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Grüne fordern mehr Unterstützung für Start-ups

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Wirtschaftspolitiker der Grünen fordern eine stärkere Unterstützung von Start-ups, denen wegen der Corona-Krise die Finanzierung wegbricht. "Gerade in Krisen sind junge Unternehmen, die neue Perspektiven und Lösungen erarbeiten, unverzichtbar", heißt es in einem Positionspapier der Bundestags- und Landtagsabgeordneten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Derzeit seien bis zu zwei Drittel der Start-ups in ihrer Existenz bedroht. Deutschland laufe Gefahr, eine ganze Generation von erfolgreichen Gründerinnen und Gründern samt ihrer Ideen zu verlieren, warnten der Bundestagsabgeordnete Danyal Bayaz und die Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Baden-Württemberg), Kaya Kinkel (Hessen) und Stephanie Schuhknecht (Bayern).

Die Abgeordneten fordern etwa, dass die Corona-Hilfen von insgesamt zwei Milliarden Euro unbürokratischer ausgezahlt werden. Damit stockt der Bund die Investitionen privater Investoren in größere Start-ups auf. Bisher würden aber kaum Anträge bewilligt.

Außerdem solle ein zinsloses und unbürokratisches Gründungskapital von bis zu 25 000 Euro den Schritt in die Selbstständigkeit erleichtern. Start-ups - vor allem solche mit nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Geschäftsmodellen - sollten zudem gezielt für öffentliche Aufträge angesprochen werden.