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Tagesspanne10,11 - 10,25
52-Wochen-Spanne8,27 - 10,81
Volumen3.984.628
Durchschn. Volumen10.440.488
Marktkap.25,98B
Beta (5 J., monatlich)0,39
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)25,92
EPS (roll. Hochrechn.)0,39
Gewinndatum11. Mai 2021
Erwartete Dividende & Rendite0,47 (4,65%)
Ex-Dividendendatum20. Mai 2021
1-Jahres-Kursziel10,28
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    E.ON SE: E.ON bei Zielerreichung voll auf Kurs - Abbau der Verschuldung kommt schneller voran

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis 24.03.2021 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON bei Zielerreichung voll auf Kurs - Abbau der Verschuldung kommt schneller voran Bereinigtes EBIT auf 3,8 Milliarden Euro gesteigert, bereinigter Konzernüberschuss mit 1,6 Milliarden Euro über Vorjahresniveau. Beide Werte innerhalb der im August für 2020 angepassten Prognose Dividende in Höhe von 0,47 Euro pro Aktie für 2020 vorgeschlagen; Dividende soll bis 2023 jährlich um bis zu 5 Prozent wachsen Synergie-Erreichung in 2020 voll im Plan, Synergieziel von wiederkehrend 780 Millionen Euro bis 2024 bestätigt Turnaround in Großbritannien erfolgreich und über Plan, mehr als 100 Millionen britische Pfund Ergebnisbeitrag aus UK bereits für 2021 erwartet Ergebnissteigerung für 2021 erwartet: Bereinigtes EBIT zwischen 3,8 und 4,0 Milliarden Euro und bereinigter Konzernüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro Die COVID-19-Pandemie hinterlässt im Ergebnis von E.ON keine bleibenden Spuren. Hierzu trägt die Resilienz des Geschäftsmodells von E.ON bei. Außerdem hatte das Unternehmen schon früh und konsequent Gegenmaßnahmen ergriffen und so eine nachhaltige Belastung des Ergebnisses verhindert. Negative Ergebniseffekte infolge der Pandemie konnten wie erwartet nicht nur auf knapp unter 300 Millionen Euro im E.ON-Konzern begrenzt werden, sondern werden weitgehend bereits in den nächsten wenigen Jahren wieder aufgeholt werden können. Das operative Geschäft hat sich trotz des herausfordernden Umfelds robust entwickelt. Der Umsatz lag bei 60,9 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT für den Konzern bei rund 3,8 Milliarden Euro und der bereinigte Konzernüberschuss bei 1,6 Milliarden Euro. Beide Werte liegen damit innerhalb der im August für 2020 angepassten Prognose. "Das Jahr 2020 hat viele Geschäftsmodelle durch die Pandemie und den damit verbundenen Lockdown auf eine harte Probe gestellt. E.ON hingegen hat das Geschäftsjahr ohne wesentliche Auswirkungen, weder durch die COVID-19-Pandemie, noch durch den historisch warmen Winter, erfolgreich abschließen können. E.ON hat in der größten wirtschaftlichen Krise der letzten Jahrzehnte eindrucksvoll gezeigt, wie stark und widerstandsfähig sie ist. Wir liefern sichere und wachsende Erträge und Dividenden", erklärte CEO Johannes Teyssen bei der Vorstellung der Geschäftszahlen 2020 in Essen in einer gemeinsamen Videokonferenz mit CFO Marc Spieker und dem künftigen CEO Leonhard Birnbaum. E.ON hat unternehmerische Herausforderungen gemeistert Teyssen stellte klar, dass E.ON alle wesentlichen unternehmerischen Herausforderungen abgearbeitet habe, um die nächste Phase der Unternehmensentwicklung zu starten. Zum einen hat E.ON im abgelaufenen Geschäftsjahr die Auflagen der EU-Kommission zur Übernahme von innogy vollständig umgesetzt und innogy in den Konzern integriert. Die geplanten Synergieziele werden erreicht. E.ON bestätigte erneut das Ziel, bis 2024 780 Millionen Euro an wiederkehrenden Einsparungen zu erzielen. Bis Ende 2020 konnten hiervon bereits 130 Millionen Euro realisiert werden. Zum anderen ist der Ausstieg von E.ON aus der