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Intersport wächst wieder – und erwartet Konsolidierung im Sporthandel

Die deutschen Intersport-Geschäfte haben ihren Umsatz um etwa drei Prozent gesteigert. Für Unruhe sorgen allerdings schwindende Marktanteile im Onlinehandel.

Deutschlands größte Sporthändlergruppe Intersport macht wieder bessere Geschäfte, erwartet aber für die kommenden Jahre einen tiefgreifenden Strukturwandel in der Branche. Die 1452 zu Intersport in Deutschland gehörenden Geschäfte und Filialen setzten im Jahr 2019 2,9 Milliarden Euro um, drei Prozent mehr als im Vorjahr. In Österreich erwirtschafteten die 275 Intersport-Geschäfte knapp 600 Millionen Euro Umsatz, vier Prozent mehr als 2018.

Das sagte Vorstandschef Alexander von Preen am Sonntag zur Eröffnung der Münchner Sportmesse Ispo. „Die Kunden sind wieder sehr stark in unsere Geschäfte zurückgekommen.“ Im Vorjahr hatte Intersport ein Umsatzminus gemeldet.

Allerdings haben die Intersport-Händler im Vergleich zur Online-Konkurrenz mutmaßlich weiter Boden eingebüßt. Nach einer Marktuntersuchung der auf Sport spezialisierten Unternehmensberatung NPD hat Intersport zwei Prozent Marktanteil verloren.

Der eigentlich branchenfremde Online-Modehändler Zalando hat demnach 14 Prozent zugelegt, nahezu ebenso stark die französische Billigkette Decathlon. Diese Schätzung beruht allerdings auf Verbraucherbefragungen zum Einkaufsverhalten, nicht auf Unternehmenszahlen.