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Litauen: Regierung rät von Familienbesuchen zu Allerheiligen ab

·Lesedauer: 1 Min.

VILNIUS (dpa-AFX) - In Litauen haben Staatspräsident Gitanas Nauseda und Gesundheitsminister Aurelijus Veryga die Bevölkerung dazu aufgerufen, von größeren Familientreffen am anstehenden Wochenende abzusehen. In dem katholisch geprägten Baltenstaat besuchen viele Menschen an den Feiertagen Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) traditionell ihre Familiengräber und Angehörigen - auch wenn das mit Reisen quer durch das Land verbunden ist. Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen sollten die Litauer nach Möglichkeit in diesem Jahr auf die Besuche verzichten, appellierten Nauseda und Veryga am Freitag in Vilnius an ihre Landsleute.

Litauen mit knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnete bislang 13 823 bestätigte Infektionen und 157 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Nach Angaben der EU-Behörde ECDC ist die Entwicklung in dem Baltenstaat aktuell schlechter als in Deutschland.

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen stellte die Regierung in Vilnius zuletzt 21 der 60 Kommunen des Landes unter lokale Quarantäne. Veryga schloss am Freitag auch die Einführung einer landesweiten Quarantäne nicht aus. Seit Freitag sind zudem Veranstaltungen und Versammlungen an öffentlichen Orten vorübergehend bis zum 13. November untersagt. Ausgenommen sind Sport- und Kulturveranstaltungen, für die Teilnahmebeschränkungen gelten.