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Hamburg, Lüneburg und Berlin: Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

·Lesedauer: 1 Min.

In Hamburg, Lüneburg und Berlin wird zum Warnstreik aufgerufen. Nachdem die zweite Verhaldungsrunde scheiterte, fordert Verdi fünf Prozent mehr Lohn.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende Oktober angesetzt. Foto: dpa
Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende Oktober angesetzt. Foto: dpa

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen am Freitag weiter. In Hamburg will die Gewerkschaft Verdi mit Ausständen bei Stadtreinigung, Hafenbehörde und den Krankenhäusern den Druck bei den Tarifverhandlungen erhöhen. In Niedersachsen werden die Warnstreiks um 10.30 Uhr in Lüneburg fortgesetzt.

Verdi erwartet nach Angaben eines Sprechers etwa 250 Streikende zu einer Kundgebung. Lüneburg ist für die Tarifrunde wichtig, weil Oberbürgermeister Ulrich Mägde Chefunterhändler der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ist. In Baden-Württemberg sind Beschäftigte der Verkehrsbetriebe in Karlsruhe und in Baden-Baden zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Los geht es nach Verdi-Angaben nach dem Schülerverkehr um 10 Uhr. In Berlin sind die Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe (BWB) zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen.

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Am vergangenen Wochenende war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

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