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Linke-Fraktionschefin will einheitliche Regeln bei niedriger Inzidenz

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Mit Blick auf die Rücknahme der Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte und Genesene hat die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag bundeseinheitliche Regelungen für Regionen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 100 gefordert. Amira Mohamed Ali sagte am Mittwoch im "ZDF"-Morgenmagazin, es sei "nach wie vor so, dass die Länder das in Eigenverantwortung regeln". In den Regionen mit niedrigen Inzidenzen bleibe es bei einem "Flickenteppich" und das sei "überhaupt nicht gut".

"Natürlich wäre es auch da richtig und wichtig, dass es endlich transparente und einheitliche Regelungen bundesweit gibt - das ist bisher von der Bundesregierung noch nicht auf den Weg gebracht worden", sagte die Oppositionspolitikerin. Angesichts sinkender Corona-Neuinfektionsraten hatten zuletzt mehrere Bundesländer eine vorsichtige Öffnung für Touristen angekündigt. So sollen etwa in Bayern Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze in Kreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 ab dem 21. Mai öffnen dürfen.