Kernenergie und die damit verbundene Trennung von Risiken weitgehend abgeschlossen. Als Ergebnis einer Einigung mit der Bundesregierung zur Umsetzung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts erhält die E.ON-Tochter PreussenElektra die anteiligen Produktionsrechte aus den gemeinsam mit Vattenfall betriebenen Anlagen kostenlos und darüber hinaus weitere Produktionsrechte als Mitgesellschafter zu angemessenen Konditionen. In Summe rechnet E.ON mit einem Mittelzufluss in Höhe eines mittleren, dreistelligen Millionenbetrages im Laufe dieses Jahres. Des Weiteren ist E.ON in Großbritannien der Umschwung gelungen. Im britischen Endkundengeschäft hatte E.ON 2019 noch einen Verlust von knapp 200 Millionen britische Pfund verbucht, schneller als ursprünglich erwartet wird es bereits in diesem Jahr mit mehr als 100 Millionen britische Pfund wieder positiv zum Ergebnis im Kundengeschäft beitragen. Hierzu hat E.ON wie angekündigt in nur einem Jahr und trotz des Lockdowns in Großbritannien rund 90 Prozent der Kunden der innogy Tochter npower auf eine neuen digitale Kundenplattform migriert. Bis Ende 2022 werden neben den npower Kunden dann auch alle britischen E.ON-Kunden auf die neue Plattform migriert worden sein. E.ON will Ergebnis und Dividende weiter steigern Ausgehend von den positiven Entwicklungen bei der Integration von innogy, in der Kernenergie und in Großbritannien, sagt CFO Marc Spieker für 2021 ein Ergebnis über Vorjahresniveau voraus: "E.ON erwartet für 2021 ein bereinigtes EBIT zwischen 3,8 und 4,0 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro. Auch über 2021 hinaus haben wir uns viel vorgenommen: Zwischen 2021 und 2023 wird das Ergebnis im Durchschnitt pro Jahr um 2 bis 3 Prozent auf EBITDA- und 8 bis 10 Prozent auf EBIT-Ebene wachsen. Wir werden dabei insbesondere ein spürbares Ergebniswachstum im Kerngeschäft von 11 bis 13 Prozent sehen, das die rückläufigen Ergebnisse aus der deutschen Kernenergie mehr als ausgleichen wird. Hierbei helfen auch die Synergien, die wir uns erarbeiten." Vorstand und Aufsichtsrat der E.ON SE beabsichtigen im Rahmen der geltenden Dividendenpolitik, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2020 eine Ausschüttung von 0,47 Euro pro Aktie vorzuschlagen. CFO Marc Spieker: "Unser starkes operatives Geschäft ist die Basis für unsere verlässliche Dividendenpolitik. Diese werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen. Die Dividende soll bis 2023 jährlich um bis zu 5 Prozent wachsen, und auch danach streben wir eine jährliche Steigerung der Dividende an." Durch eine unverändert hohe Finanzdisziplin wird E.ON weiterhin das BBB/Baa2-Rating stärken. Verschuldung gesenkt Die wirtschaftliche Nettoverschuldung konnte E.ON im vierten Quartal 2020 trotz hoher Nettoinvestitionen um 1,4 Milliarden Euro auf jetzt 40,7 Milliarden Euro verringern. Hierzu hat vor allem ein starker operativer Cashflow beigetragen, zudem sind die Pensionsrückstellungen im vierten Quartal um etwa 500 Millionen Euro gesunken. Darüber hinaus hat E.ON Erlöse aus der Veräußerung einer tschechischen Beteiligung und im Zusammenhang mit der Vereinbarung zur Veräußerung des restlichen Anteils des englischen Offshore-Windparks Rampion an RWE verbucht und konnte so die wirtschaftliche Nettoverschuldung weiter reduzieren. Auf Basis des zukünftig geplanten starken operativen Cashflows und unterstützt von der neuen Kernenergievereinbarung wird ein spürbar niedrigerer Verschuldungsfaktor von nur 4,8 bis 5,2 mal EBITDA zeitnah avisiert. E.ON setzt auf Nachhaltigkeit E.ON will die Leistung des Managements künftig noch stärker an überprüfbare Nachhaltigkeitsziele binden. Konkrete Ziele für Treibhausgasreduzierung, Mitarbeitersicherheit