzeit nur begrenzte Aussagen zum weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 geben.Unter Berücksichtigung der heute bereits absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geht E.ON davon aus, dass die für das Jahr 2020 prognostizierten Bandbreiten von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro für das bereinigte Konzern-EBIT und 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro für den bereinigten Konzernüberschuss erreicht werden. Dies beinhaltet jedoch nicht im weiteren Jahresverlauf noch mögliche, aber heute nicht ausreichend sicher beurteilbare Risiken aus der COVID-19 Pandemie.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *12.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1041799 Ende der Mitteilung DGAP News-Service