Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.786,29
    -93,04 (-0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.636,44
    -48,84 (-1,33%)
     
  • Dow Jones 30

    30.932,37
    -469,64 (-1,50%)
     
  • Gold

    1.733,00
    -42,40 (-2,39%)
     
  • EUR/USD

    1,2088
    -0,0099 (-0,81%)
     
  • BTC-EUR

    39.208,16
    -671,46 (-1,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    912,88
    -20,25 (-2,17%)
     
  • Öl (Brent)

    61,66
    -1,87 (-2,94%)
     
  • MDAX

    31.270,86
    -370,00 (-1,17%)
     
  • TecDAX

    3.346,40
    -21,82 (-0,65%)
     
  • SDAX

    15.109,96
    -157,04 (-1,03%)
     
  • Nikkei 225

    28.966,01
    -1.202,26 (-3,99%)
     
  • FTSE 100

    6.483,43
    -168,53 (-2,53%)
     
  • CAC 40

    5.703,22
    -80,67 (-1,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.192,35
    +72,92 (+0,56%)
     

Umfrage: Mehr Rückhalt für die EU im Corona-Jahr

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Unterstützung für die Europäische Union ist nach einer Umfrage im Pandemiejahr 2020 gewachsen. In Deutschland sagten 81 Prozent der Befragten im neuen Eurobarometer, die EU-Mitgliedschaft sei eine gute Sache - fünf Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Die Ergebnisse veröffentlichte das Europaparlament am Freitag. Sie stammen aus dem November und Dezember, also vor dem aktuellen Impfstreit.

Vor allem der 750 Milliarden Euro schwere Corona-Aufbauplan gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie bekam in der Umfrage gute Noten. So sagten EU-weit 72 Prozent der insgesamt 27 000 Befragten, die Corona-Hilfen könnten in ihrem Land eine schnellere wirtschaftliche Erholung ermöglichen. In Deutschland lag der Wert genauso hoch.

Dennoch herrscht Pessimismus mit Blick auf die Krise. EU-weit erwarten 53 Prozent der Befragten, dass die wirtschaftliche Lage in ihrem Land in einem Jahr schlechter sein wird als heute. In Deutschland sagten dies 50 Prozent. In der EU sagten 32 Prozent und in Deutschland 18 Prozent, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten Schwierigkeiten gehabt hätten, Rechnungen zu bezahlen. Ein Jahr zuvor waren es jeweils vier Prozentpunkte weniger.

Die Haltung zur EU ist differenziert. Obwohl die meisten Befragten die Mitgliedschaft ihres Landes befürworten, sehen viele Reformbedarf. So sagten EU-weit nur 27 Prozent (in Deutschland 33 Prozent), sie unterstützten die EU so, wie sie ist. 44 Prozent (Deutschland 49) signalisieren zwar Sympathie, wünschen sich aber Reformen. Weitere 22 Prozent (Deutschland 15 Prozent) sehen die EU eher skeptisch, würden ihre Meinung aber bei drastischen Korrekturen womöglich ändern.