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„Wenn du was hörst, gib mir Bescheid“: Luxus-Makler Christian Völkers verrät, mit welchen Tricks er an Top-Immobilien kommt

·Lesedauer: 2 Min.
Immobilienmakler Christian Völkers.
Immobilienmakler Christian Völkers.

Christian Völkers ist einer der größten Immobilienunternehmer Deutschlands. Mit seiner Makler-Kette Engel & Völkers gehört er zu den exklusivsten Immobilienvermittlern des Landes. Nach 40 Jahren hat sein Unternehmen nun für 100 Millionen Euro die Mehrheit an den Finanzinvestor Permira verkauft. Im Gespräch mit der "Zeit" verrät Völkers, wie er an gute Immobilien kommt und sie vermarktet.

Wer ein erfolgreicher Makler werden will, muss dafür nur in Völkers Fibel schauen. Diese schrieb er in den 80ern nach dem Suizid seines Partners Dirk Engel. Auf fast 400 Seiten beschreibt "die Fibel den optimalen Weg, eine Immobilie zu vermarkten, in allen kleinsten Kleinigkeiten. Damit schulen wir heute noch jeden Mitarbeiter in unserer Akademie", sagt Völkers zur "Zeit".

Einer der wichtigsten Tipps in Völkers Fibel: nicht mit einem zu teuren Auto zu den Kunden fahren. Als Beispiel: "Wenn der Handwerker mit einem schnieke polierten Mercedes vorfährt, hat jeder Kunde das Gefühl, dass er zu viel Geld bezahlt", so der Immobilien-Millionär. Selbst kümmert sich Völkers nur noch selten um den Verkauf seiner Objekte. Früher war das noch anders. Sein erstes Haus "gehörte einem Steuerberater, mit dem wir geschäftlich zu tun hatten." Von da an hat der BWL-Student viel gelernt. "Das Geschäft funktioniert nur gut, wenn man seinen Markt gut kennt. 2000 Haushalte pro Immobilienberater, das ist auch heute die maximale Größenordnung."

Kontakte gehören dabei zum A und O: "Natürlich kann man nicht mit allen sprechen. Bei der Eröffnung eines Büros in Kampen auf Sylt muss man nicht jedes Restaurant kennen. Aber mit dem Wirt des Toprestaurants am Platz sollte man sich gut stellen und ihm sagen: 'Wenn du was hörst, gib mir Bescheid'", so Völkers.

Zu der Rolle seines Unternehmens im aktuellen Wohnungsmangel aufgrund steigender Preise hat der 65-Jährige auch eine passende Antwort parat: "Als Mittler zwischen dem Käufer und Verkäufer führen wir Angebot und Nachfrage zusammen. Und derzeit ist die Nachfrage weitaus höher als das Angebot. Damit die Preise sinken, müsste mehr gebaut werden."

kh

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