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Mehrere Jahre wirksam, Schutz vor allen möglichen Corona-Mutanten: Forschende arbeiten an "Super-Vakzin"

·Lesedauer: 2 Min.

Es ist noch nicht abschließend geklärt, wie lange die derzeit zugelassenen Impfstoffe gegen das Corona-Virus wirken. Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass die derzeit zugelassenen Impfstoffe irgendwann ihre Wirkung verlieren und aufgefrischt werden müssen.

Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "t-online" arbeiten deshalb gerade mehrere junge Biotechnologieunternehmen an einer Art Super-Impfstoff, der mehrere Jahre gegen das Virus schützen könnte. Und zwar indem die Forschenden versuchen vor allem die T-Zellen zu stimulieren — dabei handelt es sich um den Teil der Immunantwort, der statt dem Virus selbst bereits infizierte Zellen aufspürt und diese eliminiert.

Die Vakzine, die bis bisher zum Einsatz kommen, sind dagegen so konzipiert, dass sie vor allem die Bildung von Antikörpern im Körper anregen. Diese sollen das Virus zerstören, bevor es eine Zelle infiziert. Das bedeutet zwar nicht, dass diese Impfstoffe gar keine T-Zellen-Antwort produzieren — es ist aber nicht ihre Hauptaufgabe.

Laut dem Bericht von "t-online" haben die T-Zellen einige Vorteile gegenüber den Antikörpern: Die Lebensdauer im Körper ist länger. Außerdem reagieren sie auf Bestandteile des Virus, deren Wahrscheinlichkeit zu mutieren geringer ist, als diejenigen, die die Antikörper angreifen.

Klinische Studien sind bereits gestartet

Das französische Biotech-Unternehmen OSE Immunotherapeutics ist laut dem Bericht gerade damit gestartet, einen auf diesem Ansatz basierenden Impfstoff in klinischen Studien zu testen. Es sei möglich, dass dieses Vakzin mehrere Jahre vor dem Virus schützt, wird der Unternehmenschef Alexis Peyroles von "t-online" zitiert. Die Firma Osivax, ebenfalls mit Sitz in Frankreich, arbeitet auch an einer derartigen Impfung. Sie verspricht einen Wirkstoff, der gegen jede möglich Mutation des Corona-Virus schützt. Unterstützt erhalten sie von der französischen Regierung in From von Millionensummen. Das derzeit am weitesten fortgeschrittene Projekt dieser Art ist laut "t-online" das, des US-Unternehmens ImmunityBio. Vergangenen Monat hat das Unternehmen erste Ergebnisse veröffentlicht, die Grund zur Hoffnung bieten.

Es gibt allerdings auch viele Wissenschaftler, die T-Zellen basierte Vakzine kritisch sehen. "Die massenhafte Impfung erzeugt selbst einen evolutionären Selektionsdruck", wird der britische Virologe Julian Tang von "t-online" zitiert. "Und dieser Druck kann das Virus dazu bringen, sich so zu entwickeln, dass es jedem Impfschutz entgeht." Zudem sei nicht sicher, ob der Körper überhaupt dazu fähig ist, das Virus mit einer Reaktion zu bekämpfen, die auf T-Zellen basiert. Sollten die Antikörper versagen, würden auch die T-Zellen nichts bringen, sagt der französische Virologe Yves Gaudin in dem Bericht. Ein idealer Impfstoff wäre deshalb ein Vakzin, dass auf beiden Ebenen wirke, so der Wissenschaftler.

tel

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