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SPD-Außenpolitiker Roth für Lieferung schwerer Waffen an Ukraine

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth hat nach der Ankündigung weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auch schwere Waffen erneut befürwortet. "Ich gehe davon aus, dass jetzt auch (schwere) Waffen geliefert beziehungsweise von der Ukraine gekauft werden können, die bislang nicht vorgesehen waren", schrieb der Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses am Mittwoch auf Twitter. "Die Welt wird nicht sicherer und friedlicher, wenn wir uns zurückhalten." Bei einem militärischen Sieg Russlands würden weitere militärische Konflikte, beispielsweise in Moldau, Georgien oder Bosnien-Herzegowina, drohen.

Um einen "europäischen Flächenbrand" zu vermeiden, müssten "EU- und Nato-Staaten die Ukraine rasch, umfangreich und koordiniert weiter militärisch unterstützen", schrieb Roth. Dabei handele es sich um "keine direkte Kriegsbeteiligung der Nato".

Anders als der Europaausschuss-Vorsitzende Anton Hofreiter (Grüne) lobte Roth den Kanzler: "Gut, dass der Bundeskanzler den Vorschlag aufgreift, Staaten, die sofort Waffen aus russischer/sowjetischer Produktion liefern können, mit modernem Gerät zu unterstützen." Dies sei "europäische Teamarbeit", die der Ukraine sofort helfe. Man müsse sich auf einen längeren Kriegsverlauf einstellen, der auch längerfristige Unterstützung der Ukraine nötig mache. "Russland wird weiterhin mit aller Brutalität zuschlagen und das Land komplett zerstören wollen", schrieb Roth.

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