Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,05 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,33 (+0,01%)
     
  • Gold

    2.335,20
    -2,00 (-0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0850
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.625,68
    +327,38 (+0,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.445,75
    -22,35 (-1,52%)
     
  • Öl (Brent)

    77,80
    +0,93 (+1,21%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,61 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,15 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,11 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,76 (+1,10%)
     

Verzicht auf Auktion: Behörde stellt Regeln für Handynetzausbau vor

BERLIN/BONN (dpa-AFX) -Die Bundesnetzagentur stellt am Montag ein wegweisendes Regelwerk für den künftigen Handynetzausbau in Deutschland vor. Behördenchef Klaus Müller informiert zunächst den mit Politikern besetzten Beirat und danach die Presse (13.30 Uhr) in Berlin. Bisher versteigert der Bund alle vier bis fünf Jahre Nutzungsrechte und nimmt dafür viel Geld ein, 2019 waren es 6,5 Milliarden Euro. Auf so eine Versteigerung will die Netzagentur nun aber verzichten, weil dieses Mal zu wenig Frequenzen zur Verfügung stehen - inzwischen gibt es vier Netzbetreiber und nicht mehr drei.

Die Firmen sollen Gebühren zahlen, die grob gesagt nur ein Drittel der zuletzt gezahlten Auktionserlöse ausmachen. Die Netzbetreiber müssen sich aber zu Auflagen verpflichten, um den Empfang auf dem Land zu verbessern. Wie lang die Nutzungsrechte verlängert werden, ist noch offen. In einigen Jahren soll dann doch wieder eine Auktion stattfinden.

Die etablierten Netzbetreiber in Deutschland sind Telekom DE0005557508, Vodafone GB00BH4HKS39 und O2 Telefónica DE000A1J5RX9, außerdem gibt es inzwischen ein Netz vom Neueinsteiger 1&1 DE0005545503, das aber noch sehr klein ist. Bei der Verlängerung der Nutzungsrechte bliebe 1&1 wohl außen vor. Müller stellt einen Entscheidungsentwurf vor, der finale Beschluss wird im Herbst erwartet.