und Vielfalt werden künftig in das langfristige Anreizsystem für alle Managementebenen bei E.ON eingebettet. Auch bei der Finanzierung setzt E.ON auf Nachhaltigkeit. E.ON gehört zu den größten Emittenten von "Green Bonds". Erst vor drei Wochen hat E.ON sein "Green Bond Framework" neu aufgelegt und veröffentlicht, das europaweit erste überhaupt, das vollständig in Übereinstimmung mit der EU-Taxonomie ist. Schon heute sind mehr als 80 Prozent der künftigen Investitionen von E.ON bereits konform mit der EU-Taxonomie. Neben seiner zentralen, gesellschaftlichen Rolle als größter europäischer Netzbetreiber bei der grünen Energiewende beabsichtigt E.ON die Emissionen, die das Unternehmen direkt beeinflussen kann, zu reduzieren und bis 2040 klimaneutral zu werden. E.ON wird seine Scope-1- und -2-Emissionen gegenüber 2019 bis 2030 um 75 Prozent und bis 2040 um 100 Prozent reduzieren. Die nicht direkt beeinflussbaren Scope-3-Emissionen will E.ON bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 100 Prozent verringern. Bei der Umsetzung dieser Ziele kommt E.ON schnell voran: 2020 konnten die Emissionen aller drei Kategorien um insgesamt 10 Prozent gesenkt werden. Diese anspruchsvollen Ziele belegen: E.ON setzt vollständig auf Nachhaltigkeit und sieht darin großes Potential für die Entwicklung des eigenen Geschäfts. Dazu Johannes Teyssen: "Wir haben uns auf Geschäfte mit Energie-Infrastruktur und Kundenlösungen konzentriert, um die Energiewende in Europa und Deutschland zu ermöglichen. Wir liefern innovative und klimaschonende Energielösungen für unsere Kunden und sind ein gefragter Partner, wenn es um nachhaltige Lösungen geht, sei es in der Industrie oder bei Quartierslösungen. Wenn Energienetz und Energielösung in Konzepten zusammengebracht werden, ist E.ON erste Wahl." E.ON sieht großes Potential für organisches Wachstum Wachstumsmöglichkeiten für E.ON sieht der künftige CEO Leonhard Birnbaum, der sein Amt zum 1. April 2021 antreten wird, durch die deutsche und europäische Energiewende, in der Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammenkommen. Sie führe zu ungeahnten Investitionsmöglichkeiten. "Unsere Gesellschaft wird, wenn wir den Klimawandel bekämpfen wollen, weiterhin massiv in den Ausbau der Netzinfrastruktur investieren müssen. Jedes neue Elektroauto, jede Wärmepumpe, jedes Windrad und jede Solaranlage muss ans Stromnetz angeschlossen werden - und 95 Prozent davon ans Verteilnetz. Allein für Deutschland gehen Experten hier von einem Ausbaubedarf in Höhe von rund 110 Milliarden Euro bis 2050 aus." Auch im Wärmesektor sieht sich E.ON hervorragend positioniert. Birnbaum: "Neben der Elektrifizierung durch Wärmepumpen haben auch grünes Gas und grüner Wasserstoff das Zeug, die Wärmewende ökologisch und sozialverträglich voranzubringen. Unsere Netze sind bereit, sie zum Kunden zu bringen!" Weiteres Wachstumspotential ergibt sich zudem durch den Green Deal der EU-Kommission. E.ON hat rund 200 konkrete Projekte in seinen Märkten identifiziert, etwa in den Bereichen intelligenter und digitalisierter Netze, Breitband, Wasserstoff und dekarbonisierte Fernwärme. Sobald die nationalen Umsetzungspläne konkreter sind, wovon E.ON nach dem aktuellen Zeitplan der EU innerhalb der nächsten 6 Monate ausgeht, werden weitere Details zum Projektportfolio und zur Förderfähigkeit kommuniziert. Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. 24.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1177800 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON bestätigt Prognose und sieht sich operativ auf Kurs

