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Niederländer übernehmen Pfanni-Werk in Mecklenburg-Vorpommern

·Lesedauer: 1 Min.

Der Kartoffelprodukte-Spezialist Aviko Rixona übernimmt das Unilever-Werk. Der Vertrieb der Marken Pfanni und Knorr verbleibt aber bei Unilever.

Durch den Deal soll die Kapazität der Kartoffelverarbeitung in Stavenhagen besser ausgeschöpft werden. Foto: dpa
Durch den Deal soll die Kapazität der Kartoffelverarbeitung in Stavenhagen besser ausgeschöpft werden. Foto: dpa

Unilever verkauft sein Pfanni-Werk in Mecklenburg-Vorpommern an den niederländischen Kartoffelprodukte-Spezialisten Aviko Rixona. Der Kauf beinhalte die Übernahme des Standortes Stavenhagen (Mecklenburgische Seenplatte) und eine „strategische Partnerschaft“ mit der Unilever-Gruppe, zu der das Werk bisher gehörte, wie Aviko Rixona am Freitag mitteilte. Die Übernahme sei beim Bundeskartellamt angemeldet und soll bis Ende 2020 vollzogen werden. Zur Kaufsumme gab es keine Angaben.

Die Marken Pfanni und Knorr, die neben anderen bisher von den 210 Mitarbeitern in Stavenhagen produziert werden, sollen Eigentum von Unilever bleiben, hieß es weiter. Auch der Vertrieb der entsprechenden Produkte verbleibe bei dem niederländisch-britischen Konsumgüterkonzern. Aviko Rixona werde für Unilever zum langfristigen Lieferanten.

Ziel sei es, die Kapazität der Kartoffelverarbeitung in Stavenhagen besser auszuschöpfen, hieß es in der Mitteilung von Aviko Rixona. Ein Grund sei die steigende Nachfrage nach Kartoffelflocken und Kartoffelgranulat in der Welt.

Die Firma, die zum niederländischen Konzern Royal Consun gehört, ist nach eigenen Angaben eines der vier größten kartoffelverarbeitenden Unternehmen weltweit. Dazu gehören Produtionsstandorte in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Schweden, Polen und China mit rund 1600 Mitarbeitern sowie nach eigenen Angaben „Aktivitäten“ in 110 Ländern.

Zur Muttergesellschaft Royal Consun gehört in Mecklenburg-Vorpommern bereits die einzige Zuckerfabrik, die in Anklam in Vorpommern produziert. Royal Consun hat nach eigenen Angaben weltweit rund 3800 Beschäftigte.