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Italien beschließt neue Corona-Hilfen: Milliardenspritze fürs Impfen

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Italiens neue Regierung unter Ministerpräsident Mario Draghi hat am Freitag ihr erstes großes Finanzpaket im Kampf gegen die Corona-Krise in Höhe von rund 32 Milliarden Euro vorgelegt. Damit will Rom die von der Pandemie stark geschwächten Wirtschaftszweige wie den Tourismus in den kommenden Monaten weiter unterstützen. Außerdem sollen der Arbeitsmarkt stabilisiert und die Impfkampagne beschleunigt werden.

"Wir sind uns bewusst, dass dies nur eine teilweise Antwort ist", sagte Regierungschef Draghi am Freitag vor der Presse in Rom. Aber es sei das Beste, was möglich sei. Eingeplant seien unter anderem fast fünf Milliarden Euro zur Stärkung des Gesundheitssektors, besonders des Impf-Programms, und für Sicherheit, erläuterte Finanzminister Daniele Franco. Etwa acht Milliarden Euro sollten in den Arbeitsmarkt fließen sowie für den Kampf gegen Armut ausgegeben werden.

Der frühere Zentralbankchef Draghi war vor rund fünf Wochen als Chef eines breiten Parteienbündnisses in Rom als Premier gestartet. Ein Finanzpaket in dieser Größenordnung war schon länger angekündigt gewesen. Der Regierungswechsel hatte den Entscheidungsprozess beeinflusst. Über einige Vorhaben wie den Erlass von Steuerschulden gab es nach Medienberichten bis zuletzt Streit im Kabinett. Schon 2020 hatte die Vorgängerregierung riesige Milliardenpakete zur Stützung der Wirtschaft aufgelegt.

In dem 60-Millionen-Einwohner-Land hat sich die Infektionslage im März in der dritten Corona-Welle deutlich verschärft. Zahlreiche Regionen wurden von der Regierung zu Roten Zonen mit besonders strengen Corona-Beschränkungen erklärt. Insgesamt zählten die Behörden bisher gut 3,3 Millionen Corona-Infizierte. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen, kletterte zuletzt auf über 260, wie Gesundheitsexperten am Freitag mitteilten. In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz da bei knapp unter 100.