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UN-Nothilfebüro: Arme Länder brauchen Unterstützung in der Klimakrise

SCHARM EL SCHEICH (dpa-AFX) -Auf der Welklimakonferenz in Ägypten hat das UN-Nothilfebüro OCHA eindringlich an die reichen Staaten appelliert, ärmere Länder im Kampf gegen die fatalen Folgen der Erderhitzung zu unterstützen. Dabei gehe es um Investitionen in eine noch mögliche Anpassung an den Klimawandel und um Ausgleichszahlungen für unabwendbare Klimaschäden, schrieb das UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten am Montag auf Twitter. "Dies ist eine Frage der Solidarität und der Gerechtigkeit."

Das Nothilfebüro verwies darauf, dass die entwickelten Länder für 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes an klimaschädlichen Treibhausgasen verantwortlich sind. Dagegen seien die Menschen am Horn von Afrika nur für 0,1 Prozent dieser Emissionen verantwortlich, müssten aber "den Preis für die Klimakrise zahlen". Die Region leidet nach UN-Angaben unter der längsten und schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten, die sich allen Prognosen zufolge auch 2023 fortsetzen dürfte. Direkt betroffen sind demnach mehr als 20 Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und Somalia. Allein 7,5 Millionen Kinder seien akut unterernährt.

Im Zuge der Erderwärmung häufen sich Wetterextreme: Je nach Region gibt es häufiger Dürren, Hitzewellen, Stürme oder auch Überschwemmungen. Die UN-Konferenz in Scharm el Scheich dauert noch bis Ende der Woche.