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Rot-Grüne Allianz gegen Laschet in letztem TV-Duell

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Beim letzten TV-Duell der drei Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag zeichnete sich bereits ein mögliches rot-grünes Bündnis gegen Unionskandidat Armin Laschet ab.

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Bei einer Reihe von Themen lagen die Positionen von SPD-Kandidat Olaf Scholz und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock dicht beieinander, während sich Laschet insbesondere mit Baerbock eine Reihe von Auseinandersetzungen lieferte.

Insbesondere bei den Themen Mindestlohn und Hartz-IV wurden die Unterschiede zwischen Laschet und Baerbock deutlich. “Können Sie mal bitte bei den Fakten bleiben”, sagte die Grünen-Chefin an einer Stelle zum CDU-Vorsitzenden, nachdem dieser die rot-grüne Forderung nach einem Mindestlohn von 12 Euro kritisiert hatte.

“Sie wollen nur noch fördern und das Fordern streichen”, warf Laschet dem SPD-Kandidaten vor, der Hartz-IV durch ein sogenanntes Bürgergeld ersetzen will. “Hartz-IV ist kein Beruf.”

Beim Thema Klimaschutz griff Baerbock sowohl SPD als auch Union an und warf den Parteien der großen Koalition vor, im Kampf gegen den Klimawandel halbherzig agiert zu haben. “Die nächste Bundesregierung muss eine grün- geführte sein, damit wir Klimapolitik richtig machen”, sagte Baerbock.

Gemeinsam sprachen sich Baerbock und Scholz dafür aus, dass die Union nach der Wahl nicht länger Teil einer Regierung sein sollte. “Ich glaube dass die meisten Wähler nach all den Jahren wollen, dass die Union in die Opposition geht”, sagte Scholz. “Es wird Zeit, dass die Union in die Opposition geht”, pflichtete ihm Baerbock bei.

Laut einer Blitzumfrage des Forsa-Instituts hielten 42% der Zuschauer Scholz für den Gewinner. Auf Platz zwei landete Laschet mit 27%, Baerbock kam auf 25%. Forsa befragte nach Angaben der ProSiebenSat.1-Sendergruppe 2.291 wahlberechtigte Zuschauer.

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