Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 9 Minuten
  • Nikkei 225

    37.869,51
    -1.285,34 (-3,28%)
     
  • Dow Jones 30

    39.853,87
    -504,23 (-1,25%)
     
  • Bitcoin EUR

    59.322,41
    -1.480,71 (-2,44%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.308,27
    -29,91 (-2,24%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.342,41
    -654,99 (-3,64%)
     
  • S&P 500

    5.427,13
    -128,61 (-2,31%)
     

Schwedische Staatsanwaltschaft will Nord-Stream-Entschluss verkünden

STOCKHOLM (dpa-AFX) -Fast anderthalb Jahre nach den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee steht in Schweden eine möglicherweise wegweisende Entscheidung zu den Ermittlungen bevor. Der mit den schwedischen Sabotage-Ermittlungen betraute Staatsanwalt Mats Ljungqvist will voraussichtlich an diesem Mittwoch einen Beschluss zu seinen Untersuchungen des Falls mitteilen. In welche Richtung diese Entscheidung ausfallen wird, ließ der Staatsanwalt vorab offen. Ob er also beispielsweise beschließen wird, die Ermittlungen einzustellen, Anklage zu erheben oder einen möglichen internationalen Haftbefehl gegen Tatverdächtige auszustellen, ist damit noch unklar.

Nach Angaben von "Süddeutscher Zeitung", NDR, WDR und "Zeit" hat Ljungqvist vor, das Verfahren einzustellen. Die Medien berichteten am Dienstag, dass die schwedischen Behörden in ihrem Land offenbar keine konkreten Tatverdächtigen ausmachen konnten. Offiziell verlautete dazu vorab nichts. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird die Entscheidung nur die schwedischen Ermittlungen betreffen - das deutsche Verfahren wird also dennoch weiterlaufen.

Ende September 2022 waren mehrere Explosionen in der Nähe der dänischen Ostsee-Insel Bornholm registriert und wenig später vier Lecks an drei der insgesamt vier Leitungen der Nord-Stream-Pipelines entdeckt worden. In Schweden wurden daraufhin ebenso Ermittlungen aufgenommen wie in Deutschland und in Dänemark.