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung 11.11.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON bestätigt Prognose und sieht sich operativ auf Kurs Robustes Ergebnis nach neun Monaten zeigt Stärke des Geschäftsmodells in der Covid-19-Pandemie Schnellere Erholung der Märkte als erwartet Mittelfristige Prognose und Dividendenpolitik bestätigt, aktuelle selektive Lockdowns aus heutiger Sicht ohne Einfluss auf Jahresprognose Alle EU-Auflagen erfüllt, Integration schreitet planmäßig voran E.ON hat heute seine Ergebniszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2020 vorgelegt. Das Essener Energieunternehmen verzeichnete ein operativ starkes, drittes Quartal mit einer schnelleren Erholung in seinen Märkten als erwartet. Die aktuellen selektiven Lockdown-Maßnahmen in E.ONs Heimatmärkten werden aus heutiger Sicht keinen maßgeblichen Einfluss auf die Ganzjahresergebnisse haben. E.ON bestätigt daher seine Ergebnisziele für das Geschäftsjahr. Das Geschäft mit Energienetzen und Kundenlösungen zeigt in der Covid-19-Pandemie seine Stärke. Das operative Geschäft hat sich in den ersten neun Monaten sehr robust entwickelt. Erwartungsgemäß sank das bereinigte EBIT in den ersten neun Monaten 2020 um rund 300 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 1,1 Milliarden Euro von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang ist überwiegend auf die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie und die außergewöhnlich warme Witterung Anfang des Jahres zurückzuführen. Rund die Hälfte der Ergebnis-Effekte aus Covid-19 entfallen auf das regulierte Netzgeschäft. Aufgrund der Regulierung in den unterschiedlichen Märkten kann der Großteil dieser Effekte in den Jahren 2022 bis 2024 aufgeholt werden. Vor dem Hintergrund dieses robusten Ergebnisses bestätigt E.ON die zum Halbjahr um die Ergebniseffekte aus Covid-19 aktualisierte Jahresprognose. E.ON geht für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin von einem bereinigten Konzern-EBIT in der Bandbreite von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus. E.ON-Finanzvorstand Marc Spieker: "Wir haben im laufenden Geschäftsjahr eine starke operative Leistung erbracht. Das Energienetz- und das Kundenlösungsgeschäft liefern robuste Ergebnisse. Die Folgen der Pandemie konnten und können wir durch rechtzeitige und vorausschauende Maßnahmen begrenzen. Daher fallen die nachhaltigen Auswirkungen moderat aus, unser Geschäftsmodell hat in der Krise seine hohe Resilienz bewiesen. Das bestärkt uns darin, sowohl unsere mittelfristigen Ziele als auch unsere Dividendenpolitik in vollem Umfang zu bestätigen." Planmäßige operative Entwicklung Besonders das Geschäftsfeld Energienetze hat sich stabil entwickelt und trug mit einem bereinigten EBIT von rund 2,3 Milliarden Euro zum Gesamtergebnis bei, rund neun Prozent unter dem Pro-Forma-Ergebnis des Vorjahrs. Grund hierfür waren unter anderem Regulierungseffekte in Schweden und geringere Volumina durch die Covid-19-Pandemie. Das bereinigte EBIT im Segment Kundenlösungen sank um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ebenfalls pro forma - auf jetzt 378 Millionen Euro. Hier konnten deutliche operative Verbesserungen, vor allem in Großbritannien, die Effekte des wärmsten Jahresbeginns seit Beginn der Wetteraufzeichnung und der Pandemie nicht vollständig kompensieren. Im Kundenlösungsgeschäft kommt E.ON mit großen Schritten bei der Digitalisierung von Prozessen voran. In Großbritannien sind bisher schon eine Million Kundenverträge auf die neue, digitale Kundenplattform übertragen worden. Mitte 2022 soll die vollständige Transformation in diesem Markt abgeschlossen sein. Auch in Deutschland setzt E.ON die Umstellung der Kunden auf die neue, cloudbasierte digitale Plattform wie geplant um. Übernahme von innogy abgeschlossen, Integration im Plan Die Übernahme von innogy