Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 18 Minuten
  • DAX

    15.436,02
    +115,14 (+0,75%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.226,48
    +17,17 (+0,41%)
     
  • Dow Jones 30

    34.156,69
    +265,67 (+0,78%)
     
  • Gold

    1.891,20
    +6,40 (+0,34%)
     
  • EUR/USD

    1,0738
    +0,0007 (+0,06%)
     
  • BTC-EUR

    21.542,81
    -48,99 (-0,23%)
     
  • CMC Crypto 200

    533,76
    +7,81 (+1,48%)
     
  • Öl (Brent)

    77,73
    +0,59 (+0,76%)
     
  • MDAX

    29.482,76
    +303,73 (+1,04%)
     
  • TecDAX

    3.329,97
    +29,09 (+0,88%)
     
  • SDAX

    13.478,65
    +248,89 (+1,88%)
     
  • Nikkei 225

    27.606,46
    -79,01 (-0,29%)
     
  • FTSE 100

    7.920,15
    +55,44 (+0,70%)
     
  • CAC 40

    7.164,41
    +32,06 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.113,79
    +226,34 (+1,90%)
     

Vettel bestätigt pikante Gespräche

Sebastian Vettel hat verraten, weshalb es nie zu einem Engagement bei Mercedes gekommen ist, obwohl der viermalige Weltmeister Gespräche mit dem Team geführt hat.

„Ich habe mit Niki (Lauda, damaliger Aufsichtsratsboss bei Mercedes; Anm. d. Red.) darüber gesprochen, ob ich kommen will. Das muss so gegen Halbzeit der Ferrari-Zeit gewesen sein“, erzählte der ehemalige Formel-1-Pilot im Podcast „Beyond the Grid“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Von 2015 bis 2020 fuhr Vettel für Ferrari, vor seiner Vertragsverlängerung 2017 war ein potenzieller Wechsel zu Mercedes ein Thema, das damals große Wellen schlug - und Irritation auslöste: Während der 2019 verstorbene Lauda die Gespräche mit Vettel schon damals ausplauderte, behauptete Wolff das Gegenteil und behauptete: Es sei nur geredet worden, was man so redet, wenn man sich an der Strecke über den Weg läuft.

Er bog - wie Vettel nun klarmacht - die Wahrheit etwas zurecht, wohl um Hamiltons Teamkollegen Valtteri Bottas nicht zu verprellen, der anstelle Vettels im Boot blieb.

Vettel bei Mercedes mit Mercedes? „Hätte mir Spaß gemacht“

Wäre der Wechsel doch zustande gekommen, hätte Vettel mit Lewis Hamilton ein Fahrerduo gebildet. „Das wäre natürlich eine Riesensache gewesen, denn Lewis war ihre Nummer 1″, betonte Vettel.

Doch er erklärte, dass er „zu dem Zeitpunkt auch nicht sonderlich daran interessiert“ gewesen sei, die Scuderia zu verlassen, da er sich dem italienischen Team eng verbunden gefühlt habe. „Ich bin mir nicht sicher, ob es ihnen gefallen hätte, uns beide im Team zu haben“, ergänzte Vettel in Bezug auf das mögliche Gespann bestehend aus ihm und dem siebenmaligen Weltmeister Hamilton.

„Es hätte mir Spaß gemacht, mit Lewis zu fahren. Wir kommen wirklich gut miteinander aus“, unterstrich Vettel. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Zwar sagte der Deutsche, dass ein Cockpit bei den Silberpfeilen, die zu dieser Zeit alles dominiert hatten, „eine tolle Herausforderung“ gewesen wäre, die ihm „gefallen hätte“, aber: „Du redest miteinander, aber es war nicht wirklich ernsthaft.“ Zu wichtig war sein Traum, mit Ferrari den WM-Titel zu holen. (ARTIKEL: Ferrari-Boss wirft hin)

„Es hat nicht sollen sein. Zu dem Zeitpunkt war mein Ziel, mit Ferrari zu gewinnen. Ich wollte nicht zu Mercedes wechseln“, resümierte Vettel.

Nach seinem Abschied bei Ferrari am Saisonende 2020 war der 35-Jährige zu Aston Martin gewechselt, ehe er kürzlich nach dem Rennen in Abu Dhabi seine Karriere in der Königsklasse des Motorsports beendete. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de