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Immobilienkauf als Grund für Risiko-Lebensversicherung

Lebensversicherungen werden normalerweise nach dem Tod des Versicherten ausgezahlt.

Wer seine Familie für den Fall des eigenen Todes absichern will, hat dafür viele Möglichkeiten. Eine ist der Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung. Wann entscheiden sich Versicherte dafür?

Saarbrücken/Berlin (dpa/tmn) - Risiko-Lebensversicherungen zahlen in der Regel Geld an Hinterbliebene aus, wenn der Versicherte stirbt. Dies soll die Familie zum Beispiel absichern, wenn der Hauptverdiener ausfällt, so das Versprechen.

Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt: Besonders wenn Verpflichtungen dazu kommen, entscheiden sich Erwachsene in Deutschland für den Abschluss.

Fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) wurde demnach durch den Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks zum Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung veranlasst. Die Geburt eines Kindes war dagegen für 15 Prozent der Auslöser. Ein frühzeitiger Todesfall im persönlichen Umfeld (7 Prozent), der Beginn einer Partnerschaft (6 Prozent) oder Ehe (6 Prozent) waren dagegen weniger häufig Anlass, sich mit dieser Versicherung abzusichern.

Immerhin ein Viertel der Befragten (25 Prozent) gab zudem an, sich wegen einer Empfehlung beziehungsweise ohne besonderen Anlass dafür entschieden zu haben.

Wer keine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen hat, sichert sich häufig auf eine andere Art ab: 41 Prozent der Befragten gaben dies als Grund an. Gegen den Abschluss spricht für die Teilnehmer der Umfrage demnach auch, dass niemand abgesichert werden müsse (23 Prozent). Die Kosten (22 Prozent) und fehlende Beschäftigung mit dem Thema (19 Prozent) wurden zusätzlich genannt.

Forsa befragte im November 2019 im Auftrag von CosmosDirekt 1001 Menschen zwischen 25 und 60 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich.