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Zu wenig Zeit für sich selbst, ständige Absprachen, unterschiedliche Schlafrhythmen: Das stört Paare, wenn sie zusammenziehen

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 3 Min.

Die erste gemeinsame Wohnung gilt weithin als wichtiger Schritt für eine Beziehung. Die neue, ständige Nähe ist allerdings für viele nicht immer leicht. Zu wenig Zeit allein, ständige Absprachen oder unterschiedliche Schlafrhythmen — all das kann euch und eurem Partner bzw. eurer Partnerin am Anfang gehörig auf die Nerven gehen. Das geht aus einer Umfrage des Dating-Portals Elitepartner hervor.

Trotzdem seien fast 60 Prozent der 4.600 befragten liierten Personen schon in den ersten drei Jahren der Beziehung mit ihren jeweiligen Partnern zusammengezogen, heißt es in der Pressemitteilung. Von den Paaren, die zwischen fünf und zehn Jahre lang zusammen sind, wohnten demnach sogar 87 Prozent in einer gemeinsamen Wohnung. Allerdings gebe es auch in Langzeitbeziehungen Menschen, die räumlich getrennt bleiben: Etwa fünf Prozent seien auch nach mehr als zehn Jahren Partnerschaft nicht zusammengezogen.

Schlafprobleme und zu wenig Me-Time

Vielleicht aus gutem Grund, denn gerade in der Anfangsphase des Zusammenlebens scheint es eine Menge Störfaktoren zu geben. Von den Personen, die innerhalb der letzten Jahre mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zusammengezogen sind, gaben die meisten beispielsweise an, zu wenig Zeit für sich selbst gehabt zu haben. Gut ein Viertel der Frauen und ein Drittel der Männer hätte sich demnach erst an die Zweisamkeit gewöhnen müssen. Bei den Männern in den Dreißigern war es sogar fast die Hälfte.

Die ständige Zweisamkeit macht vielen scheinbar auch im Bett Probleme. Auf Platz zwei der größten Störfaktoren landete nämlich das Thema Schlaf. Gerade unterschiedliche Rhythmen seien dabei für jedes vierte Paar ein Problem gewesen. Wenn ihr also gerne bis spät in die Nacht Netflix-Serien seht, euer Partner oder eure Partnerin aber nicht, dann scheint Stress für beide Seiten vorprogrammiert.

Besonders Frauen stört das Thema Sauberkeit

Offensichtlicher und gerade bei Frauen der größte Stressfaktor in der gemeinsamen Wohnung ist das Thema Sauberkeit. 31 Prozent von ihnen nervte ein nachlässiger Umgang ihres Partners oder ihrer Partnerin mit Unordnung und Schmutz in der Wohnung. Bei den Männern waren es dagegen nur 17 Prozent. Allerdings fühlte sich auch jeder siebte Mann gestresst von den zu hohen Putzansprüchen des Partners oder der Partnerin.

Doch nicht nur das Aufräumen ist für Frauen ein größeres Problem. Sie fühlen sich auch eher davon gestört, dauernd Absprachen treffen zu müssen — sei es bei der Tagesplanung oder bei Arbeits- und Essenszeiten. Rund 28 Prozent der Frauen belastete das am Anfang des Zusammenwohnens, aber nur ein Fünftel der Männer.

Die hingegen hatten vor allem das Gefühl, durch die viele Zweisamkeit weniger Zeit für ihre Hobbys zu finden. Für ganze 23 Prozent der Männer wurde das zum Störfaktor — ein Empfinden, das interessanterweise nur fünf Prozent der Frauen teilen. Außerdem störte Männer der Umfrage zufolge eher das Gefühl, ständig von ihrem Partner oder ihrer Partnerin beobachtet zu werden. 15 Prozent von ihnen hatten den Eindruck, dafür bewertet zu werden, wie und womit sie ihre Zeit verbringen.

Kommunikation ist der Schlüssel

Auch Kleinigkeiten haben einige Paare scheinbar beim Zusammenleben gestört — vom Poltern bei der Hausarbeit über unterschiedlichen Musik- oder Seriengeschmack bis hin zum Teilen des Badezimmers. Häufiger beginnen die Probleme allerdings schon beim Einzug: Ein Sechstel aller Befragten habe demnach angegeben, dass unterschiedliche Geschmäcker bei Deko oder Einrichtungsstil sie belastet hätten.

Es gibt also eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Störfaktoren für frisch zusammengezogene Paare. Auch Elitepartner-Psychologin Lisa Fischbach weist in der Pressemitteilung darauf hin, dass das Leben unter einem Dach eine höhere Anpassungsleistung erfordere, als viele vorher erwarten. Entgegen der romantischen Vorstellungen teile man eben auch den Alltag. Kommunikation sei deswegen zentral. Paare sollten also schon „vorher weitsichtiges Bedürfnis-Management betreiben, etwa offen in Gesprächen klären, welche Vorstellungen sowie Wünsche nach Nähe und Freiraum mit dem Zusammenleben verbunden sind.“

sb