ist erfolgreich abgeschlossen. Den Verkauf von Kundenlösungsgeschäften in Ungarn und Tschechien sowie des Heizstromgeschäfts in Deutschland, die die EU-Kommission zur Auflage für die Genehmigung der Transaktion gemacht hatte, hat E.ON zügig umgesetzt. Zum 1. Oktober konnte E.ON zudem insgesamt rund 2,5 Millionen Kunden von innogy in die E.ON-Markenwelt übernehmen. Die geplanten Synergien aus der innogy-Transaktion von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro ab 2024 wird E.ON daher wie geplant erzielen. Konjunkturpakete eröffnen Wachstumschancen für E.ON Von den insgesamt 750 Milliarden Euro, die die EU an Fördermitteln für die Belebung der Wirtschaft in der Covid-19-Pandemie bereitstellen wird, sind rund 60 Milliarden Euro für klimabezogene Ausgaben in den relevanten E.ON-Märkten vorgesehen. Hieraus können sich Wachstumsmöglichkeiten und künftiges Ertragspotenzial für E.ON ergeben. Bereits heute realisiert E.ON erfolgreich Projekte mit EU-Co-Finanzierung, beispielsweise Smart-Grid-Initiativen an der tschechischen und slowakischen Grenze, oder das Projekt "Donau-InGrid" zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in den Grenzregionen der Slowakei und Ungarns. Projekte wie diese unterstützen das mittelfristige Ziel eines durchschnittlichen RAB-Wachstums im Stromnetz von 4-5 Prozent pro Jahr. Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. 11.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1147138   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    E.ON SE: E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis

    DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis 12.08.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON trotz Covid-19-Effekten mit robustem Halbjahresergebnis * Halbjahresergebnis unterstreicht Resilienz des Geschäftsmodells: Großteil der Effekte aus Covid-19-Pandemie ohne nachhaltige Auswirkungen * Mittelfristige Prognose und Dividendenpolitik bestätigt, Jahresprognose um Covid-19-Effekte angepasst * Übernahme von innogy nach Squeeze-out vollständig abgeschlossen, Integration schreitet planmäßig voran * Konjunkturpakete und Green Deal eröffnen zusätzliche Wachstumschancen in E.ON-KerngeschäftenDer europäische Energiekonzern E.ON zeigt nach der abgeschlossenen Übernahme von innogy erneut seine Resilienz in der aktuellen Wirtschaftskrise.Unter der Annahme, dass kein weiterer, einschneidender Lockdown in E.ONs Kernmärkten stattfindet, geht das Unternehmen davon aus, dass mit dem zweiten Quartal bereits der überwiegende Teil von Covid-19-Effekten bilanziell verarbeitet ist. Mit rund 150 Millionen Euro entfällt die Hälfte der in Summe für das Jahr 2020 erwarteten rund 300 Millionen Euro Ergebnis-Effekte aus Covid-19 auf Beiträge aus reguliertem Netzgeschäft. Aufgrund der Regulierung in den unterschiedlichen Märkten kann der Großteil dieser Effekte in den Jahren 2022 bis 2024 aufgeholt werden.Die Belastungen im Kundengeschäft von ebenso etwa 150 Millionen Euro resultieren nur zu einem kleineren Teil aus der Vorsorge für erhöhte Ausfallrisiken von Kunden - da wesentliche Zahlungsausfälle bisher ausgeblieben sind - und mehrheitlich aus dem frühzeitigen und vorsorglichen Rückverkauf von Strommengen, die ursprünglich für Kunden beschafft worden waren und im Zuge des Lockdowns nicht abgesetzt wurden. Durch den Rückverkauf ist eine deutliche und frühzeitige Risikominimierung gelungen.Die nicht aufholbare Belastung aus Covid-19 beschränkt sich damit in Summe auf lediglich rund 2 Prozent des EBITDA in 2020.Vor diesem Hintergrund bestätigt E.ON seine Mittelfristziele und seine Aussagen zur Dividendenentwicklung. Zudem aktualisiert E.ON die Jahresprognose um die jetzt besser absehbaren, technischen