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USA: Unternehmensstimmung trübt sich unerwartet stark ein

BOSTON (dpa-AFX) -Die Stimmung von US-Unternehmen hat sich im April überraschend deutlich verschlechtert. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex fiel zum Vormonat um 1,2 Punkte auf 50,9 Zähler, wie S&P am Dienstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen leichten Rückgang auf 52,0 Punkte erwartet. Sowohl im Bereich Dienstleistungen als auch in den Industrieunternehmen trübte sich die Stimmung unerwartet ein.

Der Indikator für die gesamte Wirtschaft liegt aber weiter über die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Das gilt auch für den Indexwert für die Dienstleistungen, während der für den Industriebereich nun unter 50 Punkten liegt. Mit Werten oberhalb dieser Marke zeigen die Indikatoren Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt an.

"Der US-Wirtschaftsaufschwung hat zu Beginn des zweiten Quartals an Schwung verloren", schrieb Chefvolkswirt Chris Williamson von S&P Global. Das schwierigere Geschäftsumfeld habe die Unternehmen veranlasst, die Zahl der Beschäftigten so stark zu reduzieren wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr, wenn man die ersten Monate der Abwehr der Corona-Pandemie ausklammere.

Der US-Dollar litt unter den Stimmungsdaten und geriet gegenüber allen anderen wichtigen Währungen unter Druck. Am Anleihenmarkt gab die Rendite zehnjähriger US-Anleihen deutlich nach.