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Millionen-Geschäft mit digitalen Sammelbildern: NFT-Plattform Sorare handelt jetzt mit spanischer Liga und nimmt deutsche Top-Clubs ins Visier

·Lesedauer: 3 Min.

Die Fantasy-Fußball- und NFT-Plattform Sorare hat eine Partnerschaft mit der spanischen Fußballliga (LaLiga) abgeschlossen. Das verkündete das französische Startup am Mittwoch. Es handelt sich dabei um die erste Partnerschaft des noch jungen Unternehmens mit einer der europäischen Top-Fünf-Profifußballligen. Zu den finanziellen Hintergründen der Partnerschaft wollte sich Sorare nicht im Detail äußern. Es handele sich „um eine Mischung aus Mindestgarantie und Umsatzbeteiligung“, so CEO Nicolas Julia zu Business Insider.

Sorare wurde 2018 von Nicolas Julia und Adrien Montfort gegründet. Auf der Plattform können Fußballfans mit digitalen Sammelkarten Fantasy-Fußball spielen, aber diese auch tauschen und handeln. Denn die Karten, quasi digitale Panini-Sammelbilder, sind sogenannte Non-Fungible-Tokens (NFTs). Dabei handelt es sich um „nicht austauschbare Wertmarken“, mit denen sich digitale Originale erschaffen lassen, basierend auf der Blockchain-Technologie. Die digitalen Sammelbilder erhalten eine digitale Signatur und werden so zu einer Handelsware. Die Karten seien "somit limitiert, einzigartig, fälschungssicher und transparent nachverfolgbar", heißt es von Sorare.

"Nachweisbare Knappheit"

Das Potenzial sei „immens“, sagte CEO Julia zu Business Insider. Die „nachweisbare Knappheit“ sei ein Vorteil der digitalen Welt. Denn die Anzahl oder Limitierung einer Karte würden sich einfach überprüfen lassen. Entsprechend gebe es verschiedene Seltenheitsstufen. Zu jedem Fußballer existierten 1.000 „Limited“-Karten, 100 „Rare“-Karten, zehn „Super-Rare“-Karten sowie eine einzige „Unique“-Karte. Die wertvollste Karte derzeit ist laut Sorare die Unique-Karte des portugiesischen Superstars Cristiano Ronaldo (Manchester United), mit einem Wert von 245.000 Euro.

Um die NFTs herrscht gerade ein Hype. Weltweit werden nicht nur digitale Kunst oder Memes für Hunderttausende Euros gehandelt, sondern auch Sammelkarten oder digitale Spielszenen aus der Sportwelt. Vorreiter ist die amerikanische Profibasketballliga (NBA). Auf diesen Zug springen nun auch Unternehmen wie Sorare auf, die sich Erfolg im Fußball versprechen.

Unterstützt wird das Pariser Unternehmen von namhaften Persönlichkeiten aus dem Fußball-Kosmos, die auch als Investoren tätig sind. So haben etwa der französische Nationalspieler Antoine Griezmann, der Weltmeister André Schürrle oder der Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft, Oliver Bierhoff, investiert.

Laut Sorare sind derzeit bereits über 180 Fußballvereine auf der Plattform, über eine halbe Million Nutzer seien registriert. Aus Deutschland sei der FC Bayern München und Bayer Leverkusen vertreten. Der Markt ist groß. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen mit Kartenverkäufen laut eigenen Angaben in insgesamt 160 Ländern über 130 Millionen US-Dollar (110 Millionen Euro) umgesetzt. Allein in Deutschland habe das Handelsvolumen in diesem Jahr bislang acht Millionen Euro betragen.

„Die DFL ist definitiv eines unserer Ziele“

Business Insider sagte CEO Julia, er habe Interesse an einer Partnerschaft mit der Deutschen Fußball Liga (DFL). „Die DFL ist definitiv eines unserer Ziele“, so Julia. Ziel sei es, bis 2022 mit den 20 größten Fußballligen der Welt zu kooperieren. Deutschland sei einer der „Schlüsselmärkte“, auf denen Sorares Fokus liege. Weil Deutschland eine fußballbegeisterte Nation sei, sehe er „großes Potenzial in Deutschland“. Das Unternehmen sei derzeit in Gesprächen mit vielen verschiedenen Vereinen, Ligen und Verbänden. „Darunter auch mit mehreren deutschen Spitzenvereinen“, so CEO Julia.

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