Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 45 Minuten
  • DAX

    15.419,11
    -90,08 (-0,58%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.224,01
    -17,11 (-0,40%)
     
  • Dow Jones 30

    34.053,94
    -39,02 (-0,11%)
     
  • Gold

    1.929,70
    -1,10 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,0939
    +0,0027 (+0,25%)
     
  • BTC-EUR

    21.521,17
    -406,90 (-1,86%)
     
  • CMC Crypto 200

    537,45
    -7,86 (-1,44%)
     
  • Öl (Brent)

    75,73
    -0,15 (-0,20%)
     
  • MDAX

    29.672,15
    -136,77 (-0,46%)
     
  • TecDAX

    3.327,78
    -8,20 (-0,25%)
     
  • SDAX

    13.421,25
    -79,20 (-0,59%)
     
  • Nikkei 225

    27.509,46
    +107,41 (+0,39%)
     
  • FTSE 100

    7.840,79
    +20,63 (+0,26%)
     
  • CAC 40

    7.153,41
    -12,86 (-0,18%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.200,82
    +384,50 (+3,25%)
     

London verlängert Unternehmenshilfe für Energiepreise um ein Jahr

LONDON (dpa-AFX) -Zum Schutz von Unternehmen vor steigenden Energiepreisen verlängert die britische Regierung ihre Hilfen um ein Jahr bis Ende März 2024. Dafür stehen insgesamt 5,5 Milliarden Pfund (6,24 Mrd Euro) bereit, wie das Finanzministerium in London am Montagabend mitteilte. Demnach werden von April an die Gas- und Strompreise pro Einheit gesenkt: Bei Gasrechnungen werden automatisch bis zu 6,97 Pfund pro Megawattstunde (MWh) und bei Stromrechnungen bis zu 19,61 Pfund von Rechnungen abgezogen.

Allerdings gilt diese Regelung erst bei höheren Preisen - von 107 Pfund je MWh Gas und 302 Pfund je MWh Strom an. Auch Wohltätigkeitsorganisationen und öffentliche Dienste sollen davon profitieren. Für energieintensive Unternehmen wie Stahlproduzenten gelten höhere Preisschwellen und Rabatte.

Nach der bisherigen Regelung, die Ende März ausläuft, sind die Preise je MWh Strom und Gas eingefroren. Das auf insgesamt sechs Monate ausgelegte Hilfspaket hat die Steuerzahler schätzungsweise 18 Milliarden Pfund gekostet. Es gilt auch für Privatverbraucher. Diese müssen sich von April an ebenfalls auf höhere Kosten einstellen, da die Regierung ihre Unterstützung reduziert. Die ärmsten Haushalte sowie Rentner sollen allerdings weitere Energiehilfen erhalten.