Ergebniseffekte aus Covid-19. Unter Berücksichtigung dieser heute bereits absehbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geht E.ON für das Geschäftsjahr 2020 von einem bereinigten Konzern-EBIT in der Bandbreite von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus. Zuvor hatte E.ON Bandbreiten von 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro für das bereinigte Konzern-EBIT und 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro für den bereinigten Konzernüberschuss angekündigt. Dabei hatte das Unternehmen nach dem ersten Quartal ausdrücklich hervorgehoben, dass Effekte aus regulatorischen Ergebnisverschiebungen im Netzgeschäft in der bisherigen Erwartung noch nicht enthalten waren, die nunmehr aus heutiger Sicht aber hinreichend abschätzbar sind.E.ON bestätigt die im Frühjahr auf dem Kapitalmarkttag kommunizierten Ergebnisambitionen für 2022 uneingeschränkt und passt lediglich die Wachstumsraten technisch durch die aktualisierte Prognose für 2020 an. Auch die Ankündigung, die Dividende bis zur Ausschüttung für 2022 jährlich um bis zu 5 Prozent zu steigern, bestätigt E.ON.Insgesamt sank das bereinigte EBIT in den ersten sechs Monaten 2020 durch die beschriebenen Effekte für den Konzern erwartungsgemäß auf rund 2,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 933 Millionen Euro von 1,05 Milliarden Euro im Vorjahr.CEO Johannes Teyssen betonte: "Wir sehen jetzt deutlich klarer als nach dem ersten Quartal und können mit mehr Zuversicht auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres blicken. Wir haben im ersten Halbjahr eine starke operative Leistung erbracht. Alle unsere Geschäfte laufen trotz Covid-19 robust und reibungslos, die Auswirkungen der Pandemie konnten begrenzt werden und fallen bisher moderat aus. Selbst die im ersten Quartal negativ wirkenden Wettereffekte konnten kompensiert werden. Das bestärkt uns darin, sowohl unsere mittelfristigen Ziele als auch unsere Dividendenpolitik in vollem Umfang zu bestätigen."Übernahme von innogy abgeschlossen, Integration im PlanMit dem Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre hat E.ON Anfang Juni den letzten großen Schritt zur vollständigen Übernahme von innogy vollzogen. Den Verkauf von Geschäften in Ungarn, Tschechien und Deutschland, den die EU-Kommission zur Auflage gemacht hatte, setzt E.ON planmäßig um. Entsprechende Verträge mit Käufern sind bereits unterschrieben und führen zu Verkaufserlösen von rund einer Milliarde Euro. Johannes Teyssen: "Wir konnten damit trotz des schwierigen Marktumfelds den vollen Wert dieser attraktiven Vertriebsgeschäfte realisieren und sind daher mit den Verkäufen wirtschaftlich zufrieden."Ende Juli gelang die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der slowakischen Regierung zur Übernahme des RWE-Anteils von 49 Prozent am Geschäft der VSEH. Die Regierung macht von ihrem Vorkaufsrecht bei Eigentümerwechsel der VSEH keinen Gebrauch. Damit wird E.ON in der Slowakei künftig rund 1,5 Millionen Kunden betreuen und zum größten Netzbetreiber in dem für Osteuropa wichtigen Markt aufsteigen.Auch die geplanten Synergien aus der innogy-Transaktion von rund 740 Millionen Euro ab 2022 und rund 780 Millionen Euro im Jahr 2024 wird E.ON aus heutiger Sicht wie geplant erzielen. Insgesamt ist im Zuge der Integration ein Abbau von bis zu 5.000 Stellen vorgesehen.Starke operative EntwicklungCFO Marc Spieker präsentierte vor dem Hintergrund der weltweiten Pandemie ein operativ robustes erstes Halbjahr: "Wie erwartet hat sich die Covid-19-Krise auf das EBIT im zweiten Quartal ausgewirkt. Der zu weiten Teilen auf die Auswirkungen der Pandemie zurückzuführende Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist allerdings