Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.335,68
    +49,11 (+0,37%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.527,79
    +16,85 (+0,48%)
     
  • Dow Jones 30

    29.910,37
    +37,90 (+0,13%)
     
  • Gold

    1.781,90
    -23,60 (-1,31%)
     
  • EUR/USD

    1,1970
    +0,0057 (+0,48%)
     
  • BTC-EUR

    14.289,05
    -76,37 (-0,53%)
     
  • CMC Crypto 200

    333,27
    -4,23 (-1,25%)
     
  • Öl (Brent)

    45,53
    -0,18 (-0,39%)
     
  • MDAX

    29.374,63
    +228,52 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.128,52
    +43,04 (+1,39%)
     
  • SDAX

    13.835,35
    +136,47 (+1,00%)
     
  • Nikkei 225

    26.644,71
    +107,40 (+0,40%)
     
  • FTSE 100

    6.367,58
    +4,65 (+0,07%)
     
  • CAC 40

    5.598,18
    +31,39 (+0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.205,85
    +111,44 (+0,92%)
     

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Schwach - Zunehmende Corona-Ängste belasten

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch aufgrund zunehmender Befürchtungen einer zweiten Covid-19-Infektionswelle den Rückwärtsgang eingelegt. Der Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Minus von 2,55 Prozent bei 2810,55 Punkten. Der Pariser Cac 40 <FR0003500008> verlor 2,85 Prozent auf 4344,95 Punkte. Der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> sank um rund 1,5 Prozent.

Erste Lockerungsmaßnahmen anderer Länder wie China, Südkorea und Deutschland seien am Markt zunächst als Fortschritt betrachtet worden, schrieb Börsenexperte David Madden von CMC Markets. "Leider sind die Infektionsraten in diesen Ländern dann auch wieder gestiegen." Am Vorabend hatte der prominente US-Immunologe und Regierungsberater Anthony Fauci vor einer übertrieben schnellen Rückkehr zur Normalität gewarnt. "Das könnte wirklich ernste Konsequenzen haben", sagte er.

In Großbritannien hat die Corona-Krise in den ersten drei Monaten des Jahres die Wirtschaftsleistung um zwei Prozent einbrechen lassen. Der Einbruch ist der stärkste Rückschlag für die britische Wirtschaft seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009. Analysten hatten allerdings einen noch deutlicheren Rückgang erwartet. In der Eurozone war die Wirtschaftsleistung noch stärker gesunken.

Unternehmen aus dem Reisesektor verbuchten am Dienstag erneut europaweit die größten Verluste. Der weltgrößte Touristikkonzern Tui <DE000TUAG000> hat im typischerweise schwachen Winterhalbjahr einen herben Verlust eingefahren und setzt nun bei den Verwaltungskosten den Rotstift an. Dazu sollen 8000 Stellen wegfallen oder gar nicht erst besetzt werden. Die Tui-Aktien verloren 1,6 Prozent.

Unter den Einzelwerten gerieten die Papiere von Aston Martin <GB00BFXZC448> mit minus 16 Prozent unter die Räder. Der britische Luxussportwagenbauer ist im Zuge der Corona-Krise zum Jahresauftakt noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Die niederländische Großbank ABN Amro <NL0011540547> fuhr im ersten Quartal wegen einer erhöhten Kreditvorsorge ebenfalls einen Verlust ein. Die Papiere sackten um mehr als 9 Prozent ab.

Der weltgrößte Reedereikonzern Maersk rechnet für das zweite Quartal 2020 wegen der Corona-Krise mit einem Rückgang des Geschäftsvolumens um bis zu 25 Prozent. Zum Jahresauftakt stand für Maersk ein Nettogewinn von 209 Millionen Dollar zu Buche. Die A-Aktien verloren 5,1 Prozent.