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Intensivmediziner fordern Rückkehr zu Lockdown vom Februar

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Intensivmediziner fordern angesichts der stark steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen eine Rückkehr zu einem bundesweiten Lockdown. "Es muss dringend gehandelt werden", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Die Sieben-Tage-Inzidenz könne ohne Eingreifen sehr schnell in Deutschland auf 200 steigen und zu deutlich höheren Intensivpatientenzahlen führen. "Aus unserer Sicht kann es daher nur eine Rückkehr zum Lockdown vom Februar geben", betonte Marx. Alles andere sei nicht zu verantworten.

Dies sei jetzt der Zeitpunkt, zu dem ein entspannter Sommer leichtfertig verspielt werden könnte, warnte Marx. "Alles, was man sich jetzt erlaubt, muss man später mit Zins und Zinseszins bezahlen", fügte er hinzu. "Es geht um viel Leid", sagte der Intensivmediziner. Selbst Patienten, die nicht mit einem schweren Verlauf von Covid-19 konfrontiert seien, würden sich mit Spätfolgen wie Erschöpfungszuständen oder dem Verlust des Geschmackssinns plagen.