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Guterres warnt vor 'Kaltem Krieg' zwischen den USA und China

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Zum Auftakt der diesjährigen Generaldebatte der Vereinten Nationen hat UN-Chef António Guterres vor einem "Kalten Krieg" zwischen den USA und China gewarnt. Es müsse alles getan werden, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. "Wir bewegen uns in eine sehr gefährliche Richtung. Unsere Welt kann sich keine Zukunft leisten, in der die beiden größten Volkswirtschaften die Erde spalten", sagte Guterres am Dienstag in New York. Dies würde eine technologische und wirtschaftliche Kluft entstehen lassen, die sich zu einer militärischen Kluft ausweiten könnte.

Inmitten der Corona-Pandemie hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und China zuletzt massiv verschlechtert, der Konflikt berührt mittlerweile fast jeden Aspekt der Beziehungen zwischen den beiden Großmächten.

UN-Chef Guterres warb in seiner Rede angesichts der enormen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zudem für eine bessere internationale Zusammenarbeit. Populismus und Nationalismus seien an der Aufgabe gescheitert, das Virus einzudämmen. Dies gelte auch für egoistisches Vorgehen bei der Entwicklung eines Impfstoffes: "Ein solcher "Impf-Nationalismus" ist nicht nur unfair, er besiegt sich selbst". Für eine aktive Bekämpfung von Covid-19 erneuerte Guterres zudem seine Forderung nach einer weltweiten Waffenruhe, die bis zum Jahresende Realität sein müsse.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sprechen von Dienstag an Vertreter aller 193 Mitgliedstaaten bei der UN-Generaldebatte nicht wie normalerweise im UN-Hauptquartier in New York, sondern per vorab aufgezeichneter Video-Reden. Zum Auftakt werden unter anderem Ansprachen von US-Präsident Donald Trump, Irans Präsident Hassan Ruhani, Kremlchef Wladimir Putin, Chinas Präsident Xi Jinping, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erwartet.