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Karl Lauterbach (SPD) meldet Nebeneinkünfte zu spät und spendet das Geld an die Corona-Hilfe in Indien

·Lesedauer: 1 Min.
Karl Lauterbach (SPD), Mediziner und Gesundheitsökonom, ist seit 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag.
Karl Lauterbach (SPD), Mediziner und Gesundheitsökonom, ist seit 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag.

Auf Twitter räumte der SPD-Politiker Karl Lauterbach am Sonntagabend ein, dass er ein Buchhonorarvorschuss aus 2020 zwei Monate später an den Bundestag meldete. Dabei soll, so Lauterbach, seinem Büro aufgefallen, dass er für die Jahren 2018 und 2019 Nebeneinkünfte für vier Vorträge nicht gemeldet hat. „Riesenfehler, für den ich gerade stehe“, schrieb Lauterbach und kündigte an die 17.850 Euro für die Corona-Hilfe in Indien zu spenden.

https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1396577876053475334?s=09

Einige Stunden später ging Lauterbach auf Fragen ein. Der Politiker twitterte, dass die Einkünfte versteuert wurden. Zur Frage, warum er die Spendenbestätigung für lediglich 3.000 Euro postete, hieß es, dass diese Summe die Obergrenze war. Den Rest will er am Dienstag an die Spendenorganisation überweisen und die Nachweise weiterhin auf Twitter teilen.

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Spitzenkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, und der ehemalige Parteivorsitzende Cem Özdemir ihre Nebeneinkünfte ebenfalls zu spät meldeten. Baerbock musste Bonuszahlungen in Höhe von 25.000 Euro an die Bundestagsverwaltung melden.

Bei Özdemir ging es um Weihnachtsgelder aus den Jahren 2014 - 2017 in Höhe von insgesamt 20.580 Euro, die er im Mai 2021 nachgemeldet hat. Sein Büro teilte mit, dass er die Nebeneinkünfte ordnungsgemäß versteuert haben soll.

mo