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Landesbanken-Arbeitgeber bieten Einmalzahlungen, weniger Arbeit

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(Bloomberg) -- In der vierten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Bankgewerbe, die auch die Landesbanken abdecken, haben die Arbeitgeber am Freitag ein erstes Gehaltsangebot für die Beschäftigen eingebracht.

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Es sieht eine Lohnsteigerung von 1,4% zum 1. August 2022 sowie zusätzliche Einmalzahlungen von 400 Euro direkt bei Abschluss des Tarifvertrags sowie weiteren 600 Euro zum 1. Januar 2023 vor. Das geht aus einer Mitteilung der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken hervor. Darüber hinaus bieten die Arbeitgeber eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um eine Stunde ab dem 1. Januar 2024 an, von 39 Stunden die Woche auf 38.

Bereits verständigt haben sich beide Seiten auf eine Gehaltsanpassung für Nachwuchskräfte. Die Gehälter der Auszubildenden und Dual-Studierenden steigen rückwirkend zum 1. August 2021 um 60 Euro und zum 1. August 2022 um weitere 50 Euro.

Eine Annäherung gab es in der Verhandlungsrunde zudem beim mobilen Arbeiten und der weiteren Modernisierung des Manteltarifvertrags, auch wenn bei beiden Themen noch offene Punkte verbleiben.

Die DekaBank, ebenfalls Mitglied der Tarifgemeinschaft, räumt ihren Mitarbeitern bereits das Recht ein, 40% mobil zu arbeiten. Theoretisch sind sogar bis zu 100% möglich, wenn Führungskraft und Mitarbeiter das aktiv wollen. Darüber hatte das Unternehmen vor kurzem intern informiert.

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