vergleichsweise moderat ausgefallen. Die Absatzrückgänge in den warmen Wintermonaten, die das erste Quartal belastet hatten, konnte E.ON durch operative Maßnahmen vollständig kompensieren. Wir sehen also in erster Linie technische Verschiebungen von Ergebnisbeiträgen auf Folgejahre, operativ hat unser Geschäftsmodell in der Krise seine hohe Resilienz und Leistungsfähigkeit bewiesen."Das Geschäftsfeld Energienetze läuft in allen Märkten stabil und erzielte - verglichen mit den Pro-Forma-Zahlen für 2019 - ein bereinigtes EBIT von rund 1,7 Milliarden Euro, rund 250 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Hier machten sich geringere Volumina in der Folge der Covid-19-Pandemie mit rund 100 Millionen Euro sowie geringere Erlöse in Schweden infolge der neuen Regulierungsperiode, die dieses Jahr begonnen hat, bemerkbar.Das bereinigte EBIT im Segment Kundenlösungen stieg um 14 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ebenfalls pro forma - auf jetzt 457 Millionen Euro. Im Kundenlösungsgeschäft treibt E.ON die Digitalisierung der Services voran. Schon heute werden mehr als eine Million Kunden in Deutschland über neue digitale Plattformen betreut, bis Ende des Jahres werden es vier Millionen sein, und Ende 2024 sollen es alle deutschen Kunden sein. Auch in Großbritannien kommt die Restrukturierung des Geschäftes wie geplant voran, derzeit werden täglich rund 10.000 Kunden in die neue, digitale Kundenplattform übernommen, die E.ON mit seinem Partner Kraken Technologies entwickelt hat. Mitte 2022 soll die vollständige Transformation in diesem Markt abgeschlossen sein.Konjunkturpakete eröffnen Wachstumschancen für E.ONDie jetzt von der europäischen Union und der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturprogramme bestätigen die strategische Positionierung von E.ON, da sie erhebliche zusätzliche Investitionsmöglichkeiten in das Kerngeschäft bieten werden, vor allem in den Bereichen Netze, Batterien und Speicher sowie Infrastruktur. Bereits anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2020 hatte E.ON zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für Klimaschutz und Konjunkturbelebung in Höhe von 500 Millionen Euro angekündigt und wird noch in diesem Jahr 200 Millionen Euro mehr als geplant in Infrastruktur investieren.E.ON wird sich mit der Kompetenz seiner Regionalgesellschaften auch an der Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie beteiligen. Wasserstoff kann eine entscheidende Rolle bei der vollständigen Dekarbonisierung von Industrie, Verkehr und Wohnen spielen. E.ON wird den Markthochlauf auf allen Stufen der Wertschöpfungskette - von Produktion über Speicherung und Verteilung bis zum Einsatz beim Kunden - unterstützen, um die verschiedenen Sektoren bis 2050 zu dekarbonisieren. Bereits heute verfügt das Unternehmen über rund 50 konkrete Wasserstoff-Projekte in Europa. Die Netzgesellschaften des E.ON-Konzerns stellen ihre Gasverteilungsnetze derzeit auf "H2-Readyness" um, mit dem Ziel, die Verteilungsnetze über dezentrale "Power-to-Gas"-Anlagen und durch Anschluss an das geplante Wasserstoff-Transportnetz Erdgas mit "grünen" Gasen zu mischen. Im in diesem Jahr berufenen Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung stellt der E.ON-Konzern die Vorsitzende.Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. * * *12.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de * * * Sprache: Deutsch Unternehmen: E.ON SE Brüsseler Platz 1 45131 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201-184 00 E-Mail: info@eon.com Internet: www.eon.com ISIN: DE000ENAG999 WKN: ENAG99 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange EQS News ID: 1115811 Ende der Mitteilung DGAP News-Service