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Wärmepumpen werden zum begehrten Diebesgut – so hilft die Versicherung wirklich beim Schaden

Die Lüftungsanlage einer Wärmepumpe steht vor einem Wohnhaus. - Copyright: picture alliance/dpa | Silas Stein
Die Lüftungsanlage einer Wärmepumpe steht vor einem Wohnhaus. - Copyright: picture alliance/dpa | Silas Stein

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz will die Ampel-Koalition die Emissionen des Gebäudesektors senken. Nichtfossile Heizungen wie die Wärmepumpe werden dadurch gerade stark nachgefragt – und auch die Zahlen gestohlener Wärmpumpen nehmen zu, meldet die "Wirtschaftswoche".

Der Bericht der "Wirtschaftswoche" zitiert Landespolizeibehörden und den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Demnach handelt es sich nicht um ein "flächendeckendes Phänomen". Pro Diebstahl ist der Schaden nicht unerheblich. Aus Bayern und Niedersachsen beliefen sich zwischen 20.000 bis 60.000 Euro, berichtet die Zeitung. Das Ärgerliche für Betroffene: Viele Versicherungsverträge decken den Diebstahl nicht immer ab, denn Wärmetauscher, sind oft nicht von der Versicherung abgedeckt, da sich nicht innerhalb befinden, sondern an der Außenseite montiert sind

Da Wärmepumpen in vielen herkömmlichen Gebäude- oder Hausratsversicherungen nicht berücksichtigt sind, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher sich frühzeitig mit der Versicherung in Kontakt setzen, um zu prüfen, ob die Versicherung das Heizgerät absichert und ob der Versicherungsschutz erweitert werden kann, zitiert die "Wirtschaftswoche" den Versicherungsexperten Philipp Opfermann. Das gelte nicht nur für Diebstahl, sondern ebenfalls für Schäden durch Frost oder andere Umstände.

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„An der Stelle passen viele Versicherer die Vertragsbedingungen aber bereits der neuen Heizungsrealität im Lande an“, sagt Opfermann. Trotzdem sollten Versicherte immer wieder ihre Versicherungsverträge prüfen, um ihre Verluste zu minimieren.

AA