Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 17 Minuten
  • DAX

    12.378,29
    -267,46 (-2,12%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.150,61
    -48,25 (-1,51%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,13 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.904,50
    -0,70 (-0,04%)
     
  • EUR/USD

    1,1811
    -0,0057 (-0,48%)
     
  • BTC-EUR

    11.080,73
    +43,27 (+0,39%)
     
  • CMC Crypto 200

    262,78
    +1,32 (+0,50%)
     
  • Öl (Brent)

    38,77
    -1,08 (-2,71%)
     
  • MDAX

    27.147,74
    -131,85 (-0,48%)
     
  • TecDAX

    2.960,82
    -68,07 (-2,25%)
     
  • SDAX

    12.243,12
    -129,52 (-1,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.494,34
    -22,25 (-0,09%)
     
  • FTSE 100

    5.848,47
    -11,81 (-0,20%)
     
  • CAC 40

    4.882,46
    -27,18 (-0,55%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

IG Metall Küste rechnet mit massivem Arbeitsplatzbau auf Werften

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Die IG Metall Küste rechnet im deutschen Schiffbau wegen der Corona-Krise mit einem massiven Arbeitsplatzabbau auf den Werften. "Nach den Ankündigungen der Unternehmen sehen wir mehr als ein Drittel der 18 000 Arbeitsplätze auf den deutschen Werften als akut gefährdet an", erklärte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Freitag in Hamburg bei der Vorstellung der diesjährigen Schiffbauumfrage unter Betriebsräten. Rund die Hälfte der Befragten in 39 Werften geht demnach davon aus, dass in ihren Unternehmen in den nächsten Monaten weitere Arbeitsplätze abgebaut werden. Neue Aufträge seien so gut wie keine eingegangen. Insbesondere im Passagier- und Spezialschiffbau seien die Prognosen düster.

Friedrich forderte die Politik in Bund und Ländern sowie Unternehmen zu einem schnellen und entschlossenen Handeln auf. Es gehe jetzt darum, die Strukturen zu sichern und dafür schnell Geld aus den Hilfsprogrammen der Bundesregierung bereitzustellen. Die Bundesregierung müsse zudem die angekündigten Aufträge für die Marine zügig vergeben. "Briefe und Papiere - etwa zur Schlüsseltechnologie Marineschiffbau - sind genug geschrieben." Von den Arbeitgebern verlangte er, nicht nur über angeblich zu hohe Kosten zu reden, sondern über die Qualität im Schiffbau: "Wir müssen besser und nicht billiger sein, um uns auf dem Weltmarkt durchzusetzen."