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Millionenschwerer Anlagebetrug mit Atomausstieg

KREFELD (dpa-AFX) -Mit Investitionen in eine angeblich auf den Abriss von Atomkraftwerken spezialisierte Firma sollen Anleger um fast drei Millionen Euro geprellt worden sein. Vier Männer aus Krefeld, Kaarst und Bayern sollen über 100 Anleger betrogen haben. An diesem Donnerstag (09.00 Uhr) beginnt vor dem Landgericht in Krefeld der Strafprozess gegen die Angeklagten im Alter zwischen 44 und 61 Jahren.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen bandenmäßigen Anlagebetrug vor. Am Telefon sollen sie die Anleger dazu gebracht haben, in ein Krefelder Unternehmen zu investieren, indem sie sogenannte Inhaberschuldverschreibungen erwarben. Einer der Angeklagten war der Geschäftsführer der Firma.

Den Opfern wurde weisgemacht, dass die Firma ein Patent zur Umnutzung von Atomkraftwerken besitze und deshalb sogar mit der Bundesregierung verhandele. Aufgeflogen war die Betrugsmasche, als die Firma Insolvenz angemeldet hatte. Drei Angeklagte schwiegen bisher zu den Vorwürfen, der 44-Jährige bestritt sie. Für den Prozess sind bis zum 13. Mai acht weitere Verhandlungstage angesetzt.